Der AVIVA-Kulturkalender - Exhibitions, Art Events und TV-Tipps von weiblichen Kulturschaffenden von November 2019 bis Januar 2020. Ausstellungen in Berlin, Künstlerin, Künstlerinnen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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Happy New Year 5780 - Schana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, peaceful and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, gesundes und friedliches Neues Jahr 5780!



Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2019







 
 



AVIVA-BERLIN.de im November 2019 - Beitrag vom 16.11.2019


Der AVIVA-Kulturkalender - Exhibitions, Art Events und TV-Tipps von weiblichen Kulturschaffenden von November 2019 bis Januar 2020
AVIVA-Redaktion

Ein Kunstjahr voll Kunst und Kultur! Hier finden Sie einen Überblick über Ausstellungen und Vernisssagen von etablierten, noch unbekannten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen in und um Berlin.



Liebe LeserInnen, diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Zur Info - Sie finden die Termine chronologisch nach dem Beginndatum geordnet, bitte scrollen Sie sich daher am besten immer durch diesen Kalender, um zu einem bestimmten Datum zu gelangen.
Ihre AVIVA-Berlinerinnen


Wenn Sie zu Besuch in Berlin sind und eine der hier im AVIVA-Berlin-Veranstaltungskalender veröffentlichten Veranstaltungen besuchen möchten, aber noch keine Unterkunft haben, finden Sie sicherlich beim Hotelpreisvergleich trivago eine Unterkunft.

  • 13. Mai – 31. Dezember 2019
    Lea Grundig "Die Honigkuchenhütte"
    Kinder- und Jugendbuchillustrationen Lea Grundigs aus dem Exil 1942 bis 1948 in Palästina
    Weiterlesen auf AVIVA-Berlin: Maria Heiner - Lea Grundig. Kunst für die Menschen. Mit einem Vorwort der Schauspielerin Esther Zimmering, erschienen in der Reihe Jüdische Miniaturen
    Veranstaltungsort: Frauentreff HellMa
    Marzahner Promenade 41
    12679 Berlin
    S7 Marzahn oder M6, M16
    Besichtigung Mo – Mi 10 – 15 Uhr und nach Absprache, kostenfrei, auch Führungen und Vorträge möglich
    www.frauentreff-hellma.org

  • 07. Juni 2019 – 05. Januar 2020
    This Place. Fotoausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Gezeigt werden mehr als 200 Werke zwölf international renommierter Fotograf*innen, die weder israelisch noch palästinensisch sind. Sie nähern sich der Komplexität Israels und des Westjordanlandes künstlerisch über Themen wie Identität, Familie, Heimat, Konflikt und Topographie an. Mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und künstlerischen Ansätzen brachten sie neue Perspektiven ein – diese sind sehr persönlich und poetisch. Entstanden ist ein heterogenes und vielschichtiges visuelles Porträt Israels, das Bilder zeigt, die über die bereits bekannten Darstellungen von Israel und des Westjordanlands hinausgehen. Die Ausstellung ist nach Stationen im DOX Center für zeitgenössische Kunst in Prag, im Tel Aviv Museum of Art in Israel und im Brooklyn Museum of Art erstmals in Deutschland zu sehen.
    Der französische Fotograf und Initiator Frédéric Brenner konnte für das langjährige Projekt Wendy Ewald, Martin Kollar, Josef Koudelka, Jungjin Lee, Gilles Peress, Fazal Sheikh, Stephen Shore, Rosalind Fox Solomon, Thomas Struth, Jeff Wall und Nick Waplington gewinnen.
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    Mehr Informationen zur Ausstellung unter: www.jmberlin.de und auf Twitter: www.twitter.com

  • 01. September 2019 – Ende 2020
    Stumme Zeugnisse 1939
    Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten

    Gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs "Public History" der Freien Universität Berlin und des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam erarbeitete die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz eine Online-Ausstellung. Gezeigt werden private Dokumente und Fotografien zum deutschen Überfall auf Polen, die im Rahmen eines Sammelaufrufs zur Verfügung gestellt wurden.
    Eingegangen sind zahlreiche Materialien aus ganz Deutschland und Übersee. Sie wurden von sechs Studierenden des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin ausgewählt, digitalisiert und kontextualisiert, um sie in dieser Online-Ausstellung zu präsentieren.
    Das Projekt "Stumme Zeugnisse 1939" versucht durch die historische Kontextualisierung, die Quellen, Fotos, Tagebucheinträge oder Briefe, zum Sprechen zu bringen.
    Das Archiv soll auch ein Angebot an Interessierte, Studierende, Lehrende und Forschende sein, diese Quellen mit eigenen Fragestellungen zu durchsuchen.
    Veranstaltungsort: Online
    onlinesammlungen.ghwk.de/stummezeugnisse

  • 12. September 2019 – 6. April 2020
    Bettina Pousttchi. In Recent Years
    Die deutsch-iranische Künstlerin Bettina Pousttchi (*1971 in Mainz, lebt in Berlin) arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Fotografie und Architektur. Ihre temporären fotografischen Interventionen im öffentlichen Raum bedecken oft ganze Häuserfassaden und nehmen Bezug auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Pousttchi reflektiert die Rolle der Fotografie im digitalen Zeitalter und befragt das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte aus transnationaler Perspektive. Für ihre Ausstellung "In Recent Years" in der Berlinischen Galerie entwickelt sie eine Fassadenarbeit, die den gesamten Eingangsbereich des Museums einnimmt. Darüber hinaus zeigt sie in der ersten großen Ausstellungshalle einen Überblick ihrer skulpturalen und fotografischen Werke, darunter auch jüngst entstandene Arbeiten. Die Eröffnung findet am Mittwoch, den 11.09.2019, im Rahmen der Berlin Art Week statt.
    Öffnungszeiten: Mi – Mo 10 – 18Uhr, Di geschlossen
    Eintritt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro
    Weitere Infos unter: www.berlinischegalerie.de
    Veranstaltungsort: Berlinische Galerie
    Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
    Alte Jakobstraße 124–128
    10969 Berlin
    www.pousttchi.com

  • 14. September 2019 – 5. Januar 2020
    The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue
    "Eine unförmige Gestalt in eine saubere, glatte Linie einfassen, bändigen, umformen, verletzen, zusammenpressen, einschnüren, verwandeln", so hat die amerikanische Künstlerin Christina Ramberg (1946–1995) selbst die Zeichnungen von Korsetts in ihren Skizzenbüchern beschrieben. Ramberg war eine der faszinierendsten Maler*innen der Chicago Imagists und hinterließ ein komplexes Werk komischer, formal eleganter, düster erotischer Malereien. Ihre scharf gezeichneten, in bizarren Varianten geschnürten Torsi erkunden den von Korsetten, Frisuren und Verhaltensnormen geformten Körper in seinem Verhaftetsein mit seiner Umgebung. Den Kern der Ausstellung in den KW Institute for Contemporary Art bildet eine Auswahl von Rambergs Gemälden und Zeichnungen. Gezeigt werden sie zusammen mit Arbeiten andere*r Künstler*innen, um in der Gegenüberstellung unser Verständnis von Deutungsrahmen und die physische, psychische und metaphorische Prägung von Identität zu erweitern. Die teilnehmenden Künstler*innen: Alexandra Bircken, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans-Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Christina Ramberg, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz, Kathleen White
    Kuratorin: Anna Gritz. Assistenzkurator*innen: Kathrin Bentele, Léon Kruijswijk
    Veranstaltungsort: KW Institute for Contemporary Art
    Auguststraße 69
    10117 Berlin-Mitte
    www.kw-berlin.de/making-husbands-christina-ramberg-dialogue

