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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 09.10.2005

Trotz hoher Energiepreise sparen
AVIVA-Redaktion

Gas - und √Ėlpreise steigen stetig an. Laut Stiftung Warentest k√∂nnen die VerbraucherInnen Geld sparen, indem sie richtig Heizen und W√§rme d√§mmen. Wie das funktioniert, k√∂nnen Sie im Folgenden lesen



Sparsam heizen bedeutet nicht frieren. Wer ein paar einfache Regeln befolgt, kann schon viel gewinnen.

Wichtig:

  • Regelm√§√üiges Heizen

  • Angemessene Temperatur je nach Raum

  • Optimale Energieausnutzung durch moderne Heizanlagen

  • Richtige W√§rmed√§mmung

  • Richtig Heizen mit Sto√ül√ľften statt das Fenster auf Kipp zu stellen

  • Heizung nicht durch M√∂bel, Vorh√§nge und schwere Gardinen verdecken


  • Bei massiven H√§usern mit Ziegelmauerwerk ist vor allem gleichm√§√üiges Heizen wichtig. Auch wenn Sie tags√ľber nicht zu Hause sind, sollten Sie die Heizung auf reduzierter Stufe durchlaufen lassen. Sonst nimmt das abgek√ľhlte Mauerwerk beim Aufheizen viel W√§rme auf, und viel mehr Energie ist n√∂tig, um wieder auf angenehme Grade zu kommen. Anders dagegen bei energiesparenden Bauten mit Holzst√§nderbauweise, deren W√§nde kaum oder gar keine W√§rme speichern.
    Jedes Grad mehr oder weniger bedeutet bis zu sechs Prozent h√∂here oder niedrigere Heizkosten. 20 Grad Raumtemperatur in Wohn- und Esszimmern reicht. Das entspricht der Stufe drei auf dem Thermostatventil. In Kinderzimmern und B√§dern sind 22 bis 23 Grad √ľblich. Im Schlafzimmer sorgen dagegen schon 16 Grad f√ľr einen gesunden Schlaf. Und um im Keller Frost zu vermeiden, reichen schon sechs Grad. Unbenutzte R√§ume k√∂nnen auch vor Frostsch√§den gesch√ľtzt werden, indem das Thermostat auf Null oder auf das Frostsymbol gestellt wird.

    Da √§ltere Heizanlagen gegen√ľber modernen viel Energie verbrauchen, sollten sie - wenn m√∂glich - ausgetauscht werden. Besonders empfehlenswert sind Brennwertkessel, da sie die Restw√§rme aus dem Abgas f√ľr die Raumheizung nutzen, wodurch der Brennstoffverbrauch gegen√ľber einer 25-j√§hrigen Altanlage mit konstanter Kesseltemperatur um 20 bis 30 Prozent sinkt. Allerdings mu√ü der Schornstein mit Rohren aus Kunststoff, Keramik oder Glas ausgestattet sein, damit das Kondenswasser abflie√üen kann.

    Eine √∂kologisch wertvolle Alternative bieten Holzpellets, kleine, zylinderf√∂rmige Holzst√ľcke, die aus S√§gesp√§nen und Holzresten gepresst werden. Beim Verbrennen wird nur so viel Kohlenstoffdioxid frei, wie der Baum w√§hrend seiner Lebzeit gebunden hat. Entsprechende Kessel sind zwar vergleichsweise teuer, die Holzpellets selber kosten aber je nach Abnahmemenge zwischen 30 und 40 Prozent weniger als Heiz√∂l. Der hohe Anschaffungspreis kann durch staatliche Zusch√ľsse, F√∂rderprogramme und zinsg√ľnstige Kredite f√ľr den Kauf von √∂kologischen Heizungsanlagen unterst√ľtzt werden.

    Richtige W√§rmed√§mmung ist wichtig, damit nicht so viel W√§rme durch undichte Fenster, T√ľren und D√§cher entweicht. In einem Einfamilienhaus sparen Sie damit im Laufe von zehn Jahren mehrere Tausend Euro Heizkosten. Vor allem die Dachd√§mmung ist kurzfristig zu realisieren und zahlt sich meist schon in der ersten Heizperiode aus (test 10/2005). Gro√üe Glasfront sollten moderne Fenster mit W√§rmeschutzverglasung und ged√§mmtem Rahmen besitzen.

    Angekippte Fenster sind ein weiterer Energieverschwender. So tauscht sich die Luft zwar allm√§hlich aus, doch gleichzeitig entweicht auch W√§rme und damit Energie. Sto√ül√ľftungen eignen sich besser: Dabei sollten mehrmals am Tag Fenster f√ľr f√ľnf bis zehn Minuten ganz ge√∂ffnet und f√ľr Durchzug gesorgt werden. Das spart nicht nur Energie, sondern hilft auch gegen Schimmelbildung, da frische Luft trockene Luft ist, und die Feuchtigkeit entweicht.

    Den vollständigen Artikel der Stiftung Warentest finden Sie hier.
    (Quelle: STIFTUNG WARENTEST online, 26 September 2005)

    Public Affairs Beitrag vom 09.10.2005 AVIVA-Redaktion 





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