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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.06.2008

FEMMES ┬┤R┬┤ US ÔÇô Feminismus in Pop, Kunst, Musik und Film heute. 07. - 16. August 2008
AVIVA-Redaktion

In Form einer Ausstellung mit Diskussionen, Filmen sowie Musik ÔÇô und Kunstperformances wird gezeigt, dass Feminismus und feministische Kritik in Kulturproduktionen eine gro├če Rolle spielen.



Das Projekt FEMMES ┬┤R┬┤ US geht aus der Arbeit des Berliner Projektes "FEMMES WITH FATAL BREAKS" hervor - ein all female DJ-MC-Netzwerk, deren Mitglieder Ina Wudtke und Christine Lang dieses interdisziplin├Ąre Programm kuratiert haben. Das Projekt wird vom Hauptstadtkulturfonds gef├Ârdert.

Kunst

Im Zentrum des FEMMES ┬┤R┬┤ US Projekts steht die 10-t├Ągige Ausstellung, um die sich Theorieveranstaltungen, ein Filmprogramm und musikalische Performances gruppieren. Die Ausstellung im Foyer, Studio B, C und im Kubus des Radialsystems zeigt unter anderem aktuelle Werke folgender K├╝nstlerinnen:

Das Video "A Street Angel With A Cowboy Mouth" von Pauline Boudry ist das Tour-Tagebuch ihrer queeren Band "Rhythm King and Her Friends". Es geht um Reflexionen ├╝ber das Musikbusiness aus der weiblichen Macherinnen-Perspektive.

Die Londoner K├╝nstlerin Sonia Boyce feiert und verewigt in ihrer Arbeit Devotional Series schwarze, weibliche Musikerinnen der britischen Musikszene. Auf einer Siebdruck-Tapete sind zweihundert Namen und Konterfeis mit Outline-Zeichnungen dokumentiert. Auswahlkriterium war die Befragung nach Lieblingsmusikerinnen im Bekanntenkreis der K├╝nstlerin.

Die New Yorker Performancek├╝nstlerin Patty Chang spielt in ihrer Videoarbeit Melons (At a loss) auf provokative und sexuelle Weise mit ihrem K├Ârper und setzt Aspekte der 70er-Jahre-Performance-Kunst in einen politischen, aktuellen Kontext.

"Klub Zwei" sind die Wiener K├╝nstlerinnen Jo Schmeiser und Simone Bader. Ihre Arbeit "Ambivalenzen: Auseinandersetzungen der T├Âchter mit der Nazivergangenheit ihrer V├Ąter" ist eine Untersuchung ├╝ber Aktualit├Ąt und Auswirkungen des NS-Regimes bis in die Gegenwart.

Das K├╝nstlerinnen- Magazin und -Projekt NEID pr├Ągte in den 90er Jahren die Diskussion um die neu aufgekommene Genderdebatte im Kunstzusammenhang. Zu sehen sind zehn Magazinausgaben, Schallplatten, CDs, Videos und T-Shirts, die das Projekt von 1992 - 2008 hervorgebracht hat.

Als wegweisende K├╝nstlerin ist Pipilotti Rist mit einer fr├╝hen Videoarbeit vertreten. "You called me Jacky" (1990) setzt sich auf ironische Weise mit der Ende der 80er aufkommenden popkulturellen Bild├Ąsthetik auseinander.

Das neue Video "Her Space" von Ina Wudtke widmet sich in einem Rollenspiel kritisch den Arbeitsbedingungen weiblicher DJs. Das Video steht als Blaupause f├╝r selbst├Ąndige, weibliche Akteurinnen auf dem freien Markt.

Theorie

Zu Beginn von FEMMES ┬┤R┬┤ US wird eine ├╝bergreifende theoretische Diskussion Orientierung und Einblick in die derzeitige Genderdebatte geben. Moderiert von Dr. Antke Engel vom Institut f├╝r Queer Theory, werden Chris Straayer(New York), Marina Grzinic (Lublijana / Wien), Rosa Reitsamer (Wien), Tim St├╝ttgen (Hamburg), Tiina Rosenberg (New York) u.a. (tba) dar├╝ber performen und sprechen, wie kompliziert die Geschlechterverh├Ąltnisse geworden sind.

Film

Die Wiener K├╝nstlerin Constanze Ruhm arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Film. In einem Gespr├Ąch mit ihr und der Kunsthistorikerin Sabeth Buchmann soll verhandelt werden, ob ein Kunstwerk feministisch sein kann.

Um Feminismus im Generationenvergleich geht es in einem Panel: Der 1969 entstandene Film "9 Leben hat die Katze" gilt als einer der ersten deutschen feministischen Filme. Im Rahmen der Ausstellung wird dieses selten aufgef├╝hrte Machwerk gezeigt, um anschlie├čend in einem Podiumsgespr├Ąch mit der Regisseurin Ula St├Âckl, der Filmemacherin Birgit Gro├čkopf und anderen ├╝ber Feminismus und Film, ├╝ber die Realit├Ąt der Produktionsbedingungen und historische Ver├Ąnderungen zu sprechen.

Zum Abschluss der Filmreihe wird die Filmemacherin Daniela Abke, die zur Zeit f├╝r ihren Found-Footage-Film in den Pariser Archiven recherchiert, Ausschnitte aus dem Werk von Alice Guy, der ersten Autorenfilmerin der Geschichte, pr├Ąsentieren. Dabei gilt es einerseits immer noch, die Filmgeschichtsschreibung zu korrigieren, anderseits wird sichtbar, wie offen die fr├╝hen Filme noch f├╝r starke Frauenfiguren und unklare Rollenbilder waren.

Musik

Das musikalische Programm begleitet die gesamte Ausstellung. Die international agierende Berlinerin DJ Aroma wird einen zweit├Ągigen Workshop zur Einf├╝hrung in die Musiksoftware Ableton geben. Das Spektrum reicht von der Dubstep- Lounge zur Er├Âffnung ├╝ber ein DJ-Set von Rhythm King and Her Friends und bietet einen H├Âhepunkt mit der gro├čen FEMMES ┬┤R┬┤ US Party.

Die Finissage wird eingeleitet mit einem Vortrag von DJ Swingin┬┤ Swanee ├╝ber "Frauen im Swing und Blues", um dann zum Swing-Tanz einzuladen mit DJ T-Ina Darling und Friends.

FEMMES ┬┤R┬┤ US
Feminismus in Pop Musik Kunst Film Heute

07. - 16. August 2008
Er├Âffnung: 7. August 2008, 20-24 Uhr
├ľffnungszeiten der Ausstellung: 08.-16. August 2008, 14 - 24 Uhr
Radialsystem V
Holzmarktstrasse 33
10243 Berlin
S-Bahn: Ostbahnhof, U-Bahn: Jannowitzbr├╝cke
Eintritt: Ausstellung, Film screenings und Diskussionen: frei
Party FEMMES ┬┤R┬┤ US, 09. August 2008, 23 Uhr: 8 Euro
Workshop Ableton live 7, 11.-12. August 2008, 20 - 0 Uhr: 20 Euro

Mehr Infos und das ausf├╝hrliche Programm finden Sie unter: www.femmes-breaks.com

Kultur Beitrag vom 27.06.2008 AVIVA-Redaktion 





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