  • 19. September 2019 – 08. März 2020
    MARIANNE STROBL 1865 – 1917. Industrie-Fotografin in Wien
    Erstmalig in Berlin sind Fotografien der Industriefotografin Marianne Strobl zu sehen. DAS VERBORGENE MUSEUM zeigt 60 Schwarz-Weiß-Fotografien der Wiener Fotografin, die um 1900 mit ihrer schweren Kameraausrüstung für ihre Auftraggeber*innen aus der Industrie in die Kanalisation stieg, mit ihrem Blitzlicht-Equipment und den großen Glasplatten die geologisch einmaligen Ötscherhöhlen in Niederösterreich fotografierte und u.a. über Jahre die Errichtung des Gaswerks Wien-Leopoldau begleitete.
    Strobl war zwischen 1894 und 1917 auf Großbaustellen und in Industriebetrieben unterwegs und wird als "erste Industriefotografin der k.u.k. Monarchie" bezeichnet. Innerhalb der Industriefotografie haben Fotografinnen – soweit bekannt – keine große Rolle gespielt. Strobls Spezialisierung in diesem Metier war ihre persönliche Strategie, um auf dem umkämpften Wiener Fotografiemarkt um 1900 konkurrieren zu können.
    Diese selbstbewusste Fotografin, die nicht wie viele ihrer Berufskolleginnen im Atelier arbeitete und nicht mit Portraitfotografien ihr Geld verdienen wollte, hat ein fotografisches Werk hinterlassen, das für die Fotografiegeschichte ein Glücksfall ist. Strobl wurde 2017 für das Photoinstitut Bonartes, Wien, wiederentdeckt und von der Kuratorin Ulrike Matzer in einer ersten Schau präsentiert.
    Veranstaltungsort: DAS VERBORGENE MUSEUM. Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
    Schlüterstraße 70
    10625 Berlin
    Öffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 Uhr, Sa & So 12 – 16 Uhe
    Eintrittspreise: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro
    Mehr Infos zur Ausstellung: www.artefakt-berlin.de und www.dasverborgenemuseum.de

  • 20. September 2019 bis 24. Januar 2020
    Susanne Kiener: "Wertpapiere"
    Die Berliner Malerin und Grafikdesignerin Susanne Kiener formt, faltet, dreht, schneidet, stanzt, rollt, sammelt und bemalt Papier – benutztes Papier – Altpapier, um aus scheinbar Wertlosem Bilder in den verschiedensten Formaten anzufertigen. Die farbenfrohen, meist dreidimensionalen Bilder locken den Betrachtenden geradezu danach zu greifen, um herauszufinden, um welches Material es sich dabei handelt. Denn nach dem Umformen ist die ursprüngliche, mit dem Papier verbundene Materialität abhanden gekommen und wurde durch eine scheinbar Neue ersetzt.
    Veranstaltungsort: Frauenzentrum Paula Panke e.V.
    Schulstraße 25
    13187 Berlin
    Für Besuche außerhalb der Vernissage wird um Anmeldung per eMail unter frauenzentrum@paula-panke.de oder telefonisch unter 030 48099846 gebeten.
    Mehr Infos zur Künstlerin: susannekiener.de
    www.paula-panke.de

  • 11. Oktober 2019 – 8. März 2020
    Kampf um Sichtbarkeit
    Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919
    Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

    Vor 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Studium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen und das erste Mal ihr Wahlrecht ausüben. Dies nimmt die Ausstellung "Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919" zum Anlass, die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick zu nehmen, die es trotz aller Widrigkeiten in die Kunstöffentlichkeit geschafft und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben. Die Ausstellung und die begleitende wissenschaftliche Publikation widmen sich erstmals ausführlich allen vor 1919 entstanden Werken von Malerinnen und Bildhauerinnen und ist eine Revision der eigenen Sammlung unter dem wichtigem Aspekt heutiger Diskurse um Gleichberechtigung.
    Die Ausstellung zeigt über 60 malerische und bildhauerische Werke von Künstlerinnen aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Einige davon sind seit Jahrzehnten Bestandteil der Dauerausstellung wie die Gemälde von Caroline Bardua, Elisabeth Jerichau-Baumann oder Sabine Lepsius. Andere werden nach langen Jahren im Depot erneut in der Alten Nationalgalerie zu sehen sein, darunter Arbeiten der Porträt- und Historienmalerinnen Friederike O´Connell oder Paula Monjé. Ein großer Teil wurde noch nie in den Räumen auf der Museumsinsel präsentiert.
    Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Ausstellungs- und Bestandskatalog mit ausführlichen Biografien der vertretenen Künstlerinnen in deutscher und englischer Sprache im Reimer Verlag.
    Veranstaltungsort: Museumsinsel Berlin, Alte Nationalgalerie
    Bodestr. 1-3
    10178 Berlin-Mitte
    Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr
    www.smb.museum/ausstellungen/detail/fighting-for-visibility.html

  • 26. Oktober – 17. November 2019
    De-heimatize it! Der 4. Berliner Herbstsalon
    Neue Perspektiven auf Zugehörigkeit jenseits von Heimat und Nation
    Kunst | Theater |Akademie

    Die vierte Ausgabe des Berliner Herbstsalons ist ein interdisziplinäres Festival mit Theater, Kunst und Diskurs jenseits von "Heimat". Für drei Wochen lädt das Gorki die Besucher*innen in die Mitte Berlins ein, um die Vielstimmigkeit von internationalen Berliner Künstler*innen zu hören, und neue Perspektiven auf Zugehörigkeit zu entwickeln: in einer Ausstellung von 40 Künstler*innen, in fünf Theaterpremieren, zusätzlichen Gastspielen und Performances. Erstmals sind auch eine Konferenz und eine Akademie mit Kulturschaffenden aus der ganzen Welt Teil des Programms.
    "Heimat" hat Hochkonjunktur, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird nicht nur von Rechten und Konservativen diskutiert. Aber Heimat als politisches Konzept hat eine lange und gewaltvolle Geschichte. Der weltweite Siegeszug der Autokraten, von Nationalismus und neoliberalen Regimen, zeigt erneut, dass Heimat immer auch Nation und "Vaterland" bedeutet – eine patriarchal-autoritäre Vorstellung, die nicht alle einzuschließen in der Lage ist.
    "De-heimatize it!" ist darum das Gebot der Stunde. Der 4. Berliner Herbstsalon fragt: Wie lassen sich Zugehörigkeiten anders denken? Aus feministisch-intersektionalen Perspektiven wird die künstlerische Auseinandersetzung mit der Verschränkung verschiedener Weisen von Ausgrenzung gezeigt – wie auch der künstlerische Widerstand dagegen. Die Künstler*innen laden Besucher*innen ein, neue Ideen von Gemeinsamkeit jenseits tradierter Hierarchien zu erkunden.
    Hierarchischen Kategorisierungen setzt der 4. Berliner Herbstsalon eine multiperspektivische, interdisziplinäre Schau von hauptsächlich Künstlerinnen entgegen: Kunst, Theater, Aktivismus und Diskurs finden zusammen, um Komplexitäten, Vielheit und Solidarität zu feiern.
    Organisiert von Shermin Langhoff mit Aljoscha Begrich, Çağla Ilk (Ausstellung), mit Erden Kosova, Ong Keng Sen, Irina Szodruch (Young Curators Academy), mit Rebecca Ajnwojner (Konferenz) und Elena Sinanina (Teamleitung und künstlerische Mitarbeit)
    Eintritt frei (ausgenommen Bühnenveranstaltungen)
    Veranstaltungsort: Maxim Gorki Theater, Palais am Festungsgraben, Zeughauskino, Haus der Statistik und Stadtraum
    www.berliner-herbstsalon.de

  • Ausstellung: 26. Oktober - 07. Dezember 2019
    Mi – Sa, 15:00-18:00 Uhr.
    Künstleringespräch mit Marisa Maza und Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (Professorin für Pädagogik & Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Queer- und Gender Studies,ASH Berlin) am 9.11.19, 16:00 Uhr

    Marisa Maza. Ni Para Ya - Ni Para Ca (Weder HIER noch DORT – fluide Identitäten)
    In ihrer neuen Arbeit beschäftigt sich Marisa Maza mit der Verknüpfung von Gender, kolonialer Vergangenheit und postkolonialer Gegenwart in Kolumbien. Dazu recherchierte sie zur Biographie der Nonne Catalina de Erauso, die im 16. Jh. als Mann verkleidet in die spanischen Kolonien Lateinamerikas reiste, wo sie als Soldat für die Kirche und die Kolonialregierung kämpfte. Maza kontrastiert die Biographie de Erausos mit der aktuellen Situation von Aktivist*innen der afrokolumbianischen LGBTIQ-Szene in Bogotá. Die Arbeit beleuchtet, wie diese ihre schwierige, da marginalisierte Position vor Ort und im öffentlichen Raum erfahren und behaupten und zeichnet somit die Kontinuitäten männlich und weiß dominierter Strukturen der Kolonialzeit bis hin zur gegenwärtigen Gesellschaft Kolumbiens nach.
    Veranstaltungsort: alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura
    Am Flutgraben 3
    12453 Berlin
    (U1 Schlesisches Tor, S Treptower Park, Bus 265 Heckmannufer)
    Email: mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de
    www.galeriefutura.de

