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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 31.08.2005

Weniger ist mehr
AVIVA-Redaktion

Was sollen die Sch├╝lerInnen von morgen lernen? Die Senatsverwaltung f├╝r Bildung, Jugend und Sport hat die neuen Pl├Ąne f├╝r die Oberstufe ver├Âffentlicht. Diskussionen sind ausdr├╝cklich erw├╝nscht.



Was und wie wird k├╝nftig an Berlins Schulen unterrichtet?
Die geplanten neuen Lehrpl├Ąne f├╝r die letzten beiden Schuljahre vor dem Abitur - "Kerncurricula f├╝r die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe" - stehen f├╝r jede/n ├╝ber www.lisum.de zur kritischen Einsicht bereit.

Drei Grundideen kennzeichnen die neuen Curricula:
1. Weniger ist mehr!
Die stoffliche F├╝lle bisheriger Curricula entsprach h├Ąufig eher einem Idealbild. Der Lernstoff wurde nun reduziert. Gradmesser war die Frage: Was kann tats├Ąchlich umgesetzt werden?
2. Sch├╝lerInnen brauchen neben dem Wissen vor allem Kompetenzen. Kompetenzen sind - vereinfacht gesprochen - erworbene F├Ąhigkeiten, zu denen vor allem auch die F├Ąhigkeit lebenslang zu lernen geh├Ârt. Kompetenzen sind entscheidend f├╝r den Erfolg in einer sich schneller wandelnden Welt und Gesellschaft.
3. Erfolge m├╝ssen ├╝berpr├╝fbar sein.
Deshalb enthalten Kerncurricula abschlussorientierte Standards. Diese Standards, G├╝tenormen vergleichbar, machen transparent, ├╝ber welche Kompetenzen Sch├╝lerInnen am Ende ihrer Schullaufbahn verf├╝gen m├╝ssen. Die Standards sind einerseits unterschiedlich, so wie es die einzelnen F├Ącher sind, es gibt aber auch gemeinsame Standards, die die Qualit├Ąt von fach├╝bergreifenden, f├Ącherverbindendem und vernetztem Arbeiten ├╝berpr├╝fbar machen.

Warum diese Änderungen?
BildungsexpertInnen verlangen deutschlandweit, die Lernenden mit ihren individuellen Lernvoraussetzungen und ihren Talenten - in der Fachsprache: Lerndispositionen - ins Zentrum des Unterrichts zu stellen. Lernende m├╝ssen in einer durch kulturelle Vielfalt und internationale Verflechtungen gepr├Ągten Welt erfolgreich selbst├Ąndig handeln k├Ânnen. Neben Wissen, K├Ânnen, Verstehen, Handeln und Erfahrung ist auch die Motivation eine wichtige Triebfeder f├╝r die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Deshalb werden in den Kerncurricula das Interesse der Lernenden, ihre Motivation und Freude an Themen und Inhalten der F├Ącher ber├╝cksichtigt. Mit den Kerncurricula erhalten Schulen die M├Âglichkeit, Spielr├Ąume f├╝r die Gestaltung schulinterner Curricula zu nutzen und dabei die Besonderheiten des schulischen Umfeldes, aber auch individuelle Zielsetzungen zu ber├╝cksichtigen. R├╝ckmeldungen zu den neuen Curricula-Entw├╝rfen k├Ânnen ├╝ber Frageb├Âgen, die ebenfalls auf der Internetseite des Landesinstitutes f├╝r Schule und Medien www.lisum.dezur Verf├╝gung gestellt werden, gegeben werden.

Neu ist neben den Inhalten der Curricula, dass diese von LehrerInnenteams aus den drei Bundesl├Ąndern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam entwickelt wurden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Grundschulpl├Ąnen setzt sich nun also f├╝r die Oberstufe fort. Die EntwicklerInnenteams der Curricula f├╝r die Oberstufe werden nun Informations- und Unterst├╝tzungsmaterialien f├╝r die Schulen erstellen und Fortbildungskonzepte planen.

Public Affairs Beitrag vom 31.08.2005 AVIVA-Redaktion 





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