AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Melissa Vapner - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben JETZT ERST RECHT! 2021



AVIVA-BERLIN.de 1/24/5782 - Beitrag vom 11.05.2021


AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Melissa Vapner
Sharon Adler, Melissa Vapner

Um die Erfahrungen und Forderungen von Jüdinnen und Juden zu (Alltags-)Antisemitismus in Dortmund sichtbar zu machen, hat AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie dieses Projekt initiiert. Eine der Teilnehmer*innen ist die angehende Abiturientin Melissa Vapner, die sich als Madricha im Jugendzentrum der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund und auf den Ferienlagern der ZWST engagiert. Ihr Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Für mehr Diversität und Toleranz von Dorstfeld bis Wickede"




Antisemitismus in Dortmund

Die Bilanz antisemitischer Straftaten erfährt einen kontinuierlichen und rasanten Anstieg. Die Zahlen des im April 2020 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichtes für Nordrhein-Westfalen für 2018 belegen einen Zuwachs um 19,6%.


AVIVA: JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS! Für das Demo-Schild gegen Antisemitismus hast Du das Statement JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Für mehr Diversität und Toleranz von Dorstfeld bis Wickede" gewählt. Welche Message möchtest Du damit transportieren? Warum ist es Dir wichtig, gerade diese Message zu transportieren?



Melissa Vapner: Dortmund ist für mich eine vielfältige Stadt und das spiegelt sich auch in den Einwohner*innen wider. Mir ist es wichtig, dass alle akzeptiert werden und sich hier wohl fühlen, unabhängig von Herkunft, Religion oder dem äußeren Erscheinungsbild und dass eben von Dorstfeld, welches man als Nazi Kiez kennt, bis zum anderen Ende der Stadt. Man muss aber dazu anmerken, dass die rechtsextreme Szene dort sehr abgenommen hat.

AVIVA: Synagogen, Schulen und andere jüdische Einrichtungen in Deutschland stehen unter Polizeischutz. Und dennoch: Am 9. Oktober 2019, zu Yom Kippur, dem höchsten Feiertag im jüdischen Kalender, hat ein rechtsextremistischer, antisemitischer Attentäter einen Mordanschlag auf die Synagoge in Halle verübt. (Eine neue Dimension von Antisemitismus?) Wie ist die Situation in Dortmund, wie sicher fühlst Du Dich in Dortmund?

Melissa Vapner: Am Tag vom Anschlag in Halle bin ich abends nicht mehr, wie sonst an Yom Kippur, in die Synagoge gegangen. Zu der Zeit hatte ich schlagartig ein Gefühl von Unsicherheit und auch unter anderem Wut gespürt. Meine Eltern haben mich auch Monate lang nach dem Anschlag, jedes Mal wenn ich in die Synagoge gegangen bin oder jüdische Veranstaltungen besucht habe, direkt angerufen, um zu fragen ob ich gut angekommen bin und auch andersrum. Davor hatte ich nie wirkliche Bedenken, ob z.B. bei einer öffentlichen Gedenkveranstaltung genügend Polizeischutz da ist oder abends in der Bahn mein Davidstern unter dem T-Shirt rausgerutscht ist. Seit dem Anschlag in Halle trägt man in gewissem Maße oft ein Unbehagen mit sich.

AVIVA: Bist Du im öffentlichen Raum (schon einmal) als Jüdin erkennbar (gewesen)? Also, trägst Du zum Beispiel sichtbar eine Kette mit Magen David/mit Davidstern, oder mit einem Chai, dem hebräischen Wort für "Lebe!"? Falls ja, welche Reaktionen seitens Deiner nicht-jüdischen Mit-Schüler*innen, oder von Menschen auf der Straße, im Supermarkt oder anderen Orten gibt/gab es? Falls nein, warum würdest Du das nicht machen?

Melissa Vapner: Ich trage jeden Tag meine Kette mit einem Magen David, die ich von meinen Eltern als Kind zum Geburtstag erhalten habe. In der Regel hatte mich keiner in der Schule konkret auf die Kette angesprochen, weil ich generell sehr offen mit meiner jüdischen Identität umgehe und das zumindest die meisten Mitschüler*innen in meinem Jahrgang mitbekommen haben. Natürlich gab es da aber auch schon Reaktionen wie "Ich hab ja noch nie eine Jüdin getroffen" oder dass Leute sich dann das Recht nehmen mich über das Judentum oder Israel auszufragen, als wäre ich eine wandelnde Enzyklopädie. Außerhalb der Schule oder im Bekanntenkreis hatte ich aber keine wirklichen Reaktionen wahrgenommen.

AVIVA: Im Kontext von Antisemitismus bezeichnet "Othering" das Ausgrenzen von Jüdinnen_Juden als "Außenseiter*innen", als "nicht-dazugehörig". (Wo) bist Du schon selbst – real oder im virtuellen Raum – antisemitischen Klischeebildern oder Antisemitismus begegnet?

Melissa Vapner: Wie gerade schon angedeutet, habe ich in der Schule schon verschiedene Erfahrungen gemacht, wenn es um das Judentum und Antisemitismus geht. Zum einen gibt es dann die Lehrer*innen und Schüler*innen, die mir auf einmal erzählen wollen wie toll Israel und Jüdinnen und Juden generell sind und dann auch interessiert alles erfragen. Zum anderen habe ich, aber schon Aussagen an den Kopf geworfen bekommen, wie "Du bist so dünn. Bist du, wie deine Vorfahren, aus dem KZ entflohen?" oder antisemitische Klischees und Aussagen, die als Witze abgestempelt wurden. Beides ist unangenehm, denn man möchte weder als exotisches Ausstellungsstück betrachtet werden, noch dass Antisemitismus verharmlost wird.
Im Netz ist das leider auch gang und gäbe, dass man zum Teil antisemitische Kommentare sieht, Antisemitismus verpackt als "Israelkritik" und manchmal auch ganz wilde Theorien, wie auch in Kombination mit der Pandemie. Da versuche ich aber meistens gar nicht erst darauf einzugehen, sondern diese direkt zu melden.

AVIVA: Hast Du bei gegen Dich persönlich gerichteten antisemitischen Angriffen, oder z.B. nach dem Attentat auf die Synagoge in Halle an Yom Kippur spontane Solidarität oder Empathie von nicht-jüdischen Freund*innen erfahren?

Melissa Vapner: Nach dem Attentat in Halle habe ich vielleicht ein paar Tage lang von Bekannten gehört, wie schlimm das sei, aber das war´s dann auch an Empathie Außenstehender.

AVIVA: Wo hast Du in der Vergangenheit bei offenem oder verstecktem Antisemitismus Unterstützung vermisst?

Melissa Vapner: Leider hatte ich in der Unterstufe nie von Lehrer*innen das Gefühl bekommen ich könnte zu ihnen kommen mit der Thematik. Ich hab erst zum Ende der Schulzeit einmal mit meinem Geschichtslehrer über Antisemitismus an unserer Schule und Deutschland gesprochen, aber das war´s dann an Unterstützung. Auch im Netz habe ich selten gesehen, dass dann groß Stellung genommen wurde von nicht-jüdischen Nutzer*innen.

AVIVA: Wo/inwiefern wünschst Du Dir zukünftig mehr Unterstützung, Support, Empathie, Solidarität in der Zukunft? (von Seiten der Zivilgesellschaft, im nicht-jüdischen Freund*innenkreis, etc.)? In welchen Bereichen sollte die Zivilgesellschaft mehr Verantwortung übernehmen?

Melissa Vapner: Wir als Gesellschaft sollten da kollektiv daran arbeiten, nicht mehr bei Antisemitismus, Rassismus, Xenophobie, Diskriminierung gegenüber Sint*ezze und Rom*nja und Homophobie, im Alltag und auch um Netz, wegzuschauen und Courage da zu zeigen, wo es nötig ist. Des Weiteren sollte es, meiner Meinung nach, ein Umdenken bei Deutschlands Erinnerungskultur geben, denn Jüdinnen und Juden werden oft instrumentalisiert und benutzt, um die Deutschen, als Nachkommen der Täter*innen, zu entlasten und dabei rückt das wirkliche Erinnern und Gedenken in den Hintergrund.

AVIVA: Immer wieder kursieren altbekannte antijüdische Verschwörungstheorien, wie während der Covid-19-Pandemie auf den sogenannten "Hygienedemos" der "Querdenker" bzw. "QAnon". Hier sehen wir die öffentliche Bagatellisierung der Shoah, Bilder von Menschen in KZ-Kleidung oder von Anne Frank. Welche Klischees werden Deiner Meinung nach bedient und was hat Dich an diesen Bildern am meisten geschockt oder verletzt?