  • 03. November bis 24. Dezember 2019
    "Women" – "Frauen".
    Grafiken und Bilder von Sabina Sokół, Grafikerin und Illustratorin aus Wrocław

    "Meine Ausstellung soll sein wie ein Gespräch unter Freundinnen: ehrlich, schön und hässlich zugleich. Ohne Scham, ohne Hemmungen, ganz natürlich, wahrhaft und glücklich."
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    exklusiv für Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr.
    www.begine.de

  • 08. November 2019 bis 12. Januar 2020
    Helga Paris, Fotografin
    Gezeigt wird das in den Jahren zwischen 1968 und 2011 entstandene fotografische Werk von Helga Paris. Mit rund 275 Schwarz-Weiß-Fotografien, darunter zahlreiche erstmals gezeigte Einzelbilder und Serien, bietet die von Inka Schube kuratierte Ausstellung den bisher umfassendsten Einblick in ihr Schaffen. Erstmals zu sehen sind u.a. Ausschnitte aus den Serien Leipzig, Hauptbahnhof (1981/82), Moskau (1991/92) und Mein Alex (2011).
    Am Mikrokosmos Bahnhof der traditionsreichen Messestadt entwickelt die Serie Leipzig, Hauptbahnhof (1981/82) ein vielschichtiges, facettenreiches Gesellschaftsbild. Helga Paris fotografiert auf den Bahnsteigen, in der Halle, im Restaurant, der Küche, Reisende, Wartende, Eilende und die Menschen, die an diesen Orten arbeiten. Es sind stille, präzise Alltagsbeobachtungen, stets getaucht in die Melancholie eines uneingelösten Versprechens auf Weltoffenheit.
    Moskau (1991/92) zeigt Straßenszenen jener Jahre politisch bedingter persönlicher Verunsicherung in intensiv-surrealen Aufnahmen. Helga Paris´ Bildwelt ist hier von unwirklich anmutender, aber doch sehr konkreter Absurdität. Ähnlich wie in der in Leipzig entstandenen Arbeit gelingt es ihr dabei, ein ganzes Feld von Referenzen – von den brennenden Palästen der Revolution, den utopischen Versprechen der Nachrevolutionszeit über Bulgakows Meister und Margarita bis zum Einzug von Coca Cola – zu öffnen.
    Mein Alex (2011) ist die bisher letzte von Helga Paris fotografierte Serie. In zehn Fotografien beschreibt sie eine Art phänomenologische Erfahrung dieses Platzes. Dabei geht es tatsächlich um die zeitlose Erfahrung eines Ortes, mit dem sie zutiefst vertraut ist, aus der Erinnerung des Körpers heraus.
    Helga Paris, die seit 1996 Mitglied der Akademie der Künste Berlin ist, wurde 1938 im pommerschen Gollnow, dem heutigen Goleniów in Polen, geboren. Sie studierte Modegestaltung und arbeitete als Dozentin für Kostümkunde sowie als Gebrauchsgrafikerin, bevor sich die Autodidaktin 1967 der Fotografie zuwandte. Seit 1968 arbeitet sie als freischaffende Fotografin in Berlin. Am 12. November 2004 wurde Helga Paris mit dem Hannah-Höch-Preis 2004 für ihr Lebenswerk geehrt.
    Veranstaltungsort: Akademie der Künste
    Pariser Platz 4
    10117 Berlin
    Di – So 11 – 19 Uhr. Eintritt € 6/4, bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei
    Mehr Informationen zur Ausstellung, zum Programm der Ausstellung und zur Fotografin Helga Paris unter: www.adk.de
    Telefon: 030 - 20057-1000, Email: ticket@adk.de

