Warnung vor dem Gewürz: Chilies gebrochen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs



AVIVA-BERLIN.de im Juli 2021 - Beitrag vom 19.09.2005


Warnung vor dem Gewürz: Chilies gebrochen
AVIVA-Redaktion

Chiliegewürz mit krebserregendem Farbstoff Sudan I in Berlin aufgetaucht. Betroffene HändlerInnen und KäuferInnen werden aufgefordert, die Produkte zur Filiale Europa Gewürze zurück zu bringen.




Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz warnt vor dem Genuss des Gewürzes "Chilies gebrochen" aus China. Es enthält den krebserregenden Farbstoff Sudan I. Die zerkleinerten Chilies wurden vermutlich in Plastikbeuteln zu je 1.000 Gramm abgefüllt und tragen die Aufschrift "Chilies gebrochen, Ekstra aci pul biber, Europa Gewürze - Doganay, Neuköllnische Allee 104, 12057 Berlin".

Durch die Filiale Europa Gewürze, Havi Doganay, Internationale Gewürze und Lebensmittel Import-Export Berlin-Brandenburg, wurde das Gewürz an verschiedene EinzelhändlerInnen in Berlin geliefert, die die Filiale im Einzelnen aber nicht nennen konnte. Alle Lieferungen aus dem Zeitraum von November 2004 bis Anfang August 2005 sind betroffen.

Die GeschäftspartnerInnen der genannten Filiale werden gebeten, den Verkauf der beanstandeten Ware "Chilies gebrochen" sofort zu beenden und das Gewürz an den Importeur zurückzusenden. Auch die VerbraucherInnen werden gebeten, die Ware in die Verkaufsstellen zurückzubringen.

Der Farbstoff Sudan I wurde bereits 2003 in Chilipulver aus Indien gefunden. Er ist nicht als Lebensmittelfarbstoff zugelassen und wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung als krebserregend im Tierversuch eingestuft. Außerdem steht er im Verdacht, das Erbgut zu verändern. Seit 2003 dürfen nach einer Entscheidung der EU Kommission scharfe Chilies und andere scharfe Chili-Erzeugnisse nur eingeführt werden, wenn ein Analysezertifikat belegt, dass kein Sudan I enthalten ist.

(Quelle: Landespressedienst, 09.09.2005, Verbraucherschutzbericht Baden-Württemberg, Verbraucherschutz und Ernährung 2003/04)


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Beitrag vom 19.09.2005

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