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AVIVA-BERLIN.de 11/19/5778 - Beitrag vom 16.01.2016

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert J├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2016 erhalten f├╝nf j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
AVIVA-Redaktion

Informationen zu den vielf├Ąltigen wissenschaftlichen und k├╝nstlerischen Projekten sowie zu deren engagierten Initiatorinnen und zur Stiftung ZUR├ťCKGEBEN hier auf AVIVA-Berlin. Unterst├╝tzen Sie...



...die Stiftung, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Am 27.Januar wird in Deutschland wieder den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Doch 71 Jahre nach der Befreiung des Lagers Auschwitz-Birkenau ist es angesichts der gro├čen, brisanten Probleme wie Europakrise und Fl├╝chtlingselend eher schwierig geworden, f├╝r ein "Zur├╝ckgeben" Interesse zu wecken. Die gegenw├Ąrtige Situation der Gefl├╝chteten ber├╝hrt viele Menschen mehr als die zeitlich entfernte Beraubung und Ermordung der j├╝dischen Bev├Âlkerung Europas.

Mit Blick auf die politischen Ereignisse der letzten Jahre, speziell der Fall Gurlitt, so wie die Anschl├Ąge auf j├╝dische Einrichtungen in Belgien, Frankreich und D├Ąnemark, wird jedoch deutlich, dass das Anliegen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN, die F├Ârderung des "Zur├╝ckgebens" ein hochaktuelles Thema bleibt.

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN wurde im Jahr 1994 in Berlin ins Leben gerufen. Angeregt wurde sie durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen.
Diese handelten im Wissen um die Zerst├Ârung von Arbeits- und Existenzm├Âglichkeiten j├╝discher Menschen und aus der Erkenntnis heraus, dass alle in der NS-Zeit zur "Volksgemeinschaft" z├Ąhlenden Deutschen Vorteile aus der Entrechtung, Auspl├╝nderung und Beraubung der Juden gezogen haben.
Viele profitierten pers├Ânlich von der "Arisierung" j├╝dischen Besitzes oder zogen Vorteile aus den Berufsverboten.

Anliegen der Stiftung Zur├╝ckgeben war und ist es, die Erb_innen dieser historischen Ereignisse aufzufordern, durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag zu leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern. Nach der Shoah galt Deutschland vielen Juden und J├╝dinnen als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" sa├č, weil eine j├╝dische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war.
Entgegen dieser Haltung war in den 1990er-Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation j├╝discher Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte.

Heute hat sich eine Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland entwickelt.
Diese Entwicklung will die Stiftung Zur├╝ckgeben f├Ârdern und unterst├╝tzen.

Folgende K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhalten im Jahr 2016 ein Stipendium der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├╝r ihre Projekte:

Die Redakteurin und Produzentin der Homepage koshercultureclub.com, Sarah Burkhard, f├╝r ihre Dokumentation "Die Jeckes", in der sie der Lebensgeschichte deutscher J├╝dinnen und Juden aus dem Pinchas Rosen Heim nachgeht, die zur Zeit des Nationalsozialismus von Deutschland ins damalige Pal├Ąstina geflohen sind.

Die Schauspielerin und Theaterp├Ądagogin Liora Hilb, f├╝r ihr Theaterprojekt "remembeRING", welches bruchst├╝ckhaft die Geschichte einer Familie vor, w├Ąhrend und nach der Schoa erz├Ąhlt.

Die in Russland geborene Filmemacherin Anna Levinson, f├╝r ihren Animationsdokumentarfilm "Wer war Dr. Dr. Lustig?", in dem die Geschichte von Walter Lustig, dem Leiter des j├╝dischen Krankenhauses in Berlin w├Ąhrend des Nationalsozialismus, aufgearbeitet wird.

Die israelische K├╝nstlerin Sharon On, f├╝r ihr Kinder-Theaterprojekt "Prinzessin Mutig", welches sich mit Tanz und Animationssequenzen mit dem Thema "Angst haben" auseinandersetzt.

Zur Stiftung

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdert Frauen in Kunst und Wissenschaft j├╝discher Herkunft oder j├╝dischen Glaubens, die in Deutschland leben.
Mehr als 100 K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhielten in den Jahren 1996 bis 2015 eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro. Insgesamt konnte die Stiftung seit der Gr├╝ndung fast 300.000 Euro an F├Ârdermitteln vergeben.

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN wurde im Jahr 1994 durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen ins Leben gerufen, die vermuteten, dass es sich bei ihren Erbschaften um Raubkunst handelte. Da sie trotz intensiver Recherche deren urspr├╝ngliche Besitzer_innen nicht ausfindig machen konnten, bildete der Erl├Âs der Verk├Ąufe das Gr├╝ndungskapital der Stiftung.
Anliegen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN war und ist es, Menschen zu gewinnen, die durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern.

"Zur├╝ckgeben" hei├čt auf hebr├Ąisch "Νάά - ÎŚÎľÎĘÎö" (Latet-Hasarah).

Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, wenn Sie in Ihren Netzwerken und/oder Medien ├╝ber die von ihr gef├Ârderten Projekte berichten w├╝rden. Gern vermittelt Ihnen die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN auch Interviews mit den Stipendiatinnen, dem Vorstand so wie den Gr├╝ndungsmitgliedern der Stiftung.

F├╝r weitere Informationen:

ZUR├ťCKGEBEN
Stiftung zur F├Ârderung J├╝discher Frauen in Kunst und Wissenschaft

Merseburger Stra├če 3
D-10823 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
E-Mail: info@stiftung-zurueckgeben.de
www.stiftung-zurueckgeben.de

Bitte richten Sie Ihre Anfragen entweder per E-Mail oder telefonisch direkt an die Stiftung.

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2015 erhalten 13 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium


Jüdisches Leben Beitrag vom 16.01.2016 AVIVA-Redaktion 





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