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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 01.12.2010

Das neue Projekt - Zugang f├╝r Alle - des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, bff, ist im Netz einzusehen
AVIVA-Redaktion

Von Gewalt betroffene Frauen und M├Ądchen mit Behinderung sollen schnell Hilfe und Unterst├╝tzung bekommen. Seit Oktober k├Ânnen Informationen und die Projektbeschreibung des ambitionierten Vorhabens...



.... im virtuellen Netz nachgelesen werden. Zus├Ątzlich verbesserte der Verband im November 2010 sein Serviceangebot im Internet. Anlaufstellen und Beratungseinrichtungen k├Ânnen nun schneller ausfindig gemacht werden.

Das Projekt Zugang f├╝r Alle! hat zum Ziel, behinderten M├Ądchen und Frauen, insbesondere M├Ądchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten und so genannter geistiger Behinderung, mehr Bewusstsein ├╝ber Gewalt zu erm├Âglichen. Sie brauchen geeignete Materialien, die sie dar├╝ber informieren, was Gewalt ist und wie sie sich als Betroffene dagegen wehren k├Ânnen.

Frauen mit Behinderung sind in Frauenberatungseinrichtungen deutlich unterrepr├Ąsentiert. Eine Umfrage bei Mitarbeiterinnen und Beraterinnen, sowie die Auswertung von Erfahrungen aus 30j├Ąhriger Beratungszeit ergaben, dass Frauen mit Behinderung, die Gewalt erlebt haben, die Beratungsstellen kaum nutzen. Weitere umfangreiche Untersuchungen zum Ausma├č von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung werden derzeit noch durchgef├╝hrt: die Ergebnisse stehen noch aus. ExpertInnen sagen voraus, dass Frauen mit Behinderung h├Ąufiger Gewaltopfer werden als Frauen ohne Behinderung.

Gezielte Fortbildungen f├╝r die Mitarbeiterinnen der Beratungseinrichtungen bilden einen Schwerpunkt des Projekts Zugang f├╝r Alle!. Es sollen Handlungsanleitungen f├╝r eine barrierefreie Beratung erarbeitet werden und die Kooperation und Vernetzung von Beratungsstellen und Einrichtungen des Behindertenbereichs verbessert werden. Die Angebote der Frauenberatung sollen so leichter zug├Ąnglicher gemacht werden.

Neu zu entwickelnde Materialien werden Frauen mit verschiedenen Behinderungen gezielt ├╝ber Hilfeangebote informieren Flyer und Websites in einfacher Sprache, sprachunterst├╝tzte Websites und Informationen in Brailleschrift sind angedacht.

Seit dem 25. November 2010, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, ist eine weitere Neuerung des bff im Internet verf├╝gbar. M├Ądchen und Frauen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind oder auch waren k├Ânnen sich ├╝ber das erweiterte Serviceangebot im Internet ├╝ber Anlaufstellen in ihrer N├Ąhe informieren. Menschen, die Betroffene unterst├╝tzen m├Âchten k├Ânnen das Angebot ebenfalls nutzen.

Die erweiterte Regionen-Suchfunktion der Website des bff verbindet NutzerInnen mit einer Datenbank der Beratungseinrichtungen. Diese erfasst derzeit fast 500 Beratungseinrichtungen in allen Bundesl├Ąndern und wird fortlaufend aktualisiert.

Der bff ist eine gemeinn├╝tzige Organisation von Frauen f├╝r Frauen. Immer noch ist jede dritte Frau in Deutschland einmal in ihrem Leben Opfer von psychischer, k├Ârperlicher oder sexualisierter Gewalt. Der Verband hilft bundesweit ├╝ber seine Beratungseinrichtungen und erm├Âglicht es den Betroffenen, den Teufelskreis aus Scham und Gewalt zu durchbrechen. Als Dachverband hat der bff ma├čgeblich Einfluss auf politische Entscheidungen. Aufmerksamkeitsstarke Kampagnen des bff mit prominenten Unterst├╝tzerinnen ├Ąchten ├Âffentlich Gewalt gegen Frauen und M├Ądchen.

"Bei Gewalt gegen Frauen denken viele Menschen zun├Ąchst an ferne L├Ąnder. Aber die Gewalt findet ganz allt├Ąglich hier vor Ort statt. Frauen sind ├╝berwiegend von Gewalt im engen sozialen Nahraum betroffen. Da ist es gut zu wissen, dass es ganz in der N├Ąhe auch professionelle Unterst├╝tzung gibt." so erl├Ąutert Katja Grieger vom bff. Der Verband m├Âchte betroffene Frauen und M├Ądchen ermutigen, sich an diese Beratungseinrichtungen zu wenden.

H├Ąufig stehen finanzielle Notlagen, Erkrankungen oder drohender Verlust der Arbeitsf├Ąhigkeit im Zusammenhang mit fr├╝heren oder aktuellen Gewalterfahrungen. Durch ein spezialisiertes und professionelles Beratungs- und Begleitangebot wird die Gefahr langfristiger Folgesch├Ąden und Folgekosten f├╝r Betroffene und Gesellschaft reduziert. In allen Beratungsprozessen geht es vordergr├╝ndig um die St├Ąrkung der Handlungsf├Ąhigkeit und Selbstbestimmung der von Gewalt betroffenen Frauen und M├Ądchen.


Informationen zum bff finden Sie unter: www.frauen-gegen-gewalt

Weitere Informationen zum Projekt "Zugang f├╝r Alle" finden Sie als PDF unter:
www.frauen-gegen-gewalt.de/dokumente
Projektreferentin ist Katharina G├Âpner. Kontakt: zugangfueralle@bv-bff.de

Das erweiterte Serviceangebot des bff unter: www.frauen-gegen-gewalt.de/Hilfsangebote
Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
Kongress Streitsache Sexualdelikte - Frauen in der Gerechtigkeitsl├╝cke

Public Affairs Beitrag vom 01.12.2010 AVIVA-Redaktion 





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