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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 23.11.2009

Aufruf zur Unterst├╝tzung bis 31.12.2009 f├╝r Gedenkort auf dem Gel├Ąnde des ehemaligen M├Ądchenkonzentrationslagers Uckermark
AVIVA-Redaktion

Seit ├╝ber zehn Jahren engagiert sich die "Initiative f├╝r einen Gedenkort ehemaliges Konzentrationslager Uckermark e.V." in zahlreichen Projekten f├╝r das Gel├Ąnde des ehemaligen Konzentrationslagers...



ÔÇŽf├╝r M├Ądchen und junge Frauen und sp├Ątere Vernichtungslager Uckermark.

Nun ben├Âtigt der Verein Ihre Unterst├╝tzung, um einen Gedenkort Uckermark zu erm├Âglichen.

Zu den Hintergr├╝nden: Direkt s├╝d├Âstlich an die Mahn- und Gedenkst├Ątte Ravensbr├╝ck angrenzend liegt das ehemalige Jugendkonzentrationslager und sp├Ątere Vernichtungslager Uckermark. Dieses bis heute weitgehend unbekannte und wenig erforschte Konzentrationslager war 1942 speziell f├╝r M├Ądchen und junge Frauen errichtet worden. Anfang 1945 wurden die meisten H├Ąftlinge von Uckermark nach Ravensbr├╝ck gebracht und das KZ wurde als Vernichtungslager genutzt. ├ťber die gesamte Zeit seines Bestehens war es sowohl strukturell als auch r├Ąumlich und finanziell mit dem Frauenkonzentrationslager Ravensbr├╝ck eng verbunden.

Im April 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die ├ťberlebenden der beiden KZs. Bis 1993 nutzte das sowjetische Milit├Ąr, beziehungsweise die GUS-Truppen das Gel├Ąnde des ehemaligen Frauen-KZ Ravensbr├╝ck, das Siemenslager und das Jugendkonzentrationslager Uckermark. Nur ein kleiner Teil des urspr├╝nglichen Gel├Ąndes wurde 1959 zur Mahn- und Gedenkst├Ątte Ravensbr├╝ck. Das Siemenslager und das Konzentrationslager Uckermark sind bis heute keine ├Âffentlich zug├Ąnglichen Gedenkorte.

Anfang 2008 wurde nun in ersten Gespr├Ąchen die Umsetzung einer Konversionsma├čnahme auf dem Gel├Ąnde des ehemaligen KZ Uckermark in Angriff genommen. Die Europ├Ąische Union hat Gelder zur Verf├╝gung gestellt, mit denen die Konversion, das hei├čt ein R├╝ckbau der ehemaligen GUS-Panzerhallen, m├Âglich wird. Die jetzige Besitzerin, die BIMA (Bundesanstalt f├╝r Immobilienaufgaben) ist bereit, der Konversion zuzustimmen und die notwendigen Mittel als Eigent├╝merin beizutragen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Gel├Ąnde anschlie├čend an eine/n neue BesitzerIn ├╝bergeht. Da einerseits die Eigentumsfrage nicht abschlie├čend gekl├Ąrt, andererseits die Geldervergabe jedoch an Fristen gekoppelt ist, ist die Umsetzung der Konversionsma├čnahme gef├Ąhrdet.

Nachdem die Schaffung eines w├╝rdigen Gedenkortes lange durch die milit├Ąrische Nachnutzung unm├Âglich war, k├Ânnte das Konversionsvorhaben nun daran scheitern, dass sich keine verantwortliche Einrichtung findet, die das Gel├Ąnde ├╝bernimmt. Das ist ein politischer Skandal!

Aus diesem Grund wendet sich die "Initiative f├╝r einen Gedenkort ehemaliges Konzentrationslager Uckermark e.V." an alle politischen Verantwortlichen in Berlin und Brandenburg, um sie dazu zu bewegen, sich f├╝r die baldige Umsetzung der Konversionsma├čnahmen zur Schaffung eines w├╝rdigen Gedenkortes einzusetzen.

Mit einem Unterst├╝tzungsschreiben k├Ânnen Sie dieser Forderung Nachdruck verleihen. Schreiben Sie bis Ende Dezember 2009 einen Brief und fordern Sie, dass die Durchf├╝hrung der Konversion nicht am mangelnden Willen zur ├ťbernahme politischer Verantwortung scheitert.
Senden Sie Ihr Schreiben an:

Initiative f├╝r einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
Postfach 141623
10149 Berlin
Tel: 030-34080904
E-Mail: info@maedchen-kz-uckermark.de

Ihr Brief wird an die verantwortlichen Stellen im Brandenburger Landtag weitergeleitet. Eine Kopie Ihrer Nachricht k├Ânnen Sie gerne noch an folgende Personen richten:

Frau Dr. Martina M├╝nch
Ministerin f├╝r Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dortustr. 36
14467 Potsdam
E-Mail: kontakt@martina-muench.de
und
Gunter Fritsch
Landtagspr├Ąsident, Landtag Brandenburg
Am Havelblick 8
14473 Potsdam
E-Mail: gunter.fritsch@spd-fraktion.brandenburg.de
Oder
Fritsch.G@t-online.de

Weitere Infos zum Arbeitskreis zum ehemaligen M├Ądchenkonzentrationslager Uckermark finden Sie im Netz unter:

www.maedchen-kz-uckermark.de


Public Affairs Beitrag vom 23.11.2009 AVIVA-Redaktion 





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