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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 01.04.2004

Gr├╝nes Licht f├╝r Unisex-Tarife
Anne Winkel

Das Europ├Ąische Parlament stimmt mit gro├čer Mehrheit f├╝r die Richtlinie zur "Gleichbehandlung von Frauen und M├Ąnnern beim Zugang zu und bei der Versorgung mit G├╝tern und Dienstleistungen."



In dem Beschluss hei├čt es u. a.: "Die Differenzierung bei Pr├Ąmien oder Leistungen von Versicherungsprodukten auf der Grundlage des Geschlechts (einschlie├člich der Risiken einer Schwangerschaft) stellt eine Diskriminierung dar, da das Geschlecht ein Faktor ist, der nicht beeinflusst werden kann."
Mit dieser Entscheidung ist "der Weg endg├╝ltig frei f├╝r Unisex-Tarife", so der deutsche Frauenrat. In Zukunft stehen Frauen f├╝r die gleichen Versicherungsbeitr├Ąge auch die gleichen Leistungen zur Verf├╝gung wie den m├Ąnnlichen Einzahlern. "Die Tatsache, als Frau geboren zu sein, darf nicht l├Ąnger als Risikofaktor gelten", bemerkt die Bundesfraktion B├╝ndnis 90/ die Gr├╝nen.
Inge v. B├Ânninghausen, Vorsitzende der "Europ├Ąischen Frauenlobby", warnt aber, dass der Beschluss vom 30. M├Ąrz 2004 f├╝r alle Versicherungen gelte "und nicht etwa nur f├╝r die Riester-Rente wie manche Politiker und Politikerinnen meinen".

Irmingard Schewe-Gerigk, Parlamentarische Gesch├Ąftsf├╝hrerin und frauenpolitische Sprecherin, begr├╝├čt "diese Entscheidung des Europ├Ąischen Parlamentes. Nach der EU-Kommission haben nun auch die Abgeordneten im Europ├Ąischen Parlament unterstrichen, dass die Gleichbehandlung von Frauen und M├Ąnnern in allen Bereichen grundlegendes Ziel der Europ├Ąischen Union ist."

"Zuk├╝nftig werden durch diese Richtlinie geschlechtsgebundene Berechnungen von Pr├Ąmien und Leistungen im Bereich der Versicherungen und sonstiger Finanzleistungen und Tarife verboten. So genannte "Unisextarife? Werden dann f├╝r alle Lebens- und Krankenversicherungen zwingend vorgeschrieben sein."

"Das immer wieder angef├╝hrte Argument der unterschiedlichen Lebenserwartung von Frauen und M├Ąnnern zur Berechnung der h├Âheren Tarife f├╝r Frauen h├Ąnge weit weniger vom Geschlecht ab, als ├╝blicherweise behauptet wird. Andere Faktoren, die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben, wie beispielsweise der sozio-├Âkonomische Status, Familienstand, das individuelle Gesundheitsverhalten oder die Religion, sind bei der Prognose der Lebenserwartung mindestens ebenso entscheidend".

AVIVA-Berlin beteiligte sich an der Aktion "Tag der Abrechnung"

Informationen zum Deutschen Frauenrat unter: www.frauenrat.de

Public Affairs Beitrag vom 01.04.2004 AVIVA-Redaktion 





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