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AVIVA-BERLIN.de 11/24/5778 - Beitrag vom 24.10.2008

Liste der verlorenen B├╝rgerInnen an Yad Vashem
AVIVA-Redaktion

Die Bundesregierung und die Stiftung EVZ ├╝bergeben das "Verzeichnis der j├╝dischen EinwohnerInnen Deutschlands 1933-1945" als erste Institution an die Gedenkst├Ątte in Israel



Eine Datensammlung mit pers├Ânlichen Angaben von insgesamt rund 600.000 j├╝dischen EinwohnerInnen, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland wohnten, wurde am 23. Oktober 2008 der Holocaust-Gedenkst├Ątte Yad Vashem (Jerusalem, Israel) von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung EVZ, Dr. Martin Salm, ├╝bergeben. In Empfang nimmt sie der Direktor der Gedenkst├Ątte, Avner Shalev.

Ort der ├ťbergabe ist die "Halle der Namen", in der an die w├Ąhrend des Nationalsozialismus ermordeten Juden gedacht wird. Die Dokumentation gibt Auskunft ├╝ber Namen und Wohnorte j├╝discher EinwohnerInnen, ihre Emigration, Inhaftierung oder Deportation sowie ├╝ber Todesdaten und -orte.
"Diese Liste ist mehr als eine Namensliste oder ein EinwohnerInnenverzeichnis. Sie ist ein Denkmal f├╝r die Ermordeten und f├╝r diejenigen, die ins Exil getrieben wurden. Die Scham f├╝r die Verbrechen, die von Deutschen ver├╝bt wurden, mischt sich mit der Trauer ├╝ber den Verlust, den sich Deutschland selber zugef├╝gt hat", erkl├Ąrte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Dr. Martin Salm. "Die M├ÂrderInnen wollten die j├╝dischen Menschen und die j├╝dische Identit├Ąt ausl├Âschen. Das haben sie nicht erreicht. Die Gedenkst├Ątte Yad Vashem steht f├╝r das `Seht her ÔÇô wir leben!┬┤".

Erstellt wurde das "Verzeichnis der j├╝dischen EinwohnerInnen Deutschlands in der Zeit von 1933 bis 1945" im Auftrag der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in vierj├Ąhriger Arbeit durch das Bundesarchiv. Aus ├╝ber eintausend verschiedenen Quellen wurden ca. 2,5 Mio. Datens├Ątze zusammengetragen. Die Initiative zu ihrer Erstellung geht auf j├╝dische Institutionen und Interessensvertretungen zur├╝ck. Bereits im September 2008 erfolgte die ├ťbergabe an die Bundesregierung. Sie wird das Verzeichnis weiteren Archiven zur Nutzung zur Verf├╝gung stellen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.stiftung-evz.de
www.yadvashem.org

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:
NS-ZwangsarbeiterInnenentsch├Ądigung durch die bundeseigene Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".

Jüdisches Leben Beitrag vom 24.10.2008 AVIVA-Redaktion 





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