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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 17.08.2006

Emmas Gl├╝ck - Romanvorlage
Christiane M├╝ller

Emma ist eine vereinsamte Schweineb├Ąuerin, die eines Tages dem krebskranken Max begegnet. Beide lernen, was Gl├╝ck ist. AVIVA-Berlin verlost 3 Romane und 3 CDs.



Seit der Opa gestorben ist, lebt die junge Emma (J├Ârdis Triebel) v├Âllig allein als Schweineb├Ąuerin auf dem heruntergekommenen Hof. Durch die Vereinsamung ist die kr├Ąftige Frau verwahrlost, l├Ąuft auch au├čerhalb des Hofes nur noch in schmuddeligen Kitteln und verdreckten Stiefeln herum und ist voller Misstrauen ihren Mitmenschen gegen├╝ber. Der einzige Verehrer, Dorfpolizist und Mamas├Âhnchen, wird schon mal mit vorgehaltener Waffe empfangen, wenn er die verschuldete Emma vor dem Gerichtsvollzieher warnt. Nur ihre Schweine, die liebt sie hei├č und innig. Selbst wenn Emma eines der Tiere schlachtet, macht sie das auf ihre eigene, liebevolle Art.
Fast ebenso allein ist Autoverk├Ąufer Max (J├╝rgen Vogel). Er hat keine Familie, nur einen Freund, den Kollegen Hans (Martin Feifel). Wie trostlos sein Leben ist, wird Max pl├Âtzlich klar, als er von seinem Arzt erf├Ąhrt, dass er Bauchspeicheldr├╝senkrebs hat. Jetzt wei├č er, wovon er immer diese schlimmen Bauchschmerzen hat, aber er wei├č auch, dass er die letzte Zeit seines noch jungen Lebens genie├čen will. Max tr├Ąumt von Mexiko, Pelikanen und Traumstr├Ąnden und bucht ein Ticket. Kurz entschlossen klaut er nachts die Kasse mit dem Schwarzgeld des Autohauses, das Hans angeh├Ąuft hatte. Prompt wird er erwischt und kann gerade noch mit einem gestohlenen Jaguar entkommen. Hans verfolgt ihn und Max kommt mit hoher Geschwindigkeit von der Stra├če ab. Er landet direkt vor Emmas Hof und bleibt bewusstlos in dem Autowrack liegen.
Emma kann ihr Gl├╝ck nicht fassen - die realit├Ątsfremde Jungb├Ąuerin behandelt Max nicht wie ein verletztes Unfallopfer, sondern eher wie einen gestrandeten Prinzen, den sie auf jeden Fall behalten will. Au├čerdem findet sie die Schachtel mit dem Geld und versteckt sie vor ihm, um ihre Schulden zu bezahlen. Max erz├Ąhlt sie sp├Ąter, das Geld sei mit dem Auto verbrannt.
Der todkranke Mann ist zun├Ąchst verst├Ârt und f├╝hlt sich unwohl bei der burschikosen Emma. Doch allm├Ąhlich erkennt er, dass er genau diese Frau und diese Umgebung braucht, um das Leben endlich einmal wirklich zu leben und gl├╝cklich zu sein. Auch Emma genie├čt die Zeit mit Max und l├Ąsst ihn die Krankheit zeitweise vergessen...

Allzu ernst darf man die Handlung des Films nicht nehmen, er wirkt zeitweise wie ein modernes, skurriles M├Ąrchen. Im wahren Leben w├Ąre es wohl kaum denkbar, dass eine junge Frau Autos anz├╝ndet, Polizisten mit geladenen Waffen bedroht, Schweine auf unerlaubte Weise t├Âtet, einen Mann einsperrt, Geld stiehlt und Schlimmeres, ohne daf├╝r belangt zu werden. Aber in "Emmas Gl├╝ck" wird sogar ein sterbender Mann gl├╝cklich gemacht und dies geschieht dank J├╝rgen Vogel sehr glaubhaft. Der bekannte Schauspieler ├╝bertrifft sich mit dieser Rolle selbst! Er ist hinrei├čend, attraktiv (jawohl!) und spielt so anr├╝hrend, dass viele ZuschauerInnen ein Taschentuch brauchen werden.
J├Ârdis Triebel ist in ihrem ersten Kinofilm ebenfalls sehenswert. Es war eine gute Entscheidung von Regisseur Sven Taddicken die Hauptrolle neben J├╝rgen Vogel mit einem neuen Gesicht zu besetzen. Veronika Ferres w├Ąre als Emma sicher auch klasse, aber ab und zu ein frisches Talent pr├Ąsentiert zu bekommen, ist auch ganz sch├Ân.
Ein bitterer Wermutstropfen tr├╝bt jedoch das Filmvergn├╝gen: Leider ist der Schluss des Films total daneben (wird aber nat├╝rlich nicht verraten). Eine solche Geschmacklosigkeit muss einem erstmal einfallen.

AVIVA-Tipp: R├╝hrender Liebesfilm und skurriles Drama zugleich. Ein Film, der sich intensiv mit dem Leben und dem Tod auseinandersetzt. J├╝rgen-Vogel-Fans kommen voll auf ihre Kosten. "Emmas Gl├╝ck" ist einer der deutschen Kinofilme, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden - hoffentlich nicht nur wegen des gruseligen Endes.

Weitere Informationen im Netz: www.Emmas-Glueck.de


AVIVA-Berlin verlost 3x den Soundtrack sowie 3x den Roman "Emmas Gl├╝ck" aus dem Goldmann Verlag. Bitte nennen Sie uns einen weiteren Buchtitel der Autorin Claudia Schreiber und senden Sie bis zum 06.09.2006 eine eMail an folgende Adresse: gewinnspiel@aviva-berlin.de

Emmas Gl├╝ck
Regie: Sven Taddicken
Buch: Ruth Toma, Claudia Schreiber (schrieb auch das gleichnamige Buch)
DarstellerInnen: J├Ârdis Triebel, J├╝rgen Vogel, Martin Feifel, Hinnerk Sch├Ânemann, Karin Neuh├Ąuser, Nina Petri
Deutschland 2006, 99 Minuten
Emmas Gl├╝ck startet am 17. August 2006 im Verleih von Pandora Film in den Kinos.

Emmas Gl├╝ck
Claudia Schreiber

Originalverlag: Reclam Leipzig
Taschenbuch, 192 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN-10: 3-442-46303-3
ISBN-13: 978-3-442-46303-9
Euro 7,95 [D] / SFr 14,70
Goldmann Verlag
Erscheinungstermin: Juli 2006


Gewinnspiele Beitrag vom 17.08.2006 AVIVA-Redaktion 





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