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AVIVA-BERLIN.de 11/18/5778 - Beitrag vom 03.11.2012

Helga Simon ‚Äď Die Frau mit der Kamera
Daniela Rusowsky

Die Filmemacherin und Autorin Daniela Rusowsky traf die lebende Legende, die das Leben der J√ľdischen Gemeinde zu Berlin seit Jahrzehnten fotografisch begleitet. Im Gespr√§ch erz√§hlt sie davon...



... , wie ihre Mutter ihr das Leben gerettet hat und wie sie nach dem Ende Nazi-Deutschlands dazu kam, als Fotografin zu arbeiten.

Helga Simon √∂ffnet vorsichtig die T√ľr und lugt mit vorgelegter Kette durch den Spalt. Sie hat von den √úberf√§llen auf √§ltere Frauen geh√∂rt und wei√ü zu gut, wie hart das Leben sein kann und wie schnell mensch es verliert. Sobald sie uns erkennt, entspannt sie sich und hei√üt uns Willkommen. Ihre Wohnung ist ger√§umig und hat hohe Zimmer, in denen zahllose Papiere, Kisten und Fotoalben sich in hohen Regalen bis zur Decke stapeln. Sie bewegt sich unter Schwierigkeiten, ihre Gesundheit hat sich in den letzten Jahren rapide verschlechtert, aber trotz einer fortschreitenden Blindheit plant sie nicht, mit dem Arbeiten aufzuh√∂ren.

Mein Mann hat mich als Dolmetscher begleitet. Helga bietet uns Sitzpl√§tze an, die sie erst von Bildern und Dokumenten frei r√§umen muss, welche sie auf dem Tisch ablegt. Sie hat Fotografien aus verschiedenen Schaffensphasen ausgew√§hlt, um sie uns als Beispiele ihrer Arbeit zu zeigen. Bevor sie das Interview beginnt, stellt sie einige Dinge klar: √ľber Religion oder ihr Alter wird sie nicht sprechen. Sie verbirgt ihr Alter nicht und sagt uns offen, dass sie 1928 geboren wurde, will aber nicht, dass es eine gesonderte Rolle in dem Artikel spielt. Sie will f√ľr ihre Errungenschaften und ihr Talent anerkannt werden, nicht f√ľr ihr Alter oder ihren Glauben. Ich denke, das ist eine gute Einstellung, denn der Verdienst Helga Simons ist es nicht, ein langes Leben gelebt zu haben, sondern vielmehr, jeden einzelnen Tag f√ľr ihre Existenz gearbeitet zu haben.

Sie wurde in Berlin geboren, als die Stadt einer der pulsierendsten Orte der Welt war. Als Tochter einer ber√ľhmten Schneiderin aus protestantischer Familie und eines j√ľdischen Vaters, wuchs Helga ohne gr√∂√üere Konflikte zwischen diesen beiden sie umgebenden Kulturen auf. Mit dem aufkommenden Nationalsozialismus √§nderte sich jedoch alles, und es schmerzt sie heute noch immer, mit welcher Undankbarkeit ihr Land ihren Vater behandelt hat.

"Mein Vater, der im Ersten Weltkrieg sogar ausgezeichnet worden war, wurde nach Auschwitz deportiert. Er hatte sich freiwillig zum Krieg gemeldet. Er wurde 1896 geboren und war noch sehr jung, als er an der Lunge verwundet wurde (...) mit der Zeit bekam er Herzprobleme und später Tuberkulose. Mein Vater war Angestellter bei der Deutschen Bank, aber seine Gesundheit verschlechterte sich so sehr, dass er dort nicht mehr arbeiten konnte. Ich erinnere mich, wie er nicht bei uns sein durfte, weil seine Krankheit ansteckend war. Er wohnte bei seinen Eltern und ich erinnere mich, dass er immer hustete, wenn ich ihn besuchte."

√Ąu√üerlich gefasst f√§hrt sie mit ihrer Geschichte fort, als w√§re diese auch f√ľr sie selbst zu unglaublich, um sie erlebt zu haben.

"Meine Mutter hatte zwei Modegesch√§fte in Berlin, eines in der Kastanienallee 101, in der N√§he des Praters, und ein anderes in der N√§he der Schultheiss Brauerei, in der Sch√∂nhauser Allee 44. Meine Mutter entwarf und schneiderte Kleider und war sehr erfolgreich, sie war als Modedesignerin ber√ľhmt und hatte auch eine Werbeplakat in der U-Bahn-Station in der Danziger Stra√üe, darauf stand "Mode ESK" (Else Simon Kastanienallee). Im alten Telefonbuch kann man sie immer noch unter "Mode ESK" finden", erz√§hlt Helga stolz.

Jäh verändert sich ihr Gesicht und spiegelt den Terror wieder, der ihr Leben und das ihrer Mutter zerstörte.

"Meine Mutter hatte einen Konkurrenten, den es √§rgerte, dass sie so erfolgreich war. Er hatte auch ein Modegesch√§ft. Als er erkannte, dass ich j√ľdisch bin, malte er in der Kristallnacht einen Davidstern an das Schaufenster meiner Mutter und schrieb in schwarzen Buchstaben "Judenkind" darunter. Auf diese Weise erfuhr ich, warum ich meine Sachen packen und die Schule verlassen musste. Das war in der Kristallnacht, ich war zehn Jahre alt."

Die folgenden Jahre waren schwierig. Eines Tages betrat der Direktor der Schule in der Eberswalder Stra√üe das Klassenzimmer und wies sie an, ihre Sachen zusammen zu packen und zu gehen. Helga Simon wurde klar, dass dies geschah, weil sie keine Kinder j√ľdischer Eltern mehr an der Schule duldeten. Ihre Mutter sah sich nach einer Privatschule um, auf die sie h√§tte gehen k√∂nnen, aber nachdem in der N√§he ihrer Wohnung eine Bombe explodierte, entschied sie, dass es sicherer war, Berlin zu verlassen. Sie besorgte ihr einen Ausweis, der nicht mit dem Buchstaben "J" gekennzeichnet war und der es ihnen erlaubte, in relativer Anonymit√§t im Haus von Verwandten ihrer Mutter in Insterburg, Ostpreu√üen, zu leben.

"Der Ausweis hat mein Leben gerettet. Dann kamen die Russen. (...) Als der Krieg endete, war ich siebzehn Jahre alt und meine Mutter entschied, von Preu√üen nach Berlin zu unserem Haus zu fliehen. Sie beschaffte einen Karren und zwei Pferde, um die Sachen, die wir retten wollten, zu transportieren. In dem Fl√ľchtlingszug waren auch desertierte deutsche Soldaten und die Amerikaner bombardierten darum den Fl√ľchtlingskarawan. Wir konnten nicht entkommen, alles ging so pl√∂tzlich und schnell. Meine Mutter hatte Recht, als sie zu mir sagte ¬īMein Kind, du wirst den Krieg unbeschadet √ľberstehen, aber ich nicht¬ī (...) Sie hatte gerade noch Zeit, einen Hund auf meinen Kopf zu legen und dann schossen sie. Eine Kugel traf den Hund und er fiel tot auf meinen Kopf drauf und rettete mein Leben... ich werde es nie vergessen."

Ihre Geschichte geht weiter, w√§hrend die Qual, sich nicht an alle Details zu erinnern, wiederkehrt, und die Angst und die Verwirrung dieses Momentes werden wieder lebendig. Sie wei√ü nicht, ob sie das Bewusstsein verloren hatte, nur, dass es pl√∂tzlich dunkel war und dass sie die nahen Stimmen deutscher Soldaten h√∂rte. Sie wurde in einen Schuppen voller Tiere und Fl√ľchtlinge gebracht. In ihrer Angst versteckte sie sich und beschloss, bei ihnen zu bleiben, um nicht zu erfrieren. Sie hatte ihre Mutter im Get√ľmmel verloren, nicht wissend, ob sie tot oder noch am Leben war. Sie sah die anderen an und sagte "Ich vermisse meine Mutter..." Helga Simon setzt ihre Geschichte leidenschaftlich und ohne Stocken fort. "Dann beschrieb ich ihnen, was meine Mutter anhatte und dann sagten mir zwei Soldaten, dass sie sie gefunden hatten, aber sie war angeschossen worden und verletzt und konnte nicht laufen. Sie sagten auch, dass sie sie mitgenommen hatten, um ihre Wunden zu behandeln."

Eine Erleichterung, obwohl es im Laufe der Tage zu einem Rätsel wurde, welches nie gelöst wurde. Helga weiß nicht, ob ihre Mutter schließlich an ihren Verletzungen starb oder was wirklich mit ihr passiert ist. Sie sah ihre Mutter nie wieder, aber in ihrem Herzen wusste sie sofort, dass sie nun eine Waise war.

Sp√§ter gelang es ihr, einen Zug nach Demmin zu nehmen, wo sie zur Abteilung der Winterhilfe ging. Dort hatte eine Frau Mitleid mit ihr, nahm sie mit nach Hause und gab ihr saubere Kleider. Als der Ehemann der Frau nach Hause kam und Helga seine Naziuniform sah, hatte sie Angst, sagte aber nichts. Sie a√ü, ruhte sich ein wenig aus und floh dann, wohl wissend, dass sie als j√ľdisches M√§dchen enttarnt werden k√∂nnte. Sp√§ter erfuhr sie von einer Anwohnerin der Gegend, mit der sie in Kontakt geblieben war, dass das Paar Selbstmord begangen hatte, indem sie sich im See ertr√§nkt hatten. Helga schaffte es, nach Berlin zu gelangen, wo sie als Krankenschwester zu arbeiten begann. Sie dachte daran, aus Deutschland zu emigrieren, aber als das nicht funktionierte, stellte sie sich darauf ein, in Berlin zu bleiben, schlie√ülich war es ihr Geburtsort und sie sah die Stadt immer noch als ihr Zuhause an.

"Ich hatte beschlossen, auszuwandern, das stimmt. Aber dann traf ich zwei M√§dchen, die hier in Berlin lebten, die sehr nett zu mir waren, genau wie ihre Eltern. Nun, und dann habe ich mir gesagt, Berlin ist auch mein Zuhause, ich bin hier geboren, und ich entschied, dass ich in Berlin bleiben w√ľrde. Also, ich habe auch Probst Heinrich Gr√ľber getroffen. Er hat mich dann mit Galinski bekannt gemacht. Wenn das nicht passiert w√§re, dann w√§re ich auf jeden Fall ausgewandert.<"

Durch das Amt f√ľr die Opfer des Faschismus kontaktierte sie Heinz Galinski, lange bevor dieser Pr√§sident der J√ľdischen Gemeinde wurde. Er bot ihr Hilfe an und behandelte sie wie eine Tochter. Es war der Beginn einer langen und tiefen Freundschaft, die Helga Simons Schicksal ver√§ndern w√ľrde. Galinski ermutigte sie, formal zum Judentum zu konvertieren und professionell als Fotografin zu arbeiten. Sie wurde die offizielle Fotografin der J√ľdischen Gemeinde Berlins. Bis heute war Helga Simon von Beginn an Zeugin der Entwicklung der Gemeinde und hat eine Bildersammlung in ihrem Heim, die ein wahres Archiv der Gemeindegeschichte darstellt.

Ihre Anwesenheit beleuchtet jede Gemeindeaktivit√§t, ob sozial, sportlich oder religi√∂s, Helga Simon ist da, um sie zu dokumentieren. Ihrer Meinung nach bestand die gr√∂√üte Ver√§nderung der Gemeinde darin, die J√ľdinnen und Juden aus der fr√ľheren Sowjetunion aufzunehmen. Irgendwie ist ihr diese Entwicklung unbehaglich, vielleicht erinnert sie sie an ihre Flucht vor der russischen Armee, bei der sie ihre Mutter verlor, oder vielleicht ist es einfach, weil es st√ľckweise den Geist der deuten j√ľdischen Gemeinschaft, mit der sie sich am st√§rksten identifizierte, hat verblassen lassen.

"Wenn ich zu einer Veranstaltung gehe, h√∂re ich die Leute nur noch Russisch sprechen. Ich h√∂re kaum noch jemanden Deutsch sprechen. Mich pers√∂nlich macht das traurig, dass sich so viel ver√§ndert hat. F√ľr diejenigen, die wirklich aus Deutschland kommen und die den Krieg √ľberlebt haben, und das werden ja immer weniger. √Ėffentliche Reden sind nat√ľrlich auf Deutsch, aber fast immer ist jemand dabei, der ins Russische √ľbersetzt."

Als der Krieg vorbei war, musste Helga Simon sich ihren Lebensunterhalt verdienen, und die Fotografie wurde zu ihrem Beruf, ebenso wie zu ihrem Lebensinhalt. Zus√§tzlich zur Rolle der Fotografin der J√ľdischen Gemeinde, was sie meistens tags√ľber in Anspruch nahm, arbeitet sie nachts als offizielle Fotografin des Caf√©s Keese in der Bismarckstra√üe.

"Vierzig Jahre lang war ich jeden Abend im Caf√© Keese und machte Bilder von den Kunden. Es hat mich nie gest√∂rt, Tag und Nacht zu arbeiten (...) Ich hatte keinen Mann, hatte keine Zeit (...) Nat√ľrlich waren M√§nner an mir interessiert, aber ich hatte keine Zeit (...) Ich bin mit meiner Kamera verheiratet. Meiner Kamera war ich immer treu, aber nicht den M√§nnern."

Helga Simon hat einen ruhelosen Geist und pflegt ihre Leidenschaft f√ľr die Fotografie. Sie hat sich den technischen Ver√§nderungen bemerkenswert leicht angepasst.

"Mit der digitalen Fotografie funktioniert heute alles besser denn je. Weil es jetzt nicht mehr n√∂tig ist, Filme zu verwenden, die viel Geld kosten. Die Chips k√∂nnen gel√∂scht und neu verwendet werden. Alles ist nicht mehr so teuer wie fr√ľher."

Während sie mit dem Wechsel zur Digitalfotografie keine Probleme hatte, war der Gebrauch von Computern nicht ganz so einfach:

"Da gibt es einen jungen Mann, der immer kommt und mir hilft, wenn Zeit ist. Er kennt sich mit Bildbearbeitung aus und mit der Software."

Auch wenn sie daf√ľr offen ist, Hilfe anzunehmen, wenn sie welche braucht, war ihre Arbeit immer weitgehend unabh√§ngig. W√§hrend ihrer Karriere hat sie einige junge Leute ausgebildet, die an einer Laufbahn als FotografIn interessiert waren, sie hatte auch einige Hilfskr√§fte in ihrem Studio, das aber nicht durchgehend. Helga Simon hat stets ihre Autonomie geliebt und sie bewegt sich, die Leben der anderen fotografierend, Momente f√ľr die Nachkommen einfangend, durch die Welt.

Die Art der Veranstaltung ist ihr egal, ihre Aufgabe besteht darin, mit einem Klick ihrer Kamera den richtigen Moment festzuhalten. Sie mag keine FotografInnen, die ein Bild nach dem n√§chsten schie√üen. Ihr zufolge muss man einfach wissen, wann man auf den Ausl√∂ser dr√ľcken muss, vielleicht ist es nur eine Gewohnheit, die sie sich aus den Zeiten bewahrt hat, in denen es der Schl√ľssel zum erfolgreichen Gesch√§ft war, das Filmmaterial klug zu verwenden. Man kann sie bei einer religi√∂sen Zeremonie, einem Fu√üballspiel oder bei einem Gremiumstreffen gleicherma√üen antreffen. F√ľr sie besteht kein Unterschied dazwischen, die Bundespr√§sidenten zu fotografieren ‚Äď sie hat sie √ľbrigens alle portraitiert ‚Äď oder die nackten M√§dchen auf der Venus Erotic Fair, die sie regelm√§√üig besucht. Als sie gefragt wird, wen sie gerne fotografieren w√ľrde, wei√ü sie keine Antwort, denn f√ľr sie gibt es keinen Unterschied, es sind alles Menschen, die da vor ihrer Linse posieren. Auch kann sie nicht genau sagen, welche ihrer Arbeiten ihr besonders viel gegeben hat. W√§hrend sie stolz darauf ist, bekannte Politiker zu fotografieren, ist sie ebenso stolz darauf, ein Bild des Tierpflegers des Berliner Zoos gemacht zu haben, aber an seinen Namen kann sie sich nicht erinnern.

Helga Simon ist schlicht und gerade heraus. Sie steht auf und geht ihre Verpflichtungen f√ľr den Tag durch, die in ihrem Notizbuch stehen, denkt laut nach und versteift sich ein wenig, als ob das Alltagsleben sie st√∂ren w√ľrde, oder vielleicht √§rgert sie sich √ľber ihr momentan schlechtes Ged√§chtnis. Wir sagen, dass wir gerne einige Fotos von ihr machen w√ľrden, auf denen sie neben den Bildern von ihr selbst als junger Frau steht. Sie k√§mmt ihr wei√ües Haar nach der Mode ihrer Jugend, setzt sich, dreht ihren Kopf und l√§chelt in derselben Pose, in der so viele Male in eine Kamera geschaut hat. Das Telefon klingelt und sie f√ľhrt ein kurzes Gespr√§ch. Dann bittet sie uns, sie am Sonntag zu einer Makkabi-Sportveranstaltung mitzunehmen, da sie niemanden hat, der sie dort hinfahren k√∂nnte, aber bereits zugesagt hat. Ich kann den Preis der Einsamkeit sp√ľren und erkenne, warum Helga Simon sich an der Kamera festh√§lt, wie eine Schiffbr√ľchige an einem St√ľck Treibholz im Meer, und sie bis zum letzten Tag ihres Lebens nicht loslassen wird.


Daniela Rusowsky F.

Ich wurde 1974 in Vi√Īa del Mar in Chile geboren, wo ich bis 1998 lebte, bevor ich nach Santiago zog. Ich habe Berufserfahrung als Produzentin, Regisseurin von Dokumenationsfilmen, als Corporate Communications Consultant und als Schriftstellerin. Ich habe einen Abschluss Social Communication und einen Master in Anthropologie und Entwicklungswissenschaften. Ich habe in Chile, Puerto Rico, und in Jersey gelebt. Mitte 2010 verlor mein Mann ‚Äď ein Deutscher ‚Äď unerwartet seinen Job und wir waren gezwungen, auszuwandern, um nach neuen M√∂glichkeiten zu suchen. Zur Zeit lebe ich in Deutschland, wo ich mit meinem Mann und unseren zwei kleinen T√∂chtern zusammen wohne. 2012 erhielt ich eine F√∂rderung durch die Stiftung Zur√ľckgeben, die es mir erm√∂glichte, eine Dokumentation √ľber j√ľdische Kochkunst in Berlin zu produzieren. Ich bin Vollzeitmutter, leidenschaftliche K√∂chin und ich liebe es, mit meiner Family zu wandern und Fahrrad zu fahren. Ich spreche flie√üend Spansich und Englisch und habe Kenntnisse in Deutsch und Franz√∂sisch.




Daniela Rusowsky F.
Director of Communications
Funk Productions / Nature Heritage
Berlin, Germany
www.natureheritage.org

Copyright Fotos: ©Stephan M Funk

Lesen Sie auch die spanische und die englische Version dieses Beitrags auf AVIVA-Berlin.


Das Projekt "J√ľdische Frauengeschichte(n) in Berlin - Writing Girls - Journalismus in den Neuen Medien" wurde erm√∂glich durch eine Kooperation der Stiftung ZUR√úCKGEBEN, Stiftung zur F√∂rderung j√ľdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft



und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)



Weitere Informationen finden Sie unter:

www.stiftung-zurueckgeben.de

www.stiftung-evz.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 03.11.2012 AVIVA-Redaktion 





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