fashion against antisemitism. ook-fashion - out of kippot. Headware with a jewish twist. Location f├╝r Ausstellung in Berlin gesucht - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor
AVIVA-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 07.12.2010

fashion against antisemitism. ook-fashion - out of kippot. Headware with a jewish twist. Location f├╝r Ausstellung in Berlin gesucht
Sharon Adler

Die Kollektion von Kippot f├╝r Frauen ist nicht nur tragbar und revolution├Ąr ÔÇô das Modeprojekt wendet sich mit Charme, Lust & Neugier gegen das Vergessen und den allt├Ąglichen Antisemitismus...





, denn Kleidung und Accessoires werden oft zu Standpunkten und ebenso oft missbraucht.
Denn, so der Initiator von "out of kippot", Hannes Hein aus M├╝nchen, es ist an der Zeit, dem unreflektierten Tragen eines Pal├Ąstinenserschals oder Springerstiefeln etwas entgegenzusetzen.

Die vollst├Ąndie Serie von au├čergew├Âhnlich sch├Ânen Collagen kann komplett f├╝r Ausstellungen ├╝ber AVIVA-Berlin oder bei Hannes Hein angefragt werden!

Kontakt: Tel.: 0179-505 93 62
hannes.hein@t-online.de



Eleganter und mit den Mitteln der Mode:
"In den letzten 15 Jahren hatte ich h├Ąufig beruflich in Dresden zu tun und habe den Zuwachs an mit NPD-Werbung verseuchten D├Ârfern in der Umgebung gesehen, dazu das Unverm├Âgen vieler, zwischen Judenwitzen und j├╝dischem Witz zu unterscheiden. Das klingt etwas bitter, ist aber eine bittere Wahrheit. Es wurde viel vergessen und passend gemacht.
Bestimmt ist unser Projekt nur ein kleiner Ansatz, etwas zu tun. Aber ich denke, wenn doch jeder etwas gibt und tut, kann es mehr und mehr werden und helfen, der uns├Ąglichen braunen So├če etwas entgegenzusetzen."




hats and caps with a jewish twist

Die Mode ist eine lebendige Kultur, sie zitiert und erinnert. Und im besten Falle knackt sie die Angst vor der Vergangenheit.

"Das Haar sei die Kopfbedeckung der Frau" und das erhobene Haupt immer noch der sch├Ânste Ausdruck f├╝r Gleichberechtigung, Anerkennung und Selbstbewusstsein. Deshalb lebt ook-fashion nur f├╝r den Kopf . Schon die Entw├╝rfe f├╝r die Hutkollektionen entstehen ├Ąu├čerst tastend, z├Ąrtlich und leicht als Collagen aus Stoffen und Modefotos ÔÇô sie f├╝hlen nur vor, was sp├Ąter gen├Ąht und bestickt werden soll.

F├╝r den Sommer 2012 lautet das Motto: "Und du sollst sie binden und sie sollen sein zum Denkbande zwischen deinen Augen". Die neue Kollektion von Haarb├Ąndern zitiert frei die Tefillin. Die Form bestimmt das Haar und das Tragen und Binden wird jede Frau f├╝r sich entscheiden.

Alle Bilder, Entw├╝rfe und Kollektionsteile tragen ein Detail aus dem Davidstern, mal mehr, mal weniger. Aber immer vorhanden.

Das Projekt "fashion against antisemitism" entstand vor etwa zwei Jahren.
Ideengeber Hannes macht die Entw├╝rfe, die textile Ausf├╝hrung kommt von Selina-Lou, Modistin Anne k├╝mmert sich um die Hutmacherei.

ook-fashion. out of kippot

Alle H├╝te und Kappen entstanden aus der Form der Kippa (plural: Kippot), der j├╝dischen Kopfbedeckung. Urspr├╝nglich f├╝r M├Ąnner gedacht, ist hier eine Kollektion entstanden, die ausschlie├člich f├╝r Frauen gedacht ist und somit neue Wege er├Âffnet. Ebenso wie Kantorinnen und Rabbinerinnen sind Kippa tragende Frauen heute keine Ausnahmeerscheinung mehr. In vielen liberalen Gemeinden zeigen sich Frauen als Zeichen ihrer Emanzipation mit Kippot.



Feminin, ├╝berwiegend puristisch und mit nur wenigen grafischen Elementen auf dunklem Grund, aber auch romantisch mit floralem Muster, so pr├Ąsentieren sich die Unikate. Die Kollektion entsteht in Handarbeit im M├╝nchner Atelier. Farben und Dekore wechseln, denn bei der textilen Verarbeitung werden ├ťberh├Ąnge und Reste aus Couture- und Modedesign verwendet. Diese optimale Art des Recyclings bedeutet auch, dass die Belastung von Deponien vermieden wird, denn es wird nicht neu produziert, sondern aus bereits Vorhandenem ausgesucht und dann sorgf├Ąltig neu arrangiert und komponiert.
Erw├╝nschter Zufall:
Jedes St├╝ck der Kollektion ist ein Unikat, den Ausschnitt der farbigen Stoffe und die Zusammenstellung gibt es so nur einmal.

Dazu Hannes Hein: "Die j├╝dischen Traditionen sind lebensbejahend. Die Geschichte des j├╝dischen Volkes kennt aber auch viele dunkle Momente. So sind unsere Kippot immer bunt und schwarz. hell und dunkel."

Kollektion ahead. H├╝tchen mit Haarkamm. Stoffen & Putz
H├╝te aus Woll- und Glatthaarfilz, Stoffe nat├╝rlich mit verdeckten N├Ąhten. Ausf├╝hrung in traditionellem ModistInnenhandwerk. Jedes H├╝tchen ein Unikat.

Das H├╝tchen ahead-memory hat etwas mehr als alle anderen

Er wurde wie alle aus Woll- oder Glatthaarfilz mit textilem Putz und einem innenliegendem Haarkamm von Hand gefertigt. Und hat zus├Ątzlich auf der R├╝ckseite eine CD, au├čen schwarz, innen wei├č. Auf der CD k├Ânnen Erinnerungen gespeichert werden.



Das H├╝tchen kann durch das ook-fashion - out of kippot - Team individualisiert werden und so kann frau sich selbst und ihre Erinnerungen einmalig machen ÔÇô wahlweise k├Ânnen die Daten geliefert und dann durch das Team auf die CD ├╝bertragen werden oder die CD wird zugeschickt, die zuk├╝nftige Tr├Ągerin f├╝llt sie selbst mit ihren Wunschdaten, sendet sie zur├╝ck und der Hut wird nur f├╝r sie gefertigt. Ob Klezmer, Soul, Fotos, Bilder, Texte ÔÇô alles ist m├Âglich.
Jedes H├╝tchen kostet zwischen 24,90 und 115,00 Euro.

AVIVA-Tipp: ook-fashion - out of kippot ist ein modisch-politisches Statement und Accessoire in einem. Die liebevoll aufwendige Verarbeitung in Verbindung mit der Philosophie der MacherInnen ist es allemal wert, unterst├╝tzt zu werden.



Die Kollektionen gibt es offline:

  • Im Museumsshop des J├╝dischen Museums Berlin.

    Und online unter: dawanda.com/shop/ook

    Weitere Infos zur Kollektion und den Preisen finden Sie auch unter: www.ook-fashion.com



    Weitere Infos und Kontakt:
    ook-fashion.com
    Hannes Hein
    Schmellerstra├če 13
    80337 M├╝nchen
    Tel.: 0179-505 93 62
    hannes.hein@t-online.de

  • Public Affairs Beitrag vom 07.12.2010 Sharon Adler 





      © AVIVA-Berlin 2018 
    zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken