Exhibitions, Art Events und TV-Tipps - von Frauen in Berlin - im Juli und August 2018. Ausstellungen in Berlin, Künstlerin, Künstlerinnen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 22.07.2018

Exhibitions, Art Events und TV-Tipps - von Frauen in Berlin - im Juli und August 2018
AVIVA-Redaktion

Ein Kunstjahr voll Frauen, Kunst und Kultur! Hier finden Sie einen Überblick über Ausstellungen von etablierten ebenso wie noch unbekannten Künstlerinnen in Berlin.



Liebe LeserInnen, diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Zur Info - Sie finden die Termine chronologisch nach dem Beginndatum geordnet, bitte scrollen Sie sich daher am besten immer durch diesen Kalender, um zu einem bestimmten Datum zu gelangen.
Ihre AVIVA-Berlinerinnen


Wenn Sie zu Besuch in Berlin sind und eine der hier im AVIVA-Berlin-Veranstaltungskalender veröffentlichten Veranstaltungen besuchen möchten, aber noch keine Unterkunft haben, finden Sie sicherlich beim Hotelpreisvergleich trivago eine Unterkunft.

  • 11. Dezember 2017 bis 30. April 2019
    Themenausstellung "Welcome to Jerusalem"
    In der Ausstellung wird die Geschichte Jerusalems von der Zeit des Herodes bis heute mit ausgewählten Themen dargestellt. In zehn Räumen, auf 1.000 Quadratmetern, werden die vielfältigen Herausforderungen Jerusalems aufgegriffen und mit historischen Exponaten, künstlerischen Reaktionen und medialen Inszenierungen präsentiert: Aspekte der Stadtgeschichte, in der Alltag, Religion und Politik unauflöslich miteinander verflochten sind Kulturhistorische Objekte mit Leihgaben aus internationalen Museen und aus Privatsammlungen, darunter aus dem Victoria & Albert Museum, der Tate, dem Musée du Quai Branly, den Uffizien und dem Israel Museum sind ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.
    Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Margret Kampmeyer und Cilly Kugelmann im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin, erscheint bei Wienand, Köln (264 Seiten, 155 Abbildungen, Klappenbroschur, englische und deutsche Ausgabe. Buchhandelspreis 39,90€, Museumspreis 29,90€).
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau, 1. OG
    Lindenstraße 9-14
    10969 Berlin
    Eintritt: mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)
    Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr
    www.jmberlin.de/jerusalem

  • 20. April - 22. Juli 2018
    Covered in Time and History: Die Filme von Ana Mendieta
    Eine Auswahl von 23 Filmen aus dem Werk Ana Mendietas (1948–1985), welches in einer mehrjährigen kooperativen Forschungsarbeit amerikanischer Institute aufgearbeitet und digitalisiert wurde.
    Die Ausstellung macht das vielschichtige Filmwerk der herausragenden kubanisch-amerikanischen Künstlerin, die sich frei zwischen Disziplinen wie Body-Art, Land-Art und Performance-Kunst bewegt, erstmals in großem Umfang zugänglich.
    Seit 1973 manifestierte sich deren künstlerische Praxis in Fotografie und Film in zweierlei Hinsicht: Einerseits existieren ihre Arbeiten als in der Natur geschaffene Werke, die sich allmählich verändern und verschwinden, andererseits überdauern sie als von ihr konzipierte bewegte und unbewegte Bilder. Verbindendes Element ist der immer wiederkehrende Einsatz der abstrahierten weiblichen Gestalt im Dialog mit der sie umgebenden Natur – nicht zuletzt, um die Trennung zwischen Natur und Körper infrage zu stellen. Das Werk überschreitet viele Grenzen, einschließlich geografischer und politischer Räume und der Erforschung von Geschichte, Geschlecht und Kultur.
    Eine Ausstellung in Kooperation mit der Katherine E. Nash Gallery an der University of Minnesota, kuratiert von Lynn Lukkas und Howard Oransky.
    Öffnungszeiten ab 20. April 2018:
    Mittwoch bis Montag 10:00 – 19:00 (Dienstag geschlossen)
    Eintritt: Regulär 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Freier Eintritt bis 16 Jahre.
    Weitere Informationen und Tickets unter: www.gropiusbau.de
    Veranstaltungsort: Martin-Gropius-Bau
    Niederkirchnerstraße 7
    10963 Berlin

  • 26. April 2018 – 26. August 2018
    Fotoausstellung: "Inge Morath 1923–2002. Aus einem fotografischen Kosmos"
    Das Verborgene Museum widmet sich in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv Salzburg dem Werk der Magnum-Fotografin Inge Morath. Sowohl als Dokumentaristin des alltäglichen Lebens wie auch stille Beobachterin, gelang es ihr mit der Kamera weltweit Menschen und Orte in "sentimentaler Zärtlichkeit" (Arthur Miller) festzuhalten.
    Mit einer Auswahl ihrer KünstlerInnenbildnisse und Reisefotografien u.a. aus Europa, China, Russland, dem Iran und USA begibt sich die Ausstellung auf die Spuren der Fotografin. Neben ihren Arbeiten und denen des österreichischen Fotografen Kurt Kaindl, ist in der Ausstellung auch der Dokumentarfilm "Copyright by Inge Morath" zu sehen, den die Filmemacherin Sabine Eckhard 1991 in enger Zusammenarbeit mit der Fotografin konzipiert und gedreht hat.
    Die in Graz 1923 geborene Inge Morath war nach dem Studium zunächst als Redakteurin für Magnum tätig, begann gleichzeitig zu fotografieren. 1954 wurde sie von Magnum erstmals zu einer ausgedehnten Reportage-Reise nach Spanien geschickt, ein nächster Auftrag führte sie nach London. Aufträge aus der Filmindustrie brachten sie zusammen mit Henri Cartier Bresson in die USA, wo sie u.a. 1960 am Set des Films "Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" fotografierte. Das Drehbuch stammte von Arthur Miller, den sie 1962 heiratete.
    Weitere Informationen zur Ausstellung unter:
    www.dasverborgenemuseum.de
    Mehr Informationen zu Inge Morath unter:
    www.ingemorath.org
    www.twitter.com
    www.facebook.com
    Eintritt: 3 Euro, Ermäßigt 1,50 Euro
    Veranstaltungsort: DAS VERBORGENE MUSEUM
    Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
    Schlüterstraße 70
    10625 Berlin
    Öffnungszeiten: Do & Fr 15 – 19 Uhr, Sa & So 12 – 16 Uhr

  • 27. April - 27. August 2018
    EVA & ADELE - L´AMOUR DU RISQUE
    EVA & ADELE – L´AMOUR DU RISQUE präsentiert in einer retrospektiven Gesamtinstallation Werke des Künstler*innenpaares aus den letzten 25 Jahren und erläutert die konzeptuelle Haltung, sowie ihre Bildwelten.
    Unterschiedlichste Medien wie Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Video und Skulptur aus den wichtigsten Werkgruppen, sowie selbstentworfene Kostüme und Kostümpläne, verdeutlichen ihre radikal Grenzen überschreitende, hoch differenziert ausgearbeitete künstlerische Existenz. In dieser leben sie selbst ihren Alltag als permanente Performance, die sie aus ihrem Konzept Wherever we are is Museum entwickelt haben. Mit dieser verbindlichen Gemeinschaft zeigen sie - ganz nach dem von ihnen entwickelten Slogan Over the Boundaries of Gender - die Vision einer neuen Rollendefinition auf.
    Der Titel der Ausstellung L´AMOUR DU RISQUE verdeutlicht nicht nur ihre Liebe, sondern auch das gemeinsam getragene Risiko, sich mit dieser Existenz radikal den äußeren und inneren Gefahren bis heute auszusetzen.
    Zur Ausstellung haben EVA & ADELE kleine Geschenkobjekte wie Parfum aus Grasse und Handtaschen kreiert, zudem erscheint ein Katalog und ein umfassendes Begleitprogramm.
    Kuratiert von Heike Fuhlbrügge.
    Öffnungszeiten: Mi – Mo, 12 – 18 Uhr
    Veranstaltungsort: me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht
    Auguststraße 68
    10117 Berlin
    www.me-berlin.com

  • 10. Mai – 20. August 2018
    LESBISCHES SEHEN – Positionen von Künstler_innen in Berlin
    Die Ausstellung LESBISCHES SEHEN rückt künstlerische Positionen von queeren FLT* (Frauen, Lesben, Trans) aus über 100 Jahren in den Blick und zeigt Werke von mehr als 30 Künstler_innen aus sechs Generationen. Damit unternimmt das Schwule Museum im Rahmen des "Jahres der Frau_en" einen ersten Versuch, sie und ihre Arbeiten zu würdigen. Präsentiert wird ein "verborgenes Museum" queerer Kunst – aus nicht hegemonial-männlicher Perspektive – ein nicht nur für das Schwule Museum wichtiger Meilenstein, dessen Gründung mit der Ausstellung "Eldorado. Homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850-1950" seinen Ausgang nahm.
    LESBISCHES SEHEN nimmt Bezug auf die legendären Ausstellungsprojekte feministischer Kulturaktivist_innen: Etwa die Schau "Künstlerinnen International 1877–1977", 1977 in (West-) Berlin von einer Gruppe von Künstlerinnen initiiert – darunter Ursula Bierther, Evelyn Kuwertz und Sara Schumann – oder die wegweisende Ausstellung "Das Verborgene Museum", welche 1987 die Kunst von Frauen in den Berliner Sammlungen dokumentierte und unter anderem von Evelyn Kuwertz und Gisela Breitling kuratiert wurde. Inspiriert ist LESBISCHES SEHEN nicht zuletzt von der "Great American Lesbian Art Show" (GALAS), 1980 im Woman´s Building, Los Angeles, mit Werken von u. a. Tea Corinne, Harmony Hammond und Kate Millet.
    Diese Projekte waren programmatisch für den Kampf von FLT* um Repräsentation in der Kunstwelt und damit ein erstes Aufbegehren gegen die ungleiche Verteilung von ökonomischem und kulturellem Kapital, die heute noch bestimmt wird von Heteronormativität, Geschlechterbinarität, Klassenverhältnissen und Rassismus.
    Motiviert ist das Ausstellungsprojekt LESBISCHES SEHEN von der Beobachtung, dass auf den ersten Blick wenig "Lesbisches" in der Kunstgeschichte zu finden ist und der Frage, wonach eigentlich zu suchen wäre: Der Selbstdefinition der Künstler_in? Nach dem Inhalt oder der Form des Kunstwerkes? Den Produktionsbedingungen, den sozialen Kontexten, innerhalb derer Kunst entsteht? Oder nach der Interpretation durch die Betrachter_innen? Wie kann überhaupt etwas als "lesbisch" gesehen werden in einer Kultur, in der ein "male gaze" die Blickregime fundamental bestimmt? Und würde all das heute nicht eher unter dem Begriff "queer" verhandelt werden?
    Die Ausstellung entwirft eine utopisch-melancholische Galerie, die lesbischen Begehrensformen, Erfahrungswelten, Identitätsentwürfen und Lebensweisen auf der Spur ist. "Lesbisch" wird dabei in seinem umfassendsten Sinn verstanden und anerkannt, dass Begehren und Geschlechtsidentitäten fluide und komplex sind.
    Kuratiert von Birgit Bosold und Carina Klugbauer.
    Eintritt: 7,50 Euro, ermäßigt 4 Euro
    Veranstaltungsort: Schwules Museum
    Lützowstraße 73
    10785 Berlin
    Öffnungszeiten: Sonntag, Montag, Mittwoch & Freitag: 14-18 Uhr. Donnerstag: 14-20 Uhr. Samstag: 14-19 Uhr. Dienstag: Ruhetag
    Weitere Informationen unter: www.schwulesmuseum.de oder auf www.facebook.com

  • 18. Mai – 12. August 2018. Eröffnung am 17. Mai 2018 um 19 Uhr
    Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter. "Abfallprodukte der Liebe." Ausstellung mit Begleitprogramm
    Werke der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch sowie dem Filmemacher, Maler, Autor und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Regisseur von Film-, Theater- und Operninszenierungen Werner Schroeter (1945 – 2010) werden erstmals räumlich zusammengeführt.
    Bereits in den 1960er Jahren griff das Trio Fragen zu Gender, Body-Politics und Otherness auf und prägt bis heute den Bilderkanon des künstlerischen Undergrounds. In der Ausstellung werden die gemeinsamen Wurzeln in der Westberliner Subkultur sichtbar und die künstlerische Freundschaft zu einem Motiv verdichtet. Umgesetzt wird dieses durch begehbare Räume, die die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge von fünf Dekaden bis in die Gegenwart untereinander auffächern.
    Filmvorführungen, Performances, Talkshows und Diskussionen mit internationalen GästInnen ergänzen die Ausstellung.
    Der Eintritt ist zur Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim am Donnerstag, den 17. Mai 2018, frei.
    Veranstaltungsort: Akademie der Künste
    Pariser Platz 4
    10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Di – So 11 bis 19 Uhr
    Eintritt 9 Euro, Ermäßigt 6 Euro
    Bis 18 Jahre und dienstags (15 – 19 Uhr) ist der Eintritt frei.
    Mehr Infos unter: www.adk.de

  • 9. Juni bis 9. September 2018
    Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 8. Juni 2018 ab 19 Uhr

    10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst: We don´t need another hero
    Unter dem Motto "We don´t need another hero" findet die 10. Berlin Biennale in der Akademie der Künste am Hanseatenweg, den KW Institute for Contemporary Art, dem Volksbühne Pavillon und dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik statt. Die 10. Berlin Biennale bringt gesellschaftspolitische und historische Erzählungen in einen Dialog mit den umfangreichen Archivbeständen der Akademie – aber auch mit ihren Mitgliedern von damals bis heute.
    Die Veranstaltung wird kuratiert von Gabi Ngcobo und einem Team, dem Nomaduma Rosa Masilela, Serubiri Moses, Thiago de Paula Souza und Yvette Mutumba angehören.
    Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro (Für alle Ausstellungsorte)
    Tickets unter Tel.: (030) 200 57-1000 oder per Mail: ticket@adk.de
    Weitere Informationen zum Programm und den Ausstellungsorten unter: www.adk.de
    Das Programmheft der Akademie der Künste steht zum Download bereit unter: www.adk.de
    Veranstaltungsort: Diverse Ausstellungsorte in Berlin

  • 10. Juni – 08. August 2018
    Göttinnen – Fotografien von Inga van Ginneken
    Inga van Ginneken, queere Fotografin und Autorin, Jahrgang 1981, Mutter zweier Kinder, lebt und arbeitet im Schwarzwald und in Berlin. Ihre fotografischen Schwerpunkte sind Gesellschaftskritik, Satire und Mythologie. Ihre Bildergeschichten sind oftmals von der ganz eigenen Geschichte ihrer Models inspiriert, sie zeigen Verletzlichkeit, Schmerz, Trauer, Befreiung, Tod und Überleben. Ihre aktuelle Ausstellung widmet sich den Frauen: Den Göttinnen der Vergangenheit und der Gegenwart, Metamorphosen, der Überwindung von Grenzen, oftmals auch der Grenzen zwischen den Geschlechtern oder jenen, die die Normen der Gesellschaft den Göttinnen der Gegenwart auferlegt. Grenzen, die dazu da sind, überwunden zu werden, sich von alten Denkmustern zu befreien, die Göttin in sich selbst zu entdecken - die Göttin, die jede Frau in sich trägt.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    exklusiv für Frauen
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr.
    Telefon: 030 / 215 14 14, Email: kultur@begine.de
    www.begine.de

