GL├ťCK. Karin Koch-Ausstellung vom 20.01. bis 30.03.2008 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 WOHNE LIEBER UNGEW├ľHNLICH
AVIVA-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 20.01.2008

GL├ťCK. Karin Koch-Ausstellung vom 20.01. bis 30.03.2008
Anna Tremper

Die Malerin und Aktionsk├╝nstlerin befragte Menschen nach ihrer pers├Ânlichen Definition von Gl├╝ck. Eine Auswahl der Ergebnisse zeigt die K├╝nstlerin mit 13 Bildern im Rathaus Wilmersdorf



Die Antworten, die Karin Koch erhielt, sind teilweise materieller, h├Ąufig aber auch ideeller Art. Ein neues Handy oder sogar ein Sechser im Lotto machen sicher nicht ungl├╝cklich. Die meisten der Befragten verbinden Gl├╝ck mit Liebe, famili├Ąrer Geborgenheit, Gesundheit und dem Verweilen in der Natur.

Die K├╝nstlerin ├╝ber das Gl├╝ck:
"So wie es ein Gl├╝ck ist, von einer Kugel nicht t├Âdlich getroffen zu werden, so gibt es die Vorstellung, Gl├╝ck sei es, vom Gl├╝ck nicht getroffen zu werden, um so das darauf folgende Ungl├╝ck zu vermeiden.
Ich kann mich also willk├╝rlich blind stellen dem Gl├╝ck gegen├╝ber aus Angst vor Ungl├╝ck ÔÇô ich kann aber auch blind f├╝r mein Gl├╝ck sein, weil ich es nicht erkenne. Und als dritte M├Âglichkeit kann ich blind sein vor lauter Gl├╝ck."


Da der Begriff Blindheit im Zusammenhang mit Gl├╝ck benutzt wird, taucht in ihren Bildern immer wieder das Wort Gl├╝ck, in Blindenschrift (Braille-Alphabet) verschl├╝sselt, auf. Dies sind 15 Zeichen, die sie als gemalte oder aufgeklebte Punkte, kleine Holzh├Ąuser, Gl├╝cksschweinchen, W├╝rfel oder Fotos auf Leinw├Ąnde gearbeitet hat. Im Original sind die verwendeten Materialien von Blinden und Sehbehinderten ertastbar, das Wort Gl├╝ck also entschl├╝sselbar, f├╝r den Sehenden aber verborgen.

Die Frage nach dem pers├Ânlichen Gl├╝ck ist f├╝r Karin Koch nicht leicht zu beantworten. Umso ├╝berw├Ąltigender sind die Ergebnisse ihrer anonymen Umfrage quer durch Berlin, die in der Ausstellung in Text und Ton erfahrbar werden. Gl├╝ck ist etwas, das sich nicht greifen, halten, zwingen l├Ąsst, auch wenn die Jagd danach laut Koch mit der Geburt beginnt. WissenschaftlerInnen und LiteratInnen versuchen in stundenlangen Vortr├Ągen und seitenlangen B├╝chern das Gef├╝hl des Gl├╝cks zu erkl├Ąren. Ein Berliner Sch├╝ler hat f├╝r Karin Koch das nichtvorhersehbare, allseits erstrebte, nichtgreifbare, unberechenbare fl├╝chtige Ph├ĄnomenGl├╝ck in einem Satz auf den Punkt gebracht: "Wenn ich beim Fu├čballspielen ein Fallr├╝ckziehertor schie├če, und das genau in den Winkel, dann ist es Gl├╝ck."

Vernissage:
20. Januar um 12 Uhr im Rundhof des Rathaus Wilmersdorf
Ausstellungsdauer:
20. Januar bis 30. M├Ąrz 2008
├ľffnungszeiten:
Montag ÔÇô Freitag 8 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Rundhof im Rathaus Wilmersdorf von Berlin, Kulturamt
Fehrbelliner Platz 4
Fon: 030 / 9029 ÔÇô 16704
10707 Berlin
kommgal@charlottenburg-wilmersdorf.de

Kultur Beitrag vom 20.01.2008 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken