Antiisraelischer Al-Quds-Aufmarsch von IslamistInnen am 13.11.04 in Berlin - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor
AVIVA-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 04.11.2004

Antiisraelischer Al-Quds-Aufmarsch von IslamistInnen am 13.11.04 in Berlin
Julia Richter

Tagung des "B├╝ndnis gegen Antisemitismus", des "Verein Ansto├č e.V." und weitere Organisationen organisieren dagegen Widerstand. Vor allem soll die ├ľffentlichkeit sensibilisiert werden.



1979 rief der iranische Revolutionsf├╝hrer Ayatollah Khomeini den Al-Quds-Tag" aus, an dem Moslems auf der ganzen Welt gegen die Existenz des j├╝dischen Staates Israel und f├╝r die "Befreiung" Jerusalems (Al-Quds) protestieren sollten.

Seit Khomeinis Aufruf finden in islamisch regierten L├Ąndern und in einigen Staaten mit moslemischen Minderheiten allj├Ąhrlich Kundgebungen an diesem Tag statt. Die gr├Â├čten Demonstrationen gibt es in Teheran und im Libanon, wo Milit├Ąrparaden abgehalten werden.

Seit 1995 findet regelm├Ą├čig auch in Berlin am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan ein Aufmarsch statt. Bisher wurde in der breiten ├ľffentlichkeit davon keine Notiz genommen, doch im vergangenen Jahr gab es erstmals nennenswerte Proteste. 2003 waren knapp 1000, meist schiitische, IslamistInnen, darunter vereinzelt auch deutsche RechtsextremistInnen, durch Charlottenburg gezogen. Linke und b├╝rgerliche GegendemonstrantInnen zeigten israelische Fahnen am Rande des IslamistInnenaufzuges.

Auch dieses Jahr ist wieder eine Kundgebung zum Al-Quds-Tag angemeldet worden. Am 13. November 2004 wollen die IslamistInnen vom Adenauer- ├╝ber den Kurf├╝rstendamm zum Breitscheidplatz marschieren. Gerechnet wird mit 2.000 TeilnehmerInnen. Die Sicherheitskr├Ąfte gehen jedoch von rund 1.000 DemonstranInnten aus.
Innensenator Ehrhart K├Ârting (SPD) will verhindern, dass die Demonstration an j├╝dischen oder israelischen Geb├Ąuden mit symboltr├Ąchtigem Charakter vorbeif├╝hrt. Bei der geplanten Strecke w├╝rden die Teilnehmer zumindest in die N├Ąhe des J├╝dischen Gemeindehauses in der Fasanenstra├če kommen. Die Aktivit├Ąten um den Al-Quds-Tag und die dahinter stehenden Organisationen werden laut Innenverwaltung kontinuierlich durch den Verfassungsschutz beobachtet.
Ein breites B├╝ndnis von 120 Organisationen und Vereinen, Einzelpersonen, JournalistInnen, PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen, um gegen die Berliner Al-Quds-Demonstration zu protestieren. Geplant ist eine Gegendemonstration und eine Tagung.

"Wir protestieren gegen die antisemitische Hetze", hei├čt es in einem ├Âffentlich vorgestellten Aufruf gegen den Al-Quds-Tag.

F├╝r den 7. November 2004 ist eine Tagung im Theater Hebbel am Ufer in Berlin geplant. Unter dem Motto "Feindbild Westen - Ideologie und Strategie des Islamismus am Beispiel des Al-Quds-Tages" haben das B├╝ndnis gegen Antisemitismus (BgA) und der Verein Ansto├č e.V. in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich-B├Âll-Stiftung, dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) und dem American Jewish Committee (AJC) WissenschaftlerInnen und AktivistInnen als ReferentInnen eingeladen.

Dabei sollen die Grundlagen des Islamismus und seiner radikalsten Auspr├Ągungen er├Ârtert und ├╝ber Antisemitismus anhand des Al-Quds-Tages informiert werden.
Infos zu den Protestveranstaltungen sowie das Programm der Tagung, die ReferentInnen und die Liste der Unterst├╝tzerInnen finden Sie unter:
www.aktion-november.de

Die InitiatorInnen 2004:

B├╝ndnis gegen Antisemitismus [BgA] Berlin
www.bga-berlin.net

Ansto├č. Verein f├╝r Basisvernetzung e.V., Berlin
basisvernetzung@yahoo.de

Sharon Adler, AVIVA-Online-Magazin, Berlin
www.aviva-berlin.de

Claudia Dantschke, Zentrum demokratische Kultur
www.zdk-berlin.de

Annetta Kahane, Amadeu Antonio Stiftung
www.amadeu-antonio-stiftung.de

Gruppe Kritik & Praxis (KP) Berlin
www.kp-berlin.de

Dr. Jochen M├╝ller, Middle East Media Research Institute, Berlin
www.memri.de, memri@memri.de

Hamid Nowzari, Verein iranischer Fl├╝chtlinge in Berlin

Mohammed Schams, ├ťbersetzer

Thomas Uwer, Wadi e.V.
www.wadinet.de

Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Dozent und Journalist

Ali Yildirim, AYPA-TV

Weitere Hintergrundinformationen hier

Public Affairs Beitrag vom 04.11.2004 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken