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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 31.03.2008

When things cast no shadow. 5. berlin biennale
AVIVA-Redaktion

Vom 05. April - 15. Juni 2008 bringt die 5. berlin biennale f├╝r zeitgen├Âssische Kunst K├╝nstlerInnen verschiedener Generationen und Nationalit├Ąten bei Tag und bei Nacht in einer Ausstellung zusammen.



Ziel ist es, die Vielfalt heutiger Kunstpraxis aufzusp├╝ren.
When things cast no shadow vermeidet ein einzelnes Thema, eine bestimmte Form oder zeitliche Begrenzungen und definiert sich stattdessen durch eine kritische Besch├Ąftigung mit den k├╝nstlerischen Prozessen selbst. When things cast no shadow lie├če sich daher auch als eine offene Struktur in f├╝nf Handlungen ohne gerichtete Erz├Ąhlstruktur beschreiben

Der tags├╝ber stattfindende Teil der 5. berlin biennale wird an vier speziell ausgew├Ąhlten Ausstellungsorten zu sehen sein und vornehmlich Neuproduktionen von 50 K├╝nstlerInnen enthalten.
In der Nacht setzt sich die Ausstellung in Form von 63 abendlichen Veranstaltungen mit weiteren K├╝nstlerInnen und KulturproduzentInnen an Orten in der ganzen Stadt fort.
I
In den Ausstellungsr├Ąumen der KW Institute for Contemporary Art, werden, neben anderen Projekten, Filme von Babette Mangolte, Michel Auder und Patricia Esquivias gezeigt, daneben kommentiert der K├╝nstler Ahmet ├ľg├╝t in einer Intervention staatliche Macht und ihre Kontrollmittel. Das Dachgeschoss wird in eine Mischung aus Atelier und Installation verwandelt und durch die von Tris Vonna-Michell erz├Ąhlten Geschichten belebt.

Die ikonische Glashalle der ultra-modernistischen Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe regte verschiedene Reaktionen von K├╝nstlerInnen an. Unter anderem untersucht Susanne M. Winterlings Filminstallation das Kondenswasser, das in van der Rohes Meisterwerk entsteht, w├Ąhrend Gabriel Kuri eine partizipatorische Skulptur aufbaut, die eine der standardisierten Dienstleistungsfunktionen des Geb├Ąudes neu organisiert. Cyprien Gaillard bringt eine einfache, ├Âffentliche Skulptur eines Pariser Wohnbauprojekts auf die Terrasse des Museums und positioniert so ein Symbol f├╝r das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus vor einen im Gegensatz dazu stehenden erfolgreichen Bau eines architektonischen Ideals.

Das Ausstellungsgel├Ąnde des Skulpturenparks im Au├čenraum auf dem ehemaligen Mauerstreifen pr├Ąsentiert neben anderen Arbeiten ein neues Projekt von Katerina Šed├í, bei dem sie mit Hilfe der Gemeindemitglieder ihres Heimatorts Líšen; in der Tschechischen Republik die trennenden Z├Ąune und W├Ąnde zwischen den unterschiedlichen Nachbarparzellen ├╝berwindet. Lars Laumann zeigt einen Film ├╝ber eine Frau, die die Berliner Mauer heiratete, und Ania Molska installiert schlie├člich eine Skulptur, die als Requisite f├╝r ihren neuen Film diente.
In der ersten von f├╝nf wechselnden, von K├╝nstlerInnen kuratierten Einzelausstellungen im Schinkel Pavillon pr├Ąsentiert Nairy Baghramian die in der Schweiz geborene und in Paris lebende Designerin Janette Laverri├Ęre. Die Ausstellung wird am 20. M├Ąrz 2008 er├Âffnet, noch vor der offiziellen Er├Âffnung der 5. berlin biennale am 04. April 2008, und unterl├Ąuft damit die Erwartungen an eine einzige, spektakul├Ąre Er├Âffnung der Biennale.

Der bei Nacht stattfindende Teil der 5. berlin biennale beinhaltet unter dem Titel Mes nuits sont plus belles que vos jours (Meine N├Ąchte sind sch├Âner als deine Tage) 63 n├Ąchtliche Programmpunkte mit K├╝nstlerInnen und anderen DenkerInnen, die ├╝ber die ganze Stadt verteilt sind. So demonstriert der Neurowissenschaftler Olaf Blanke auf Anregung des K├╝nstlers Melvin Moti, was eine "Au├čerhalb-des-K├Ârper-Sein"-Erfahrung ist. Das KuratorInnen-Kollektiv WHW h├Ąlt einen Vortrag ├╝ber Modernismus im ehemaligen Jugoslawien und Augusto Boal, Gr├╝nder des Theaters der Unterdr├╝ckten und Kandidat f├╝r den diesj├Ąhrigen Friedensnobelpreis, veranstaltet einen Workshop im Stil seiner kontextbezogenen Unterrichtsmethode. Cameron Jamie zeigt seinen j├╝ngsten Film JO in der Volksb├╝hne am Rosa-Luxemburg-Platz mit der live gespielten Filmmusik des japanischen Noise-K├╝nstlers Keiji Haino - dies und vieles Weiteres geschieht dann Nacht f├╝r Nacht.

Parallel zur 5. berlin biennale ist eine umfassende Publikation als interpretatorisches Hilfsmittel konzipiert wurden, die unter anderem Sammlungen von Bild- und Textquellen der teilnehmenden K├╝nstlerInnen enth├Ąlt.

Das BesucherInnenprogramm Secret Service bietet unterschiedliche Ausstellungsf├╝hrungen an, die den BesucherInnen verschiedene Blickwinkel auf die 5. berlin biennale erm├Âglichen. Weitere Informationen und Reservierungen unter www.berlinbiennale.de


5. berlin biennale f├╝r zeitgen├Âssische kunst: "When things cast no shadow"
05.April - 15. Juni 2008

Ausstellungsorte:

KW Institute for Contemporary Art
Auguststra├če 69
10117 Berlin
www.kw-berlin.de

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Stra├če 50
10785 Berlin
www.neue-nationalgalerie.de

Skulpturenpark Berlin-Zentrum
Kommandantenstra├če / Neue Gr├╝nstra├če
10969 Berlin
www.skulpturenpark.org

Schinkel Pavillon
Oberwallstra├če 1
10117 Berlin
www.schinkelpavillon.de

Mes nuits sont plus belles que vos jours
Nachtteil der 5. berlin biennale, jeden Abend au├čer montags an verschiedenen Orten in Berlin.

Kultur Beitrag vom 31.03.2008 AVIVA-Redaktion 





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