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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 13.05.2014

Nikki Yanofsky - Little Secret. Verlosung
AVIVA-Redaktion

Seit sie 2004 mit nur zw├Âlf Jahren als j├╝ngste Hauptattraktion in der Geschichte des Internationalen Jazzfestivals von Montr├ęal einen ...AVIVA verlost 3 CDs



... verhei├čungsvollen Karrierestart hinlegte, hat Nikki Yanofsky eine gewaltige Entwicklung durchlebt.

Eigentlich hei├čt das Ausnahmetalent mit j├╝disch-polnischen Wurzeln Nicole. Nicole alias Nikki eroberte die Spitze der Jazz- und Pop-Charts, arbeitete auf der B├╝hne mit Orchestern und Bigbands zusammen und sorgte mit ihren Shows bei Festivals und in gro├čen Konzerthallen rund um die Welt f├╝r ausverkaufte H├Ąuser. Geradezu rekordverd├Ąchtig waren 2010 ihre Auftritte bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Vancouver, als sie vor 3,2 Milliarden FernsehzuschauerInnen sang - der H├Ąlfte der Weltbev├Âlkerung.

Nachdem Nikki in den zur├╝ckliegenden Jahren bereits mit Koryph├Ąen wie Herbie Hancock, Phil Ramone, Will.i.am, Wyclef Jean und Elton John zusammengearbeitet hat, sang sie ihr neues Album nun unter der Leitung ihres gr├Â├čten Fans und Mentors ein: Quincy Jones. Auf "Little Secret" pr├Ąsentiert sich die mittlerweile 20-J├Ąhrige mit einem herzerfrischend neuen Sound, der eine/n sofort gefangen nimmt. Die unglaublich gewitzten Songs, die bis auf zwei Ausnahmen allesamt Originale sind, verquicken auf unwiderstehliche Art Jazz und Pop sowie Retro-Charme und zeitgen├Âssische Kl├Ąnge und Beats. Gro├čen Anteil daran hatte der Songwriter Rob Kleiner, mit dem Nikki diesmal eng zusammenarbeitete und der sich durch Kooperationen mit CeeLo Green, Flo Rida und David Guetta einen Namen machte. Quincy Jones stand Nikki w├Ąhrend der gesamten Aufnahmen beratend zur Seite und fungierte au├čerdem als Executive Producer des Albums.

Auf "Little Secret" kombiniert die junge S├Ąngerin Popsongstrukturen mit ausgekl├╝gelten Harmonien, clubtaugliche Beats mit fetzigen Bigbandbl├Ąsern und ohrwurmige Melodien mit ausgelassenen Scat-Soli. Es ist ein Album, das Jazzaficionados genauso anziehen und faszinieren wird wie Popliebhaber.
Nikki steckte sich in sehr jungen Jahren mit dem Jazzvirus an und offenbarte ihr au├čerordentliches Talent erstmals 2005. Damals war sie gerade einmal elf Jahre alt, trat aber schon gelegentlich als Gasts├Ąngerin in Clubs auf. Bereits im folgenden Jahr verbl├╝ffte sie mit ihrer Performance 100.000 Zuh├ÂrerInnen beim weltweit renommierten Jazzfestival in ihrer Heimatstadt Montr├ęal. Scheinbar m├╝helos und mit einer unglaublichen pr├Ązisen Intonation und Artikulation konnte sie selbst die vertracktesten Scat-Einlagen ihres gro├čen Idols Ella Fitzgerald reproduzieren. 2008 erschien in einem CD/DVD-Pack ihr erstes, live aufgenommenes Album "EllaÔÇŽ Of Thee I Swing", das in Kanada gleich vergoldet und f├╝r zwei Juno Awards nominiert wurde (was Nikki zur j├╝ngsten mehrfach nominierten K├╝nstlerin in der Geschichte der Junos machte). Mit vierzehn Jahren hatte sie bereits mit den New York Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra aus Washington D.C. und Herbie Hancock Auftritte und Aufnahmen gemacht - au├čerdem mit Popstars wie Will.i.am und Wyclef Jean.

