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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 24.08.2004

Gender + Democracy - Internationale Frauenkonferenz in Berlin
Gerlinde Behrendt

Der Deutsche Frauenrat erinnert mit der Konferenz an den Auftakt der internationalen Frauenbewegung 1904 und analysiert den Stand der Frauenrechte weltweit



Die Vorsitzende des Frauenrats, Dr. Inge v. Bönninghausen, würdigt die herausragende Bedeutung dreier Konferenzen aus dem Jahr 1904 für die Frauenbewegung: "Vor hundert Jahren fanden in Berlin drei internationale Frauenversammlungen statt, von denen bedeutende Signale für die Frauenbewegungen weltweit ausgingen: der internationale Frauenkongress 1904, die Gründung des Weltbundes für Frauenstimmrecht und die Generalversammlung des International Council of Women (ICW). Damals hatte noch keine Frau in Europa das Stimmrecht. Nach einem Jahrhundert weltweiter Initiativen und Aktivitäten von Frauen gibt es nur noch wenige Länder, in denen dies nicht der Fall ist – dennoch sind Frauen in aller Welt noch immer nicht gleichberechtigt an Staat und Gesellschaft beteiligt. "

Ein internationaler Dialog über den gegenwärtigen Status Quo der Frauenrechte weltweit und neue Strategien zur Umsetzung von Forderungen der Frauenbewegungen soll damit angestoßen werden.
Die zwei Themenschwerpunkte sind die Situation der Frauenrechte in der Europäischen Union, besonders nach der EU- Erweiterung, weiter stellt sich die Frage, welche neuen Strategien in internationalen Organisationen(WTO,IWF, UNO) zur Durchsetzung weltweiter Frauenrechte vonnöten sind.

Besonderer Gast ist die Präsidentin des Panafrikanischen Parlaments - Gertrude I. Mongella, weltweit bekannt wurde sie 1995 als Generalsekretärin der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking.

Referentinnen:

Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland
Dr. Inge v. Bönninghausen, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
H.E. Ambassador Gertrude I. Mongella, Präsidentin des panafrikanischen Parlaments und "goodwill ambassador" der WHO für die Region Afrika
Lydia la Rivière-Zijdel, Vorsitzende der Europäischen Frauenlobby (EWL)
Prof. Dr. Charlotte Bunch, Gründerin und Direktorin des Center for Women’s Global Leadership, New Brunswick
Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit
Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Schirmfrauen: Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Die Konferenz wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Auswärtigen Amt.
KooperationspartnerInnen: Heinrich-Böll-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung

Nähere Informationen finden Sie im Programm der Konferenz.
Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro. Für die Anmeldung und sonstige Fragen kontaktieren Sie bitte Anne Stauffer, Telefon +49 (0) 30 20 45 68 19 oderper E-mail
Arbeitssprachen: deutsch, englisch, französisch

Public Affairs Beitrag vom 24.08.2004 Gerlinde Behrendt 





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