  • 27. Juni 2018 bis mindestens 31. Dezember 2018
    Wanderausstellung "Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben. Der Holocaust im galizischen Erdölrevier"
    Galizien ist eine Kulturlandschaft im Osten Mitteleuropas, die heute zwischen Polen und der Ukraine geteilt ist. Juden und Jüdinnen bildeten seit dem Mittelalter einen wichtigen Teil der multi-ethnischen Gesellschaft. Die Orte Drohobycz und Boryslaw waren das Zentrum des galizischen Ölreviers und damit für die deutschen Besatzer im 2. Weltkrieg kriegswichtig. Die jüdische Bevölkerung wurde in Ghettos zusammengepfercht, zur Zwangsarbeit herangezogen und vernichtet.
    Die Ausstellung zeichnet den Holocaust im galizischen Erdölrevier nach. Sie erzählt die Geschichte von Entrechtung, Unterdrückung, Zwangsarbeit, Hunger, von Ghettoisierung und Massenerschießungen, von den Transporten ohne Wiederkehr in das Vernichtungslager Belzec.
    Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Opfern, den TäterInnen, den Tatbeteiligten, den Überlebenden und ihren RetterInnen. Sie folgt dem Schicksal der Familie des Holocaust-Überlebenden Prof. Dr. Józef Lipman. Sie würdigt die Taten und den Mut der Retter, besonders den von Eberhard Helmrich in Drohobycz und Donata Helmrich in Berlin.
    Diese mobile Ausstellung wurde initiiert von einer Arbeitsgruppe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die aus der Arbeit auf jüdischen Friedhöfen in Polen und der Ukraine hervorging. Sie wurde realisiert in einem multinationalen Projekt, das getragen wird von ASF, der israelischen Organisation DBO und der polnischen Stiftung FBK. Die Ausstellungsbanner sind in zwei Sprachen gehalten: der jeweiligen Landessprache und in Englisch. Sie wurde seit Mai 2015 in 20 Orten in der Ukraine, Polen, Israel und Deutschland gezeigt. Für das MBOW wurde die Ausstellung überarbeitet und die Rettungsaktivitäten von Eberhard und Donata Helmrich beschrieben.
    Eintritt: frei
    Veranstaltungsort: Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
    Rosenthaler Straße 39
    10178 Berlin
    www.museum-blindenwerkstatt.de

  • 28. Juni – 28. September 2018
    "Verstecken". Werke der Künstlerin Becky Jaraiz
    Die Werke dieser Ausstellung geben Einblick in den Verarbeitungsprozess der Künstlerin Becky Jaraiz mit eigenen Erfahrungen von "häuslicher" Gewalt. Statt sich zu verstecken und das Erlebte von sich fern zu halten, nutzt die Künstlerin feine Bleistiftstriche und Farben, um das Geschehene und vor allem das häufig in Diskussionen über Missbrauch Unausgesprochene Ausdruck zu verleihen.
    Verstecken bedeutet, etwas außer Sichtweite zu halten, während es jedoch weiterhin existiert. Genau dies passiert häufig mit den ersten Episoden der geschlechtsspezifischen Gewalt. Becky Jaraiz´ Werke regen uns an, über den Missbrauch nachzudenken, über jene seine Formen, die versteckt bleiben und eskalieren, bis sie völlig unbarmherzig werden. "Verstecken" ist ein Narrativ, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.
    Veranstaltungsort: Frauenkreise
    Choriner Str. 10
    10119 Berlin
    www.frauenkreise-berlin.de

  • Ausstellung vom 19. August bis zum 8. Oktober 2018. Vernissage: Sonntag, 19. August 2018, 15.00 Uhr
    Flügel des Schweigens
    Bilder von Joanna Duma

    Joanna Duma, eine Malerin, die mit ihrem Pinsel Gedichte malt, befasst sich mit Staffelei-Malerei und Batik und war Teilnehmerin an vielen internationalen Kunst-Pleinair-Gruppen- und Einzelausstellungen. Joanna Duma, polnische Künstlerin, Jahrgang 1976, aus Tarnobrzeg, schloss ihr Kunststudium an der Schlesischen Universität in Cieszyn, Polen ab.
    Veranstaltungsort: BEGiNE - Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    Potsdamer Str. 139
    10783 Berlin-Schöneberg
    U2 Bülowstr., U1 Kurfürstenstr., U7 Kleistpark, Bus M48, M85, 187, M19 Haltestelle: U Bülowstr.
    www.begine.de

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    Heute: 22.07.2018 Morgen: 23.07.2018

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