B├╝ndnis gegen den internationalen Al Quds-Tag - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor
AVIVA-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 25.09.2006

B├╝ndnis gegen den internationalen Al Quds-Tag
Sarah Ross

Berliner B├╝rgerInnen setzen ein zivilgesellschaftliches Signal gegen den antisemitischen Propagandatag der iranischen Regierung. Auch hierzulande wird er am 21.10.06 mit einer Demonstration begangen



Am 21. Oktober 2006, dem letzten Freitag des Ramadan, rufen die Anh├ĄngerInnen Ayatollah Khomeinis erneut - unter anderem in Teheran, Beirut und seit 1995 auch in Berlin - zum so genannten Al Quds-Tag auf. An diesem antisemitischen Propagandatag, der von Ayatollah Khomeini initiiert wurde und der bereits seit 1979 zentraler Bestandteil des iranischen Regimes ist, wird weltweit die Befreiung Jerusalems (Al Quds) und die Vernichtung Israels eingefordert.
Da dieser Tag ein unverkennbares Zeichen des blanken Hasses ist, den die ├ľffentlichkeit nicht tolerieren darf, haben sich bereits 2003 Berliner B├╝rgerinnen und B├╝rger zum ├╝berparteilichen Berliner B├╝ndnis gegen den internationalen Al Quds-Tag zusammengeschlossen. Seither setzen sie gemeinsam ein zivilgesellschaftliches Signal gegen die Hasspropaganda in Berlin.

Auch in diesem Jahr macht das Berliner B├╝ndnis seinen Unmut deutlich und protestiert gegen den internationalen Propagandatag des politischen Islam. Die Protestkundgebung findet am 21. Oktober 2006 von 12 - 14 Uhr voraussichtlich in der Kantstra├če Ecke Schl├╝terstra├če statt. Von Beginn an stie├č diese Kampagne auf sehr gro├čes ├Âffentliches Interesse. So schlossen sich den Aufrufen bisher jeweils knapp 300 UnterzeichnerInnen an. Darunter sind prominente VertreterInnen von Kirchen und verschiedenen Initiativen und Stiftungen (z.B. der Amadeu Antonio Stiftung, des B├╝ndnis gegen Antisemitismus, der DIG Berlin, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, des Vereins Iranischer Fl├╝chtlinge in Berlin e.V. und viele andere), zahlreiche Pers├Ânlichkeiten mit t├╝rkischem, iranischem und j├╝dischem Hintergrund, Einzelpersonen aus aller Welt, sowie Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und Bundestagsabgeordnete aller Parteien.

Mit der vom Berliner B├╝ndnis ins Leben gerufenen Kampagne soll die Manifestation eines als Kritik an der israelischen Politik getarnten Antisemitismus und ein Angriff gegen universalistische Werte wie Freiheit, Gleichheit und Emanzipation verhindert werden. Das Ziel ist es, sich dabei gegen kulturalistische Verharmlosungen des Islamismus zur Wehr zu setzen und Solidarit├Ąt mit seinen Opfern, sei es in Deutschland, im Iran oder anderswo, einzufordern. Weiterhin soll der rassistischen Stigmatisierungen von ImmigrantInnen und/oder Menschen muslimischen Glaubens bei der Bek├Ąmpfung des Islamismus entgegengewirkt werden. Schlie├člich treten die Mitglieder des Berliner B├╝ndnisses auch f├╝r eine gemeinsame und gerechte Zweistaatenl├Âsung im Nahost-Konflikt und f├╝r das Existenzrecht Israels ein. Im Rahmen dieser Initiative legen die Verantwortlichen ganz besonders Wert darauf, dass auch iranische Oppositionelle unterst├╝tzt werden und zu Wort kommen.

Aufgrund der andauernden antisemitischen Ausf├Ąlle des iranischen Pr├Ąsidenten Ahmadinedschad, der im letzten Jahr kurz vor dem Al Quds-Tag seine ber├╝hmt-ber├╝chtigte Rede zur Ausl├Âschung Israels hielt, und der Hisbollah-Offensive gegen Israel in diesem Jahr, wird der diesj├Ąhrige Al Quds-Tag vermutlich zu einem besonders brisanten Ereignis werden. Daher hofft das Berliner B├╝ndnis auf einen noch breiteren Zuspruch aus der ├ľffentlichkeit sowie auf die Unterst├╝tzung aus der Bev├Âlkerung: Das B├╝ndnis ist dringend auf schnelle (steuerabzugsf├Ąhige!) Spenden angewiesen, um effektiv an einem Gegenb├╝ndnis arbeiten zu k├Ânnen. Dar├╝ber hinaus sucht das B├╝ndnis noch KooperationspartnerInnen in London wegen des dortigen Al Quds-Tags.

Unterst├╝tzerInnenmails senden Sie bitte an: info@gegen-al-quds-tag.de

rnWenn Sie eine Spende an das Berliner B├╝ndnis gegen den internationale Al Quds-Tag t├Ątigen wollen, ├╝berweisen Sie diese bitte an:

Amadeu Antonio Stiftung
Deutsche Bank Bensheim
BLZ 509 700 04
Konto 030331330
Verwendungszweck: Aktion gegen Al Quds

Weitere Informationen finden Sie unter www.gegen-al-quds-tag.de.

Public Affairs Beitrag vom 25.09.2006 Sarah Ross 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken