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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 10.07.2003

Deutscher Frauenrat trifft Bundeskanzler Schröder und Bundesministerin Renate Schmidt
AVIVA Redaktion

EigenstÀndige Existenzsicherung muss Ziel sein



Der Deutsche Frauenrat erklÀrt in einer Pressemitteilung vom 10. Juli:

"Bundeskanzler Gerhard Schröder empfing am heutigen Donnerstag den Vorstand des Deutschen Frauenrates zu einem GesprÀch. Die wichtigsten Themen bei dem GesprÀch waren die eigenstÀndige Existenzsicherung von Frauen, die eigenstÀndige soziale Sicherung von Frauen und die Familienpolitik.

Insbesondere eine wirksame Frauenförderung in der Privatwirtschaft ist ein zentrales Anliegen des Deutschen Frauenrates. Er fordert ein Gleichstellungsgesetz fĂŒr die Wirtschaft, falls Freiwilligkeit nicht zum Erfolg fĂŒhrt. In Bezug auf die Reform der Lohnersatzleistungen bei der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe Ă€ußerte sich der Deutsche Frauenrat besorgt. "Wir befĂŒrchten, dass die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sich fĂŒr Frauen negativer als fĂŒr MĂ€nner auswirken wird", sagte die Vorsitzende, Dr. Inge v. Bönninghausen. Der Bundeskanzler betonte die Notwendigkeit der Reform, die all denen, die heute kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, neue Perspektiven bietet, und zwar Frauen und MĂ€nnern gleichermaßen.

Der Bundeskanzler versicherte, dass das Thema Gleichstellung von Frauen und MĂ€nnern im Arbeitsleben und in der Gesellschaft Daueraufgabe der Bundesregierung bleibt. Im Hinblick auf die Frauenförderung in der Privatwirtschaft betonte er, dass insbesondere die Wirtschaft gefordert sei, die mit ihr geschlossene Vereinbarung auch umzusetzen "Wir können es uns nicht leisten, auf das Potenzial der hervorragend ausgebildeten Frauen zu verzichten", betonte der Bundeskanzler. Renate Schmidt ergĂ€nzte, dass sie mit ihrem Projekt "Neue Balance von Familie und Arbeitswelt" insbesondere Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern will. Schröder und Schmidt bekrĂ€ftigten außerdem, dass der Ausbau der KrippenplĂ€tze und die QualitĂ€tssicherung in der frĂŒhkindlichen Erziehung in dieser Legislaturperiode die wichtigsten familienpolitischen Projekte sind.

Der Deutsche Frauenrat begrĂŒĂŸte ausdrĂŒcklich die vorgesehene Ausweitung der Kinderbetreuung fĂŒr die unter 3-JĂ€hrigen. Damit werde eine seit Jahren erhobene Forderung des Deutschen Frauenrates erfĂŒllt, betonte die Vorsitzende.

FĂŒr den Deutschen Frauenrat nahmen an dem GesprĂ€ch die erste Vorsitzende Dr. Inge v. Bönninghausen, die stellvertretenden Vorsitzenden Brunhilde Raiser und Maria Kathmann, die Mitglieder des Vorstands Dr. Regine Rapp-Engels und Sieglinde Reis sowie die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Henny Engels und die Pressereferentin Ulrike Helwerth teil. "

Berlin, 10. Juli 2003

Public Affairs Beitrag vom 10.07.2003 AVIVA-Redaktion 





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