Shlomit Lehavi & Kunstatelier Omanut in der Jüdischen Galerie Omanut - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben Veranstaltungen



AVIVA-BERLIN.de 2/20/5781 - Beitrag vom 01.03.2019


Shlomit Lehavi & Kunstatelier Omanut in der Jüdischen Galerie Omanut
Omanut, AVIVA

Die mehrfach international ausgezeichnete israelische, in Berlin lebende Künstlerin und die großartigen KünstlerInnen des Kunstateliers Omanut präsentieren ihr Trickfilmprojekt "Wenn nicht noch höher" nach einer Erzählung von Jizchok Leib Perez. Neben dem Film wird eine Ausstellung mit Entwürfen, Making-of-Fotos und den Kulissen und Figuren in der Galerie Omanut präsentiert.




Das Trickfilmprojekt

Inspiriert vom jüdischen Prinzip Zedaka (Gerechtigkeit, Wohltätigkeit) und basierend auf der Erzählung "Wenn nicht noch höher" von Jizchok Leib Perez (1852–1915) hat das Atelier Omanut unter der künstlerischen Leitung von Shlomit Lehavi einen Trickfilm inszeniert.



Die gesamte Ausstattung des Films wurde in den Werkstätten des Ateliers erstellt, die künstlerischen Fähigkeiten, die Ideen, die Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in jeder Szene präsent.



Neben dem Film wird eine Ausstellung mit Entwürfen, Making-of-Fotos und den Kulissen und Figuren in der Galerie Omanut präsentiert.



Der Film wird mit Gebärdensprache und Audiodeskription gezeigt.



Zur künstlerischen Leiterin: Shlomit Lehavi ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die hauptsächlich mit Neuen Medien, interaktiven und ortsspezifischen (Site Specific) Installationen arbeitet.

Lehavis Arbeiten wurden international ausgestellt. Sie erhielt diverse Förderungen, darunter die America-Israel Cultural Foundation fellowship, Outpost Cuts and Burns fellowship, und eine Förderung der Stiftung ZURÜCKGEBEN und der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ). Ihre Installation "Time Sifter" wurde auf dem Digitalen Medienfestival "Future Places" in Portugal ausgezeichnet.

Geboren 1965 in Tel Aviv, zog sie 1998 nach New York, wo sie sowohl ausgestellt als auch kuratiert hat. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Berlin.
Shlomit Lehavi hält einen Master´s degree der NYU Tisch School of the Arts.
Mehr unter: www.shlomitlehavi.com

Das Kunstatelier Omanut ist offen für jede/n, die oder der aufgrund einer Behinderung, Lebenssituation oder einer Krise einen geschützten familiären Raum sucht, seinen Tagen Struktur geben möchte, oder Lust hat, kreativ zu arbeiten: im Malatelier, der Kerzen- oder Holzwerkstatt. Willkommen sind aber auch alle, die einfach nur Beratung, gute Gespräche und Gesellschaft brauchen, sich über eine koschere Mahlzeit freuen und sich in einem jüdischen Umfeld wohl fühlen.



Das Kunstatelier Omanut besteht seit nunmehr zehn Jahren. In Trägerschaft der ZWST, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, und mit Unterstützung der Aktion Mensch wird eine Tagesbetreuung mit unterschiedlichen künstlerischen Projekten angeboten. Geleitet wird das Kunstatelier Omanut von der Kunsttherapeutin Judith Tarazi.

Die Jüdische Galerie Omanut ist ein Projekt des Kunstateliers Omanut und der ZWST Berlin, das Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler*innen mit Behinderung und für Künstler*innen mit jüdischem Hintergrund bietet.

Shlomit Lehavi & Kunstatelier Omanut präsentieren das Trickfilmprojekt "Wenn nicht noch höher" nach einer Erzählung von Jizchok Leib Perez (1852–1915)


Galerie Omanut
Kaiserin Augusta Str. 63
12103 Berlin – Tempelhof

Mehr Informationen zum Kunstatelier Omanut unter: www.kunstatelier-omanut.de und immer aktuell auf Facebook www.facebook.com/JuedischeGalerieOmanut


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Shlomit Lehavi - Return/Partake - Episode 1. Ausstellung: 11.04. - 22.05.2015
Die israelische Künstlerin Shlomit Lehavi präsentiert in der alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura erstmalig ihre Video-Performance, eine künstlerische Adaption der von Glenn Close in der US-amerikanischen Serie "Damages" verkörperten Figur Patty Hewes.

