60. Jahrestag des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs Politik + Wirtschaft



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2021 - Beitrag vom 07.06.2004


60. Jahrestag des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944
Denise Hoffmann

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt anlässlich diesen Datums zu Vortrags- und Filmreihen sowie Gedenkveranstaltungen ein. Außerdem zeigt Angelika von Stocki eine Fotoausstellung in Potsdam.




"Das Vermächtnis ist noch in Wirksamkeit, die Verpflichtung noch nicht eingelöst" - so der damalige Bundespräsident Theodor Heuss am 19. Juli 1954 in seiner Gedenkrede zum 10. Jahrestag des Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944.
Am 20. Juli 2004 jährt sich der Umsturzversuch zum 60. Mal.

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand will mit einem breiten Informationsangebot, Gedenkveranstaltungen und der Sonderausstellung
"20. Juli 1944 - Vermächtnis und Erinnerung" an dieses historische Datum und ebenso an Heuss´ durchaus immer noch aktuelle Forderung der "nicht eingelösten Verpflichtung" erinnern.

Die Vortragsreihe steht unter dem Thema
"Erste Aufgabe ist die Wiederherstellung der Majestät des Rechts" - Biographische Annäherung an den 20. Juli 1944."
HistorikerInnen, ReligionswissenschaftlerInnen und JournalistInnen untersuchen teils an zentralen Figuren, teils übergeordnet, an Generationen und Nachkommen den Umsturzversuch, seine Motive und Folgen.

Das Vortragsprogramm im Netz unter:
www.gdw-berlin.de

In der Filmreihe Zeitzeugengespräche und Originaldokumente, Wochenschauausschnitte und Spielfilme gezeigt, die Ursachen und Vorgänge sowie die beteiligten Personen des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 transparent machen.

Alle Filme finden Sie im Netz unter:
www.gdw-berlin.de

Von Sonntag, den 18. Juli bis Dienstag, den 20. Juli 2004 finden an verschiedenen Orten Gedenkveranstaltungen statt. Darunter die Eröffnung der Sonderausstellung "20. Juli 1944 - Vermächtnis und Erinnerung" durch die Staatsministerin
Dr. Christina Weiss, eine künstlerische Installation aus Steinmehl von Tina Schwichtenberg zur "Erinnerung an die Opfer des 20. Juli 1944" und ein ökumenischer Gottesdienst in der Gedenkstätte Plötzensee.
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat in dieser Zeit
veränderte Öffnungszeiten:
18. und 19.7.04 von 9 bis 20 Uhr, 20.7.04 von 13 bis 17 Uhr.

Am 27. Juni 2004 um 12.00 Uhr wird die Fotoausstellung "Menschen in der Verantwortung" der Lehrerin und Fotografin Angelika von Stocki durch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker eröffnet.
"Menschen in der Verantwortung" zeigt die Männer vom 20. Juli 1944 in einer collagenartigen Verdichtung ihrer Schicksale: Von Stocki fügt dokumentarische Fragmente mit Überlagerungen von Positiv- und Negativansichten zusammen.
Die Ausstellung ist vom 27.Juni bis 15. September 2004 in Potsdam zu sehen.

Garnisonkirche
Breite Straße 7
14467 Potsdam

Mehr zur Kunstfotografin Angelika von Stocki im Netz:
www.angelikavonstocki.de
Alle Gedenkveranstaltungen unter:
www.gdw.berlin.de

Im Internet kann man einen elektronischen Rundgang durch die Dauerausstellung "Widerstand gegen des Nationalsozialismus" machen. Derzeit werden leider nur 7 der 26 Themengebiete virtuell präsentiert, die anderen Bereiche befinden sich noch im Aufbau.

Zum Teilbereich "Stauffenberg und das Attentat vom 20. Juli 1944" der Online-Ausstellung:www.gdw-berlin.de





Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14
10785 Berlin
030/26995000
www.gdw-berlin.de




Public Affairs > Politik + Wirtschaft

Beitrag vom 07.06.2004

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Ina Schmidt - Die Kraft der Verantwortung

. . . . PR . . . .

Ina Schmidt - Die Kraft der Verantwortung
Ob Klima, Politik, Arbeit oder Beziehung: Überall sollen wir verantwortungsvoll handeln. Wie aus dieser Pflicht eine liebende Sorge für die Zukunft wird, zeigt die Philosophin Ina Schmidt klug und lebensnah.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellungen unter: www.edition-koerber.de

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

. . . . PR . . . .

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at


Kooperationen

RuT - Rad und Tat e.V.