Auf ihrem ersten Studioalbum "Nikki" spielten die Standards, mit denen sich die Senkrechtstarterin in die Herzen des Jazzpublikums gesungen hatte, nur noch eine eher marginale Rolle. Stattdessen wagte sie sich mit Hilfe der kanadischen Indie-Ikone Ron Sexsmith und Norah Jones┬┤ fr├╝herem Songwriting-Partner Jesse Harris an das Produzieren eigenen Materials. Und die Jazzstandards, die Nikkis musikalische Verj├╝ngungskur ├╝berlebten und noch einen Platz im Repertoire fanden, erhielten eine klangliche Rundumerneuerung. Das von dem legend├Ąren Phil Ramone produzierte Album schoss in Kanada auf Platz 1 der Jazz- und Rang 6 der Pop-Charts. In den USA eroberte "Nikiki" den ersten Platz der Billboard Heatseekers-Charts.
Bei der Aufnahme von "Little Secret" konnte sich Nikki nun auf den exzellenten Geschmack und die musikalische Weisheit von Quincy Jones verlassen, der schon seit den 1960er Jahren erfolgreicher als jeder andere die Kluft zwischen Jazz und Pop ├╝berbr├╝ckt. Aber die S├Ąngerin hat auf diesem Gebiet, trotz ihrer Jugendlichkeit, schon selbst Erfahrungen sammeln k├Ânnen: etwa als sie 2011 mit Herbie Hancock bei einer Hommage an Barbra Streisand zusammenarbeitete oder als sie mit einer von Quincy Jones geleiteten Bigband bei einem Konzert in Los Angeles Carole King Tribut zollte.

Auf "Little Secret" vollf├╝hrt Nikki Yanofsky, die zugleich reifer und verspielter wirkt, einen gewitzten Spagat zwischen klassischem Jazz, Soul und R&B sowie modernen Pop-Kl├Ąngen und ÔÇôBeats. Ein exzellentes Beispiel daf├╝r ist der Song "Something New", f├╝r den sich Nikki frech ein paar Hooks von Quincy Jones┬┤ "Soul Bossa Nova" und Herbie Hancocks "Watermelon Man" borgte, diese aber in einen herrlich schr├Ągen, sehr zeitgen├Âssisch-poppigen und eigenen Kontext setzte. Einen ├Ąhnlichen Trick wendete sie beim Titelst├╝ck des Albums an, f├╝r das sie den mitrei├čenden Rhythmus von Benny Goodmans "Sing Sing Sing" etwas modernisierte und zur Grundlage f├╝r eine verschmitzte eigene Nummer machte. Ebenso begeisternd sind aber auch ihre Interpretationen des einzigen Jazzstandards dieses Albums, Harry Warren und Johnny Mercers "Jeepers Creepers", und des Doors-Klassikers "People Are Strange", den sie in eine mysteri├Âse orchestrale Ballade verwandelte.

Nikki selbst beschreibt "Little Secret" als einen musikalischen "Mix aus Ella Fitzgerald, Etta James, Ray Charles, Quincy - und mir selbst". Sie erz├Ąhlt, dass sie zwei Jahre an ihrem neuen Sound herumgefeilt habe und in dieser Zeit auch musikalisch von einer Jugendlichen zu einer Erwachsenen herangereift sei. Dass sie auf "Little Secret" dennoch jugendlicher klingt als auf den beiden vorangegangen Alben, mag paradox erscheinen, ist es aber nicht. Denn das ist ihr "kleines Geheimnis".

Weitere Infos zur K├╝nstlerin finden Sie unter:

www.nikkiyanofsky.com

Nikki Yanofsky
Little Secret

Universal Music Canada
00602537762521
V├ľ: 9. Mai 2014

Tracklist:
1. Something New, 2. Blessed With Your Curse, 3. Waiting On The Sun, 4. Necessary Evil, 5. Little Secret, 6. Jeepers Creepers, 7. Out Of Nowhere, 8. You Mean The World To Me, 9. Knock Knock, 10. Enough Of You, 11. Bang, 12. Kaboom Pow


AVIVA-Berlin verlost 3 CDs. Bitte senden Sie uns den AVIVA-Tipp aus unserer Rezension zu Nikki Yanofsky ÔÇô Nikki mit Angabe Ihrer Postadresse bis zum 10.07.2014 per Email an folgende Adresse: info@aviva-berlin.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Nikki Yanofsky ÔÇô Nikki (2010)


Gewinnspiele Beitrag vom 13.05.2014 AVIVA-Redaktion 





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