Omanut - die heilende Kraft der Kunst
Omanut, oder Kunst auf Hebräisch, heißt ein erfolgreiches Projekt der ZWST für jüdische Menschen mit Behinderung. Die Kunsttherapeutin Judith Tarazi spricht über den Alltag des Kunstateliers. (2014)

Interview mit Shlomit Lehavi anlässlich ihrer Ausstellung "Time Sifter" (2012)



Copyright Fotos: Omanut


Jüdisches Leben > Veranstaltungen

Beitrag vom 01.03.2019

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Winterreise. Kinostart 22. Oktober 2020

. . . . PR . . . .

Winterreise. Kinostart 22. Oktober 2020
Der Film beruht auf dem Buch, das der Radiomoderator Martin Goldsmith nach den Gesprächen mit seinem Vater schrieb: "Die unauslöschliche Symphonie. Musik und Liebe im Schatten des "Dritten Reiches" - eine deutsch-jüdische Geschichte". Der letzte Film des Schauspielers Bruno Ganz.
Mehr zum Film, Spieltermine und der Trailer unter: www.realfictionfilme.de

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

. . . . PR . . . .

Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Herrin ihrer selbst. Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus. Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk

. . . . PR . . . .

Margarete Herz
Ingeborg Boxhammers lebendige Biographie zeichnet die Möglichkeiten nach, die jüdische Frauen im Deutschen Kaiserreich hatten, ihre eigenen Wege zu gehen, wirtschaftlich unabhängig zu sein und sich selbst zu verwirklichen.
Mehr zum Buch und bestellen unter: www.hentrichhentrich.de

Es war einmal ein Töpfchen

. . . . PR . . . .

Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
www.ariella-verlag.de

Martina Bitunjac - Lea Deutsch. Ein Kind des Schauspiels, der Musik und des Tanzes

. . . . PR . . . .

Lea Deutsch
Sie galt als das Zagreber Wunderkind der 1930er: Als hochtalentierte jüdisch-kroatische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin hielt sie eine ganze Kulturwelt in Atem. 1943 wurde die 16jährige von den Nazis ermordet.
Mehr zum Buch und bestellen unter: www.hentrichhentrich.de

Rosh HaShana 5781 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5781!

Child Survivors zu Gast am Gedenktag 27. Januar Erinnern und VerANTWORTung in der Ruth-Cohn-Schule

. . . . PR . . . .

Child Survivors
Die Autorin, Soziologin und Lehrerin skizziert anhand des Schicksals von Sara Bialas die Folgen der deutschen Verbrechen auf die Überlebenden des Holocaust und schildert deren Bedeutsamkeit für die schulische Gedenkarbeit.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.beggerow-verlag.de

Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit

Mario Markus - 222 Juden verändern die Welt

. . . . PR . . . .

222 Juden verändern die Welt
Ein editiertes Lexikon der Jüdinnen und Juden
Mehr zum Buch und Bestellung unter: www.olms.de

#FEMALE PLEASURE – Kinostart 8. November 2018

. . . . PR . . . .

#Female Pleasure
Fünf mutige, kluge Frauen aus den fünf Weltreligionen und ihr Engagement für Aufklärung und Befreiung. Der Dokumentarfilm von Regisseurin Barbara Miller schildert die Lebenswelten von Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav in einer hypersexualisierten, säkularen Welt.
Mehr zum Film und der Trailer unter:
x-verleih.de/female-pleasure und facebook.com/aglobalissue

Gabriel Berger: Der Kutscher und der Gestapo-Mann

. . . . PR . . . .

Gabriel Berger: Der Kutscher und der Gestapo-Mann
Gabriel Berger hat sich der Aufgabe gestellt, nach Kriegsende entstandene ZeugInnenberichte in polnischen Archiven zu sichten und ins Deutsche zu übersetzen. Eine ergreifende Dokumentation über die Vernichtung polnischer Juden und Jüdinnen in der Stadt Tarnów, einst die drittgrößte jüdische Gemeinschaft im ostpolnischen Galizien, und ihrer Umgebung.
Lichtig-Verlag, Berlin, Ende April 2018
Mehr Infos, Lesungstermine und Buch-Bestellung unter:
lichtig-verlag.de


Kooperationen

HentrichHentrich
Jewish Womens Archive
Jüdisches Museum Berlin
ganz schön jüdisch
JVHS
Hagalil
Bet Debora