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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 17.08.2005

Antisemitismus zieht Parteiausschluss nach sich
Sarah Ross

Die Wahlalternative WASG gab im August 2005 bekannt, dass sie sich von ihrem Trierer Kreis-Chef Wolfgang Schmitt trennen wird. Antisemitische ├äu├čerungen seinerseits sind die Ursache.



Auch in den Reihen der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG), der Partei, die erst in diesem Jahr gegr├╝ndet wurde, hat sich bereits ein blinder Passagier eingenistet. Am 12. August 2005 wurde Wolfgang Schmitt, Kreisvorsitzender der WASG Trier, mit den Worten "dass man den Juden nicht so viel Geld geben soll" im "Trierischen Volksfreund" zitiert. Dieser abf├Ąlligen ├äu├čerung gegen├╝ber den j├╝dischen Mitb├╝rgerInnen Deutschlands folgt nun ein Parteiausschluss mit sofortiger Wirkung.

Der stellvertretende WASG-Landesvorsitzende Harald J├╝rgensonn hat derweil best├Ątigt, dass der 68-j├Ąhrige Schmitt von seiner ├äu├čerung nicht abr├╝cken wird. Weiterhin erkl├Ąrte er, dass antij├╝dische ├äu├čerungen in keinem Fall hinzunehmen seien und somit in der Partei keinen Platz h├Ątten. Damit best├Ątigte der stellvertretende Landesvorsitzende den Bericht des "Trierischen Volksfreundes". Am 13. August 2005 gab J├╝rgensonn schlie├člich bekannt, dass die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit ein Parteiausschlussverfahren gegen den Trierer Kreis-Chef Wolfgang Schmitt eingeleitet hat. Wolfgang Schmitt ist somit nicht mehr l├Ąnger dazu legitimiert, als WASG-Mitglied oder Kreisvorstand in der ├ľffentlichkeit aufzutreten.

Seine antisemitische Geisteshaltung hat Schmitt jedoch nicht zum ersten Mal kundgetan. Bereits vor drei Jahren ist er mit seiner ├äu├čerung in der ├ľffentlichkeit negativ aufgefallen. Derzeit hatte er sich, damals noch als Attac-Sprecher, auf die finanzielle Unterst├╝tzung des Bundes f├╝r die Restaurierung von Synagogen bezogen. Schmitts Beharren auf seiner Ansicht war w├Ąhrend einer WASG-Wahlveranstaltung zur Bundestagswahl bereits sein zweiter, unverzeihlicher Fehltritt. Dennoch betont die WASG, dass Schmitt ein Einzelfall und kein Symptom sei.

(Quelle: www.netzeitung.de/15.08.2005, "Rhein Zeitung"/16.08.2005)



Public Affairs Beitrag vom 17.08.2005 Sarah Ross 





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