Töchter, Talmud und Tore - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 2/6/5782 - Beitrag vom 08.05.2006


Töchter, Talmud und Tore
Karin Effing

Vom 18. bis zum 28. Mai 2006 findet im Kino Arsenal Berlin, sowie am 29., 30. und 31. Mai 2006 im Filmmuseum Potsdam das 12. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam statt. Unbedingt hingehen!




La petite Jerusalem
Auch dieses Jahr bietet das Jewish Film Festival Berlin & Potsdam wieder Einblicke in das filmische Schaffen rund um jüdisches Leben. Die Leiterin Nicola Galliner beschreibt das Spezielle des Festivals auf folgende Weise: "Ausschlaggebend ist für mich das Thema und wie die Filme gemacht sind. Es müssen gar nicht unbedingt jüdische RegisseurInnen sein. Auf den Wiedererkennungswert kommt es an."
Im Fokus stehen junge FilmemacherInnen und RegisseurInnen. Sie kommen in den von der Jury ausgewählten 17 Filmen zu Wort und geben in freier und mutiger Weise Einblicke in das Leben in der jüdischen Gemeinschaft.

Das vielversprechende Thema des diesjährigen Jewish Film Festival Töchter, Talmud, Tore wurde durch drei aktuelle Anlässe inspiriert:
Da ist zum einen die Fußballweltmeisterschaft 2006. Des weiteren die Produktion des ersten Spielfilms mit und über orthodoxe Juden und Jüdinnen. Und last but not least wird das Festival in 2006 seinen 12. Geburtstag feiern, ein Alter, in dem jüdische Töchter ihre Bat Mizwa begehen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der jüdische Film Frankreichs.
Allein fünf Filme spiegeln nicht nur die große Filmkultur diese Nation wider,
sondern zeigen die Lebendigkeit und Vielfalt des jüdischen Lebens in Frankreich. So wird das Festival mit dem Spielfilm The first Time I was twenty der französischen Regisseurin Lorraine Lévy eröffnet.
Frau Galliner wies in diesem Zusammenhang besorgt auf den zunehmenden Antisemitismus in Frankreich, einem Land mit zahlreichen jüdischen Filmen, hin.

Auch der Gerhard-Klein-Publikumspreis wird wieder vergeben. Im vergangenen Jahr wurde diese Auszeichnung verliehen an Ilil Alexander für ihren Dokumentarfilm "Et Sheaava Nafshi - Keep Not Silent". Lesen Sie auch das Interview mit der Regisseurin.

Roots
Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, dem 17. Mai 2006 um 20 Uhr im Berliner Ensemble.
Die Galaveranstaltung unter Mitwirkung Jocelyn B. Smith und der Kantorin Roslyn Barak aus San Francisco wird am Klavier von Christoph Israel begleitet.

Veranstalter sind die Jüdische Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und die Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. Unterstützt wird es vom Hauptstadtkulturfonds, der Bundeszentrale für Politische Bildung, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz. Das Jewish Film Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit.

Weitere Infos und das vollständige Programm unter www.jffb.de



Eröffnungskonzert im Berliner Ensemble am Mittwoch, 17. Mai 2006
Eröffnungsgala des Jüdischen Filmfestivals Berlin
In Anwesenheit
von Jocelyn B. Smith (Sängerin und Festivalpatin)
Begrüßung: Dr. Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung, John L. Lister, Botschaftsrat für politische Angelgenheiten der Amerikanischen Botschaft in Deutschland, Nicola Galliner, Leiterin des Jewish Film Festival Berlin & Potsdam
Berliner Ensemble
Theater am Schiffbauerdamm

Bertolt - Brecht - Platz 1
10117 Berlin
www.berliner-ensemble.de

Tickets zum Preis von 15 Euro können ab sofort
beim Berliner Ensemble erworben werden.
Fon: 030 / 28408-155

Töchter, Talmud, Tore!
Das Jewish Film Festival in Berlin und Potsdam:

Donnerstag, 18. Mai 2006 bis Sonntag, 28. Mai 2006
Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz

Potsdamer Straße 2
Berlin - Tiergarten
Kartenvorbestellung:
Mo - Fr 9 bis 23 Uhr, Sa/So 16 bis 23 Uhr
Jeweils 7 Tage im Voraus nur unter
Fon: 030 / 269 55 100
Eintritt: 6,50 Euro
www.fdk-berlin.de

Montag, 29. Mai 2006 bis Mittwoch, 31. Mai 2006
Filmmuseum Potsdam

Marstall am Lustgarten
Potsdam
Informationen & Kartenvorbestellung:
Fon: 030 / 271 81 - 0
Eintritt: 4,50 Euro / erm. 3,50 Euro
Eröffnungsveranstaltung: 12 Euro / erm. 10 Euro
www.filmmuseum-potsdam.de


Jüdisches Leben

Beitrag vom 08.05.2006

AVIVA-Redaktion 






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