Neue Hoffnung f√ľr einen Frieden in Nahost - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor
AVIVA-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J√ľdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 10.02.2005

Neue Hoffnung f√ľr einen Frieden in Nahost
Sarah Ross

Beim Gipfeltreffen zwischen Ministerpr√§sident Ariel Sharon und dem Vorsitzenden der Pal√§stinensischen Autonomiebeh√∂rde, Mahmoud Abbas, in √Ągypten wurde die Waffenruhe vereinbart.



Zu Beginn dieser Woche trafen sich Ministerpr√§sident Ariel Sharon und der Vorsitzende Mahmoud Abbas in der √§gyptischen "Stadt des Friedens", Sharm-el-Sheikh, um den Waffenstillstand auf pal√§stinensischer Seite und ein Ende der milit√§rischen Aktionen der israelischen Armee zu verk√ľnden. Mit diesem Schritt wurde formell das Ende der seit vier Jahren andauernden Intifada erkl√§rt.

Das formelle Waffenstillstandsabkommen, das beide Seiten unterzeichnet haben, soll nach langer Zeit wieder eine neue Chance f√ľr Frieden in Israel und Pal√§stina sein. Eine Hoffnung auf Ruhe und eine bessere Zukunft in beiden Staaten. Dabei betonte Israel, dass nur mit der Pal√§stinensischen Autonomiebeh√∂rde verhandelt werden wird, und nicht mit den Terroristen, die die Anschl√§ge ausf√ľhren. Beide Parteien waren sich einig, dass jegliche Gewaltakte seitens der Pal√§stinenser gegen Israelis, und gleichzeitig milit√§rische Aktionen der israelischen Armee gegen Pal√§stinenser, eingestellt werden m√ľssen.

Abbas erkl√§rte in seiner Rede, dass "Frieden [‚Ķ] die Etablierung eines demokratischen pal√§stinensischen Staates neben Israel" bedeutet, w√§hrend Sharon in seiner Ansprache ank√ľndigte, dass Israel beabsichtigt, die Unabh√§ngigkeit und W√ľrde Pal√§stinas zu respektieren. Er betonte auch die Verpflichtung Israels zur Umsetzung der "Road Map" und seine Entschlossenheit zur Implementierung des Abkopplungsplans.

Seit der Amts√ľbernahme des israelischen Ministerpr√§sidenten im Jahr 2001, war das Treffen Sharons mit dem √§gyptischen Pr√§sidenten Hosni Mubarak, der ebenfalls auf dem Gipfel anwesend war, die erste pers√∂nliche Begegnung der beiden. Neben Mubarak nahm auch derjordanische K√∂nig Abdullah II. am Gipfeltreffen teil. Pr√§sident Mubarak betonte, dass Israelis und Pal√§stinenser gleicherma√üen ein Leben in Sicherheit f√ľr die kommenden Generationen verdienen.

In einem Interview mit dem ARD-Morgenmagazin wies Shimon Stein darauf hin, dass die Friedensgespr√§che zwischen Abbas und Sharon, im Gegensatz zu vorangegangenen Gipfeltreffen, auf drei neuen Elementen basieren: Dem angek√ľndigten, einseitigen R√ľckzug aus dem Gazastreifen, einem neu gew√§hlten pal√§stinensischen Pr√§sidenten, der nach Arafats Tod den Terror einstellen und sich auf politische Gespr√§che konzentrieren will, und der Entschlossenheit des amerikanischen Pr√§sidenten, f√ľr Demokratie und gegen den Terror zu k√§mpfen.

Um den neuen Friedensprozess und die damit verbundenen gro√üen Reformen durchf√ľhren zu k√∂nnen, setzt Shimon Stein vor allem auf die Unterst√ľtzung der arabischen Welt: "Es ist ganz wichtig, dass √Ągypten und Jordanien sich eingeschaltet haben". Aber auch von Seiten der Europ√§ischen Union und der USA erhofft Stein vor allem finanzielle Hilfe f√ľr die Pal√§stinenser.
(Quelle: ARD-Morgenmagazin)

Public Affairs Beitrag vom 10.02.2005 Sarah Ross 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken