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AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 03.08.2007


Neue Broschüre zur Pränataldiagnostik der BzgA
Marietta Harder

Vorgeburtliche Untersuchungen ermöglichen die Früherkennung von Krankheiten beim Embryo. Welche Möglichkeiten und Risiken es hier gibt, fasst ein neues Informationsblatt für werdende Eltern zusammen




Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hat im Juli 2007 eine neue Broschüre zum Thema "Pränataldiagnostik" herausgegeben. In dieser finden werdende Eltern Informationen zu vorgeburtlichen Untersuchungen wie Ultraschall und Fruchtwasserentnahme. Es werden außerdem neuere Erkenntnisse zu pränatale Methoden und ihre Folgen für Mutter und Kind erläutert.

Ziel dieser Broschüre ist es, Eltern anzuregen, frühzeitig Störungen und Fehlbildungen beim Ungeborenen erkennen zu lassen und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen. Außerdem zeigt das Informationsblatt Beratungsmöglichkeiten auf, denn schwangere Frauen und ihre PartnerInnen stellen sich vor der Geburt viele Fragen - vor allem wollen sie wissen, ob ihr Kind gesund ist und an wen sie sich bei Ungewöhnlichkeiten wenden können.

Die Pränataldiagnostik ermöglicht durch Früherkennung von Krankheiten eine entsprechende Geburtsplanung und kann Babys, die mit Fehlbildungen geboren werden (rund 3%), in einigen Fällen schon im Mutterleib behandeln.

Mithilfe des Heftes (Pränataldiagnostik - Informationen für werdende Eltern über Beratung und Hilfe bei Fragen zu vorgeburtlichen Untersuchungen) können sich Schwangere über Möglichkeiten der Pränataldiagnostik informieren, müssen jedoch selbst beurteilen, inwieweit sie das Beratungsangebot nutzen und so - je nach Untersuchungsergebnis - vor schwierige Entscheidungen gestellt werden möchten.

Erhältlich ist die kostenlose Broschüre nicht nur in Praxen von GynäkologInnen und Schwangerschaftsberatungsstellen, sondern kann auch unter www.bzga.de heruntergeladen werden.

Lesen Sie zum Thema Schwangerschaft auch unseren Beitrag "Der Schwangerschaftsratgeber"(2007) von unserer Redakteurin Tina Kosleck.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.bzga.de
www.praenataldiagnostik-info.de
www.schwanger-info.de/praenatal.html
www.sexualaufklaerung.de


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Beitrag vom 03.08.2007

AVIVA-Redaktion