Melissa Vapner: Viel eher als die Bilder selbst hat mich geschockt, dass die Demonstrant*innen da einfach mitlaufen konnten und es toleriert haben, dass zum Teil Menschen entweder bei den Demos selbst oder in diversen Internetgruppen banale antisemitische Verschwörungstheorien teilen, wie dass Angela Merkel Jüdin ist und gefährlich ist, da sie zur Weltverschwörung gehört, aber von niemandem etwas unternommen wurde.

Zum Thema > Antisemitismus in der Schule": Im wissenschaftlichen Gutachten des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin mit der Universität Gießen von Prof. Dr. Samuel Salzborn und Dr. Alexandra Kurth aus dem Jahr 2019 wird eine unzureichende Wissensvermittlung im Lehramtsstudium und schlechte Schulbücher geringes Problembewusstsein und Engagement bei schulischen Akteur*innen und Bundesländern dokumentiert. Das Gutachten ist online unter: www.tu-berlin.de

AVIVA: Unter Kindern und Jugendlichen wird das Wort "Jude" auf Schulhöfen oder in Sozialen Netzwerken ganz offen als Schimpfwort benutzt. Zudem kommt es unter Schüler*innen immer wieder zur Gewaltbereitschaft mit antisemitischem Hintergrund. Warum, denkst Du, kommt es sogar schon unter Kindern und Jugendlichen zu antisemitischen Denken und Gewaltbereitschaft?

Melissa Vapner: Da fehlt einfach die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema von zu Hause und in der Schule. In der Schule beschäftigt man sich mit dem Holocaust, aber meist nicht mit lebendigen Jüd*innen und dementsprechend führt das dazu, dass man das Judentum als etwas Abstraktes sieht und es nur aus dem Geschichtsunterricht oder Nahostkonflikt kennt.

AVIVA: Was kann und sollte dem entgegengesetzt werden? Welchen Auftrag siehst Du in der Arbeit der Schulen, der Bildungsinstitutionen? Was kann nachhaltig wirken und wo siehst Du mehr Bedarf?

Melissa Vapner: Meines Erachtens sollte mehr Wert darauf gelegt werden den Schüler*innen klar zu machen, dass es Jüd*innen nicht nur in Geschichtsbüchern gibt und diese ganz normale Bürger*innensind. Das Verständnis kommt dann, sobald man es aus verschiedenen Perspektiven und von verschiedenen Leuten kennengelernt hat.

AVIVA: Du bist Madricha im Jugendzentrum der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund. Was sind deine Aufgaben? (Inwieweit) kannst Du durch dein Engagement im Juze jüdische Jugendliche gegen Antisemitismus empowern?

Melissa Vapner: Als Madricha ist es meine Aufgabe, Programme für jede Woche vorzubereiten und mit den Kindern und Jugendlichen nicht nur Spaß zu haben, aber ihnen auch das Judentum näherzubringen und über Antisemitismus aufzuklären. Ich sehe das Jugendzentrum, aber auch Machanot, als Safe Space, wo die Jugendlichen sich austauschen können und ihr Judentum ausleben und kennenlernen können, ohne dabei Bedenken zu haben. An mir selbst habe ich gemerkt, dass es einen großen Teil zur Identität beiträgt und einen stärkt man selbst zu sein und sich zu finden.

Melissa Vapner, geboren am 31.01.2003, macht 2021 ihr Abitur. Ihren ersten Kontakt mit dem Judentum hatte sie mit drei Jahren im jüdischen Kindergarten und darauf folgte in der Grundschule die jüdische Tagesschule, der Religionsunterricht und das Jugendzentrum als fester Bestandteil ihres Alltags. Bis heute engagiert sie sich als Jugendleiterin im Jugendzentrum und auf den Ferienlagern der ZWST.
Antisemitismus-Erfahrungen begleiteten sie auf der weiterführenden (nicht-jüdischen) Schule in Form von "Witzen" und Kommentaren, wie z. B "Du bist so dünn. Kommst du wie deine Vorfahren aus dem KZ?", sowie "Ihr Juden zahlt doch alle keine Steuern, oder?" oder durch Konfrontationen zum Nah-Ost Konflikt.


Dortmund setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus

Antisemitismus in Deutschland hat viele Gesichter: Auch in Dortmund zeigt die Bilanz antisemitischer Straftaten einen eklatanten Anstieg. Zahlen des im April 2020 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichtes für Nordrhein-Westfalen belegen für 2018 einen Zuwachs um 19,6%. Für das Jahr 2019 wurden 310 antisemitische Straftaten erfasst, davon sind 290 Straftaten der politisch motivierten Kriminalität rechts zuzuordnen.

Die Publizistin und Fotografin Sharon Adler und die Künstlerin Shlomit Lehavi wollen mit diesem Projekt die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden abseits der Statistiken abbilden und deren Perspektiven und Strategien erfragen. Durchgeführt wird das Interview- + Fotoprojekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS in Dortmund!" von AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie und in Partnerschaften mit der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, und der Amadeu Antonio Stiftung.

Mitmachen: Das AVIVA-Interview- + Fotoprojekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS in Dortmund!" im Jahr 2021. Konzept, Ablauf und Hintergrundinfos

Eingeladen, mitzumachen sind jüdische Menschen aller Generationen und Herkunft, die in Dortmund leben und/oder aktiv sind. Menschen, die sich beruflich gegen Antisemitismus positionieren ebenso wie Menschen, die von ihren persönlichen Erfahrungen mit Antisemitismus in Deutschland erzählen möchten. Die dazu beitragen wollen, dass diese Erfahrungen von Alltagsantisemitismus auch nicht-jüdischen Menschen bewusst werden. Menschen, die mit ihrem eigenen Statement ein sichtbares Anti-Antisemitismus-Zeichen schaffen wollen.

Das Demo-Plakat

Die Teilnehmer*innen können zwischen vier verschiedenen Signets für "ihr" Demo-Plakat wählen.

JETZT ERST RECHT-Stop Antisemitismus

Weitere, detailliertere Informationen zum Ablauf und zur Teilnahme sind online unter:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" sowie unter: www.dortmund.de

Wer Interesse hat, an dem Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! teilzunehmen, kann mit Sharon Adler Kontakt aufnehmen:
Per eMail unter: dortmund@aviva-berlin.de oder telefonisch unter: 030 - 691 85 03 oder 030 - 698 16 752


Konzeption, Projektleitung + Kooperationen

Konzeption und Projektleitung: Sharon Adler, AVIVA-Berlin
Künstlerische Leitung: Shlomit Lehavi

In Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie



Partnerschaften

In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, und der Amadeu Antonio Stiftung.



Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Mark L.
Um die Erfahrungen und Forderungen von Jüdinnen und Juden zu (Alltags-)Antisemitismus in Dortmund sichtbar zu machen, hat AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie dieses Projekt initiiert. Einer der Teilnehmer:innen ist der Lehrer für Sport und Geschichte, Mark L., dem es wichtig ist, seine Schüler:innen für Antisemitismus in allen Erscheinungsformen zu sensibilisieren, besonders in den digitalen Medien und im Rap. Sein Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Einmal im Jahr "Nie wieder" twittern reicht nicht!"


AVIVA-Interview- + Fotoprojekt JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS: Dennis Khavkin
Um die Erfahrungen und Forderungen von Jüdinnen und Juden zu (Alltags-)Antisemitismus in Dortmund sichtbar zu machen, hat AVIVA-Berlin in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie das Projekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!" initiiert. Einer der Teilnehmer:innen ist der Student der Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund, Dennis Khavkin, der in der jüdischen Jugendarbeit und Studierendenarbeit aktiv ist. Sein Slogan lautet: "JETZT ERST RECHT! - STOP ANTISEMITISMUS" – "Mehr Solidarität! Weniger leere Versprechungen!"

Die Interviews und Statements gegen Antisemitismus der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Jahr 2020 ihre Antisemitismuserfahrungen mit Sharon Adler auf AVIVA-Berlin geteilt haben sind veröffentlicht unter: AVIVA-Interview- + Fotoprojekt "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!"

Copyrights:

Copyright Foto von Melissa Vapner: Melissa Vapner

Copyright Signet "JETZT ERST RECHT! STOP ANTISEMITISMUS!": Gestaltet wurde das Signet von der Künstlerin Shlomit Lehavi. Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Anfrage und Genehmigung durch AVIVA-Berlin und die Stadt Dortmund – Koordinierungsstelle Vielfalt, Toleranz und Demokratie.


Jüdisches Leben > JETZT ERST RECHT! 2021

Beitrag vom 11.05.2021

AVIVA-Redaktion 






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