Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur bis Frühjahr 2022 in Berlin - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Veranstaltungen in Berlin Exhibitions
 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 18.10.2021


Der AVIVA-Kulturkalender - Kunst + Kultur bis Frühjahr 2022 in Berlin
AVIVA-Redaktion

Liebe Leserinnen, aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt, bzw. fanden per Live-Stream statt. Nun können viele Ausstellungen wieder besucht werden - unter Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards. Bitte unterstützt die Veranstalterinnen damit, gekaufte Tickets nicht zurückerstatten zu lassen, denn Kunst- und Kulturschaffende befinden sich in einer prekären Situation. Ein Kunstjahr voll Kunst und Kultur! Die AVIVA-Auswahl über Ausstellungen und Vernisssagen von etablierten, noch unbekannten oder zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen in und um Berlin.




Liebe Leserinnen, diese Seite wird regelmäßig aktualisiert, es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen! Zur Info - die Termine sind chronologisch nach dem Beginndatum der jeweiligen Ausstellung geordnet, scrollt/scrollen Sie daher am besten durch diese Seite um zu einem bestimmten Datum zu gelangen.
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Wenn Sie zu Besuch in Berlin sind und eine der hier im AVIVA-Berlin-Veranstaltungskalender veröffentlichten Veranstaltungen besuchen möchten, aber noch keine Unterkunft haben, finden Sie sicherlich beim Hotelpreisvergleich trivago eine Unterkunft.

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  • 06. März 2020 bis Frühjahr 2022
    Die Hälfte Berlins – Ein Blick auf 150 Jahre Frauenbewegung
    "Die Menschenrechte haben kein Geschlecht." Als die Berlinerin Hedwig Dohm 1876 zu diesem Schluss kam, waren Frauen Bürgerinnen zweiter Klasse. Studium und die meisten Berufe waren ihnen verboten, das Ehe- und Familienrecht entmündigte sie und sie hatten kein Wahlrecht. Doch immer mehr Frauen forderten die Gleichstellung ein: Eine Bewegung entstand. Die Open-Air-Ausstellung "Die Hälfte Berlins. Ein Blick auf 150 Jahre Frauenbewegung" erzählt von Kämpfen und Errungenschaften, von Gesichtern und Geschichten der Frauenbewegung in Berlin – damals und heute. Acht feministische Initiativen (darunter AVIVA-Berlin!) werden vorgestellt, die sich heute in Berlin für Chancengleichheit stark machen: im Sport, in der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, in der Filmwirtschaft oder bei der Auflösung starrer Geschlechterrollen in den Köpfen.
    Die Themen: Wie viele Ehrenbürgerinnen hat Berlin? Was bedeutet "Doing Gender"? Wie verteilen sich die Bildungsabschlüsse und die Gehälter unter Männern und Frauen in Berlin?
    Die Ausstellung mit ihren 16 großformatigen Tafeln ist ab dem 06.03.2020 rund um die Uhr auf dem Außengelände des Amerika Hauses zugänglich.
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.berlin.de
    Veranstaltungsort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Besuchszentrum
    Hardenbergstraße 22-24
    10623 Berlin

  • Ausstellungsdauer: Ab 23. August 2020
    Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland – die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Berlin
    Installationen, interaktive Spiele und Hands-on-Stationen: nach über zweieinhalbjährigem Umbau eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau. Auf 3500 qm zeigt sie die Geschichte der Juden und Jüdinnen in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie.
    Jüdische Gemeinschaften waren stets eng mit ihrer Umgebung verflochten. Zugehörigkeit und Ausgrenzung thematisiert die Ausstellung in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen, von nachbarschaftlichem Zusammenleben bis zur Gewalt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte nach 1945: Diese reicht vom Umgang mit der Zäsur des Holocaust über den Neubeginn jüdischen Lebens in der Bundesrepublik und der DDR bis hin zur Migrationsgesellschaft im heutigen Deutschland.
    Was zeichnet die jüdische Gemeinschaft aus? Welche Perspektiven hat sie auf politische, gesellschaftliche und kulturelle Phänomene ihrer Zeit? Und wie definiert sie sich heute? Die Ausstellung lässt eine Vielzahl jüdischer Stimmen zu Wort kommen, die unterschiedliche und teils widersprüchliche Sichtweisen auf die historischen Herausforderungen zeigen.
    Die Website mit weiteren Informationen zur neuen Dauerausstellung finden Sie unter: www.jmberlin.de/dauerausstellung und www.twitter.com/jmberlin
    Jetzt Zeitfenstertickets buchen unter: shop.jmberlin.de/#/tickets
    Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Berlin, Libeskind-Bau
    Lindenstraße 9–14
    10969 Berlin

  • Juni 2021 bis Anfang 2022
    Die Reise beginnt! Wanderausstellung des Fotowettbewerbs "Zusammenhalt in Vielfalt – Jüdischer Alltag in Deutschland"
    Mit dem Aufruf zum Fotowettbewerb wollten die Initiator:innen ein Jahr nach dem antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle und wenige Tage nach dem Angriff vor der Synagoge in Hamburg die Vielfalt und die Normalität jüdischen Lebens als integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft sichtbar machen. Alle in Deutschland lebenden Menschen waren aufgerufen, sich fotografisch mit dem Leben, den Lebensgewohnheiten und dem Alltag von Jüd:innen zu befassen.
    Von den eingereichten Fotos wurden zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Jury gehören an: Iris Berben, Stephan Erfurt, Dalia Grinfeld, Monika Grütters, Felix Klein, Shelly Kupferberg, Patricia Schlesinger, Josef Schuster und Olaf Zimmermann. Die prämierten Bilder werden über die Prämierung hinaus als Wanderausstellung an vielen öffentlichen Orten in Deutschland zu sehen sein.
    Der bundesweite Fotowettbewerb wurde ausgelobt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, dem Zentralrat der Juden in Deutschland sowie der Initiative kulturelle Integration.
    Der Fotowettbewerb bildete den Auftakt für einen jährlichen Aktionstag, der als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in Vielfalt künftig jedes Jahr am 9. Oktober stattfinden soll.
    Daten und Ausstellungsorte unter: www.kulturelle-integration.de

  • Ausstellung: 5. September bis 21. November 2021
    Hiersein, Being Here, להיות כאן
    Gruppenausstellung anlässlich des Festjahrs 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, kuratiert von Dr. Birgit Szepanski
    Teilnehmende Künstler*innen: Paula Elion, Michal Fuchs, Olaf Kühnemann, Atalya Laufer, Elke Renate Steiner, Heike Steinweg, Birgit Szepanski

    Die Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן möchte einem breiten Publikum zeitgenössische Perspektiven auf das deutsch-jüdische Stadtleben zugänglich machen. Sieben zeitgenössische Künstler*innen präsentieren mit Zeichnung, Malerei, Fotografie, Konzeptkunst und Comic ihre individuellen und kritischen Sichtweisen auf Familie, Herkunftsorte, Identitäten und die jüdische und deutsche Geschichte. Die inhaltliche Vielfalt spiegelt sich in der Spannbreite der künstlerischen Medien wider.
    Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist, eine lebendige, kulturelle Pluralität in Bezug zum Stadtleben und Begegnungen in der Stadt zu präsentieren. Berlin ist eine Stadt, die von Zuwanderung lebt und lebte. Für Künstler*innen ist Berlin aufgrund seiner offenen Struktur und Wandelbarkeit Lebens- und Arbeitsort geworden, dies zeigen auch Künstler*innen mit jüdischen Wurzeln, die nach dem Holocaust als sogenannte ›dritte Generation‹ in Berlin leben. Die Reflexion und das Interesse an jüdischer Kultur teilen sie sich mit deutschen Künstler*innen, die sich in ihren Kunstwerken mit Erinnerung und Geschichte des nationalsozialistischen Deutschlands auseinandersetzen. Die Ausstellung gibt Einblicke in diese Auseinandersetzungen und thematische Vernetzungen: Wer blickt wie auf die Geschichte Deutschlands? Welche Perspektiven entstehen durch Künstler*innen, die aus Israel und anderen Ländern nach Berlin zogen? Wie setzen sie sich mit der jüdischen und deutschen Kultur auseinander? Wie gehen Künstler*innen mit deutscher Herkunft mit dem Gedenken in der Stadt um?
    Hiersein, Being Here, להיות כאן vermittelt, neben einem (neuen) Selbstverständnis in Deutschland und Berlin zu leben, auch andere Bedeutungsebenen: Die Fragilität einer kulturellen Identität und die Brüche und Reflexionen der jüdischen und deutschen Geschichte. Die Künstler*innen stellen sich dieser Spannung und Reflexion und lassen die Besucher*innen daran teilhaben. Sich in der Gegenwart zu verorten ist zugleich eine Herausforderung und Einladung.
    Die Kunstwerke von Olaf Kühnemann (Zeichnung, Skulptur), Michal Fuchs (Zeichnung, Skulptur), Paula Elion (Installation mit Objekten), Atalya Laufer (Installation, Zeichnung, Fotografie), Elke Renate Steiner (Comic/Bücher), Heike Steinweg (Fotografie) und Birgit Szepanski (Installation, Objekte, Artists Book) und ihre Zusammenstellung gibt den Besucher*innen der Ausstellung Hiersein, Being Here, להיות כאן inhaltliche, kritische und ästhetische Anstöße, über jüdisches und deutsches Leben und Kultur in Berlin nachzudenken.
    Zur Ausstellung wird ein vielfältiges Bildungs- und Vermittlungsprogramm von der Kommunalen Galerie Berlin angeboten.
    Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr. Eintritt frei
    Veranstaltungsort: Kommunale Galerie Berlin
    Hohenzollerndamm 176
    10713 Berlin
    www.kommunalegalerie-berlin.de
    2021jlid.de

  • 15. Oktober 2021 bis 17. Januar 2022
    Louise Stomps - Naturgestalten, Skulpturen 1928 - 1988
    Das Verborgene Museum zeigt in der Berlinischen Galerie die erste Retrospektive der Berliner Bildhauerin Louise Stomps (1900-1988). Ca. 90 ausgestellte Skulpturen stellen das Lebenswerk der Künstlerin dar: Zwischen den späten 1920er und den späten 1980er Jahren lässt sich die sukzessive Entwicklung ihres individuellen Stils beobachten, der sich von einem klassischen Körperbild zu zunehmend abstrakten Formen wandelt.
    Louise Stomps, die seitdem sie 18 Jahre alt war, intensiv gezeichnet und modelliert hat, begann ihre Kunstausbildung in Berlin jedoch erst zehn Jahre später. Von ihren frühen Arbeiten der 1930er Jahre sind durch Bombenangriffe der Alliierten auf ihr Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige Werke erhalten. Louise Stomps ging in Ablehnung des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 in die "innere Emigration", wo sie unter schwierigsten materiellen Bedingungen und abgeschieden von anderen Künstler*Innen arbeitete.
    Wie die vieler anderer Künstler*Innen ist auch Louise Stomps Kunst vom Zweiten Weltkrieg und ihren damit einhergehenden Erfahrungen geprägt. So entstanden zunehmend abstraktere Figuren, die ihr Empfinden verdeutlichen. Ihre Kunst, inspiriert von menschlichem Leid und der schutzlosen Kreatur, wird ab 1960 zusätzlich durch die Natur geprägt: Seit ihrem Umzug von Berlin nach Bayern 1960 setzte Louise Stomps ihre Kreativität hauptsächlich mit dem Material Holz um.
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, herausgegeben von Marion Beckers und Elisabeth Moortgat für Das Verborgene Museum. Hirmer-Verlag, deutsch/englisch, 224 Seiten, 150 Farb-Abbildungen, gebunden, ISBN: 978-3-7774-3776-739,90€ (Museumsausgabe 29 €)
    Mehr Infos unter: www.hirmerverlag.de
    Veranstaltungsort: Berlinische Galerie
    Landesmuseum für Moderne
    Kunst, Fotografie und Architektur
    Stiftung Öffentlichen Rechts
    Alte Jakobstraße 124-128
    10969 Berlin
    Mehr Infos zu Ausstellung und Künstlerin unter: www.berlinischegalerie.de sowie www.dasverborgenemuseum.de
    Eintritt: regulär:12€, ermäßigt: 9€
    Mi-Mo 10-18 Uhr
    Dienstag geschlossen

  • 21. September 2021 bis 25. November 2021
    Beyond Belief – Gruppenausstellung zum Thema Neue Spiritualität
    Weltreligion? Kommerz? Oder Antwort auf Fragen der Zukunft?
    Beyond Belief beschäftigt sich mit dem Boom moderner Spiritualität und zeigt sowohl kritische als auch sinnliche Auseinandersetzungen anhand von Skulpturen, Fotografien, Gemälden, Installationen und Videoarbeiten, die neue und frühere Wellen der Spiritualität in den Blick nehmen. Von der Aneignung und Besessenheit durch die Populärkultur bis hin zur Wiederentdeckung alter Praktiken von Hexerei bis Mandala hat Spiritualität in der modernen Welt viele Gesichter. Beyond Belief beleuchtet unter anderem frühe Wellen spirituellen Interesses mit Werken von Georges Braque, Joseph Beuys, Georg Baselitz, Antoni Tàpies und Mary Bauermeister und stellt diesen junge, aufstrebende Positionen wie der drusischen Malerin Fatma Shanan oder der queer-feministischen Aktivistin Sadie Lune gegenüber. Andere Künstlerinnen wie Saralisa Volm und Cornelia Renz hinterfragen und kritisieren die moderne Spiritualität als Konsumware in interaktiven Installationen und mixed media Werken. Insgesamt kommen in der Ausstellung sowohl okkultistische Werke als auch künstlerische Stimmen mit jüdischen, christlichen und muslimischen Wurzeln zusammen, wie z.B. Zoulikha Bouabdellah (AL), Pipilotti Rist (CH) und Ayelet Carmi & Meirav Heiman (ISR). Die Show regt Gespräche darüber an, ob Spiritualität mit ihren fluiden Ideen das Potenzial hat, über den Glauben hinauszugehen, starre Doktrinen zu überwinden und dadurch eine tolerantere Gesellschaft zu fördern mit Begegnungen statt polarisierender Konfrontation.
    Öffnungszeiten:
    Donnerstags: 14 – 20 Uhr
    Freitag – Sonntag: 12 – 19 Uhr
    Und nach Vereinbarung zugänglich.
    Veranstaltungsort: HAUS KUNST MITTE
    Heidestraße 54
    10557 Berlin (500 m nördl. vom Hauptbahnhof)
    www.beyondbelief.art

  • 03.10.2021 bis 27.02.2022
    Eröffnung: 01.10.2021, 17:00-19:00 Uhr

    Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel
    Sonderausstellung der Graphic Novel von Gunilla Weinraub

    "Dies ist die Lebensgeschichte meiner Freundin Charlotte Geiger geb. Aaron. Sie kam am 12. August 1914 in Berlin zur Welt." (Gunilla Weinraub)
    Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte von Lotte: Durch den Nationalsozialismus und die systematische Diskriminierung von Juden und Jüdinnen nimmt Lottes jüdische Abstammung plötzlich die bedeutendste Rolle in ihrem Leben ein und prägt ihr Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel.
    Die Künstlerin Gunilla Weinraub hat Lotte, die Mutter ihres langjährigen Partners Gadi, oft in Jerusalem besucht und seit den 1990er Jahren einige ihrer Gespräche aufgezeichnet. Diese dienten ab 2001 als Grundlage der 40-teiligen Graphic Novel "Lotte - ein Leben zwischen Berlin, Palästina und Israel", die nun erstmals ausgestellt wird.
    Charlotte Geiger starb am 2. Juni 2021 in Jerusalem. Die Ausstellung will nicht nur eine Femmage sein, sondern anlässlich des diesjährigen Jubiläums - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur an das jüdische Leben in Berlin schaffen.
    Veranstaltungsort: Mittemuseum
    Pankstraße 47
    13357 Berlin
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.mittemuseum.de
    Mehr zur Künstlerin unter: www.instagram.com

  • 08. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022
    Ruth Walz. Theaterfotografien der letzten 50 Jahre.
    Ausstellung der Kunstbibliothek - Staatliche Museen zu Berlin und der Fotografischen Momente

    Ruth Walz, geboren 1941 in Bremen, begleitete von 1976 bis 1990 das Ensemble der Berliner Schaubühne und hielt die Aufführungen von Klaus-Michael Grüber, Peter Stein, Luc Bondy und Robert Wilson, die Bühnenräume von Karl-Ernst Herrmann, Gilles Aillaud und Eduardo Arroyo, sowie die Kostüme von Moidele Bickel und Susanne Raschig fotografisch fest.
    Nach diesen für ihre Karriere prägenden 14 Jahren an der Berliner Schaubühne begleitete Ruth Walz zahlreiche Theater- und Opernschaffende in Europa. Sie schloss Freundschaften mit Krzystof Warlikowski, Peter Sellars, Dmitri Tcherniakov und Romeo Castellucci, und erweiterte ihr fotografisches Spektrum von der analogen zur digitalen Fotografie.
    Ruth Walz ist seit 1991 Fotografin der Salzburger Festspiele und arbeitet bis heute als freie Theaterfotografin.
    Die Einzelausstellung zeigt Bildserien großer Aufführungen, Porträts von Schauspieler*Innen, und gewährt zudem Einblicke hinter die Kulissen und in das Labor von Ruth Walz. Dem Theater von Botho Strauss und ihrem 2019 verstorbenen Lebensgefährten Bruno Granz sind eigene Ableitungen gewidmet.
    Die Sonderpräsentation "Theater im Museum für Fotografie. Ein Rückblick auf die 1920er Jahre" begleitet die Ausstellung. Hier wird die bislang wenig bekannte Geschichte des Theaters, in dem heute das Museum für Fotografie seinen Sitz hat, erzählt.
    Zur Ausstellung erscheint ein Bildband: "Ruth Walz: Theater im Sucher." Hatje Cantz-Verlag, deutsch/englisch, 440 Seiten, 360 Abb., Feinrückenbroschur, ISBN:978-3-7757-5041-7, 60€.
    Mehr Infos unter: www.hatjecantz.de
    Eintritt: regulär: 10€, ermäßigt: 5€
    Di, Mi, Fr, Sa, So 11-19 Uhr
    Do 11-20Uhr
    Montags geschlossen
    Der Besuch ist nur mit einem Zeitfensterticket möglich, das vorab gebucht werden kann unter: www.smb.museum.de
    Mehr Infos zur Ausstellung unter: www.smb.museum.de
    Mehr Infos zu Künstlerin und Ausstellung unter: www.instagram.com
    Veranstaltungsort: Museum für Fotografie
    Jebensstraße 2
    10623 Berlin

  • Mittwoch, 03. November 2021, 18:00-20:00 Uhr
    Linke Literatur im Gespräch/Buchvorstellung
    Florence Hervé (Hrsg.) Louise Michel oder: Die Liebe zur Revolution
    Ulrike Hempel und Uwe Michel sprechen mit Florence Hervé über große Frauen in der Geschichte, über die Liebe zur Revolution und was die heutige Linke von ihnen lernen kann.

    Die französische Autorin, Journalistin und promovierte Germanistin (*1944) Florence Hervé lebt in Düsseldorf und im Finistère. Bei Dietz Berlin veröffentlichte sie unter anderem "Clara Zetkin oder: Dort kämpfen, wo das Leben ist" (2020, 4. Auflage). Im Jahr 2011 verlieh ihr die Partei Die Linke den Clara-Zetkin-Frauenpreis. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2014 verweigerte sie. In diesem Jahr erhält Florence Hervé den Luise-Büchner-Preis für Publizistik. Die Preisverleihung findet am Sonntag, 12. Dezember 2021 in Darmstadt statt.
    Im Februar 2021 bei Dietz Berlin von Florence Hervé erschienen: dietzberlin.de
    Louise Michel (1830–1905) – für die einen "die blutrünstige Wölfin", für die anderen https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/YCW8U/linke-literatur-im-gespraech?cHash=80298dd1a459d9e789540f145092f471Louise Michel organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sie beteiligte sich an den Klub- Debatten und auch am bewaffneten Kampf. Ihre mutigen Kämpfe gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Frauendiskriminierung, Krieg, Kolonialismus und Rassismus, für eine kindgerechte Erziehung und ein respektvolles Verhältnis zu Natur und Tieren sind weiterhin aktuell.
    Begrenzte Teilnehmer*innenzahl vor Ort. Anmeldung erforderlich:
    Mehr Infos unter: www.rosalux.de
    Die Buchvorstellung wird live übertragen: www.rosalux.de/livestream
    Veranstaltungsort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bibliothek
    Straße der Pariser Kommune 8A
    10243 Berlin

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    Beitrag vom 18.10.2021

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    Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
    Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers


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