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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2021 - Beitrag vom 28.04.2004


Deutschland ist Gastgeber der Antisemitismuskonferenz
Denise Hoffmann

Am 28. und 29. April 2004 findet in Berlin die zweite OSZE Konferenz zum Antisemitismus statt. Erwartet werden 500 hochrangige TeilnehmerInnen aus allen 55 OSZE-Teilnehmerstaaten




Die Bundesregierung lädt zur zweiten Antisemitismuskonferenz - nach Österreich im vergangenem Jahr - in den Konferenzsaal des Auswärtigen Amtes ein.
Bundespräsident Johannes Rau wird die Konferenz eröffnen, Bundesaußenminister Joschka Fischer die deutsche Delegation leiten. Es werden aus allen 55 OSZE-Teilnehmerstaaten 500 TeilnehmerInnen erwartet - neben Regierungsvertretern auch (akkreditierte) VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Zentrales Anliegen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist die Achtung von Menschenrechten und Grundfreiheiten.
Alle Teilnehmerstaaten verpflichten sich, jeglicher Form von Intoleranz, Antisemitismus, Fremdenhass und Rassismus entgegen zu wirken.

Dass die OSZE das Problem des Antisemitismus und die Sorgen der Jüdischen Gemeinden im OSZE-Raum ernst nimmt, macht diese Berliner Antisemitismuskonferenz deutlich.
Konkrete Wege gegen jede Art des Antisemitismus sollen erschlossen und vereinbart werden, etwa die gezielte Erfassung antisemitischer Gewalttaten im OSZE-Raum und die Identifizierung von "Best Practices" im Umgang mit Antisemitismus, z.B. in der Gesetzgebung und im Erziehungswesen.

Es gibt ein politisch-kulturelles Begleitprogramm, das thematischen Bezug zu den Inhalten der Konferenz hat. Gezeigt wird unter anderem der preisgekrönte Film "Zahor" (Erinnere dich) von Fabienne Rousso-Lenoir.


Public Affairs

Beitrag vom 28.04.2004

AVIVA-Redaktion 






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