  • 08. November 2019 – 19. Januar 2020
    Nelly Rau-Häring - OST/WEST BERLIN
    Wie kaum eine andere oder ein anderer hat die Fotografin Nelly Rau-Häring das Leben in Berlin Ost und West von Mitte der 1960er- bis in die 2000er-Jahre dokumentiert. Dabei folgte sie ihren zwei großen Leidenschaften: ihrer Begeisterung für Fotografie und ihrer Neugierde auf die Menschen Berlins. Nelly Rau-Häring war bei den politischen Protesten der späten 1960er-Jahre in West-Berlin mit dabei und beobachtete die offiziellen Feierlichkeiten zum 1. und 8. Mai in Ost-Berlin, Pferderennen in Hoppegarten und Mariendorf. Sie fotografierte Neuberlinerinnen der ersten Migrantinnengeneration, Schaufensterauslagen in der DDR der 1980er-Jahre, oder DDR-Bürger*innen, die auf das Begrüßungsgeld warten. Durch ihre Aufnahmen erleben wir die Veränderungen Berlins nach der Öffnung der Mauerfall.
    Veranstaltungsort: f³ – freiraum für fotografie
    Waldemarstraße 17
    10179 Berlin
    fhochdrei.org/ost-west-berlin/
    www.facebook.com/fhochdrei

  • 16. November - 01. Dezember 2019
    Vernissage: 15. November 2019 um 19 Uhr
    Finissage: 01. Dezember 2019 um 16 Uhr

    "NEUAUFNAHMEN 2019": Debora Gutman, Ingrid Steinmeister, Jeanne Fredac, Karin Dammers, Ulrike Martha Zimmermann, Anna Faroqhi, Elfi Greb, Gisela Schattenburg, Hyune-He Fischer, Paola Telesca, Ruta Simelionyte, Ulrike van de Löcht, Mica Bara, Jenny Schon
    Ausgestellt werden aktuelle Arbeiten der im Jahr 2019 in die GEDOK Berlin aufgenommenen Künstlerinnen in unterschiedlichsten Herangehensweisen und Techniken.
    Zur Vernissage am 15.11.2019 findet eine Lesung von Jenny Schon statt.
    Im Rahmen der Ausstellung gibt es am Freitag, den 29.11.2019 um 17 Uhr eine weitere Lesung von Mica Bara.
    Eintritt frei
    Veranstaltungsort: GEDOK GALERIE
    Suarezstraße 57
    14057 Berlin-Charlottenburg
    Öffnungszeiten: Mo. - Mi. 14 - 18 Uhr
    U2 Sophie-Charlotte-Platz
    Telefon: 030 - 441 39 05, Email: info@gedok-berlin.de
    www.gedok-berlin.de

  • 13. Juni bis 13. September 2020
    11th Berlin Biennale for Contemporary Art
    11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

    "Seit ihrer Gründung im Jahr 1996 hat sich die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst zu einem der wichtigsten Foren für zeitgenössische Kunst weltweit entwickelt. Mit jeder Ausgabe bringt sie die jeweils aktuell einflussreichen Positionen von Künstler*innen, Theoretiker*innen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen in einer der progressivsten Kulturmetropolen Europas zusammen.
    Die Berlin Biennale findet alle zwei Jahre an variierenden Orten in Berlin statt und wird von unterschiedlichen Konzepten namhafter Kurator*innen geprägt. Sie fördert experimentelle Formate und ermöglicht den verantwortlichen Kurator*innen den Freiraum, neueste relevante und mutige Positionen unabhängig von Kunstmarkt- und Sammlungsinteressen zu präsentieren. Zahlreichen jungen Künstler*innen hat die Teilnahme zum internationalen Durchbruch verholfen.
    Die 1. Berlin Biennale wurde auf Initiative von Eberhard Mayntz und Klaus Biesenbach – Gründungsdirektor der Kunst-Werke Berlin – gegründet. Die Berlin Biennale wird organisiert vom KUNST-WERKE BERLIN e. V."
    Die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird kuratiert von María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio
    Veranstaltungsort: Verschiedene Orte in Berlin
    www.berlinbiennale.de

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