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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 24.04.2016

Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura
AVIVA-Redaktion

Im Fokus des Jubiläumsprogramms steht die Präsentation des 30jährigen Archivs der alpha nova & galerie futura. Dazu finden von Mai-August 2016 Veranstaltungen mit Vorträgen, Gesprächen, Filmen, Lesungen und Workshops, sowie eine intergenerative Gruppenausstellung im Kunstquartier Bethanien statt



Die Berliner alpha nova & galerie futura versteht sich als Ort von und f√ľr K√ľnstlerinnen und zielt auf die F√∂rderung von Frauen im Kunst- und Kulturbereich. 2016 wird das Projekt drei√üig Jahre alt. Anlass genug, sich den vergangenen wie gegenw√§rtigen Positionen, Perspektiven und Utopien der Akteurinnen zu widmen, Dialoge zu initiieren, B√∂gen zu schlagen, sowie nach Kontinuit√§ten und Br√ľchen zu fragen.
Das Jubil√§umsprogramm umfasst die Pr√§sentation des 30j√§hrigen Archivs der alpha nova & galerie futura von Mai-August 2016, begleitet von Veranstaltungen mit Vortr√§gen, Gespr√§chen, Filmpr√§sentationen, Lesungen und Workshops, sowie eine intergenerative Gruppenausstellung im Kunstquartier Bethanien im August 2016. Im Rahmen dieser finden eine Podiumsdiskussion, Performances, Workshops sowie eine F√ľhrung durch die Ausstellung statt.

Drächin Futura, Symbol galerie futura seit 1986


Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura
Das erlebbare Archiv der alpha nova & galerie futura


18.5.- 30.7.2016, Do 13.00-19.00, Fr-Sa 16.00-19.00
10.8.-27.8.2016 nach Anmeldung: mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de

alpha nova & galerie futura
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

Das Archiv von alpha nova & galerie futura wird in Form einer mobilen Struktur mit Bildern, Texten, Katalogen, Dokumenten, Objekten und audiovisuellen Medien unter der Mitarbeit von K√ľnstler_innen, Autor_innen und Theoretiker_innen gesichtet, aufgearbeitet und erstmalig √∂ffentlich zug√§nglich. Aus den Materialien entsteht eine installative Arbeit, die in prozesshafter und wandelbarer Form die unterschiedlichen Medien in Disposition setzt. Dadurch werden die Geschichten, k√ľnstlerischen Biographien und Werke im Wandel und Wirken des Kunstraums spannungsvoll visualisiert. alpha nova & galerie futura hat mehrfach den Standort innerhalb Berlins gewechselt: von Zehlendorf, nach Friedenau bis auf die Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow. Ein Fokus der Aufarbeitung liegt darin, die jeweiligen Verbindungen und Bez√ľge der Galerie zu ihren wechselnden lokalen Umfeldern sichtbar zu machen.

Einladungskarte zur Ausstellung "K√ľnstlerinnen des K√ľnstlersonderbundes in Deutschland ‚Äď Realismus der Gegenwart", galerie futura 2005


K√ľnstlerinnen International
Videoinstallation und Gespr√§ch mit der K√ľnstlerin Michaela Meli√°n

19.5.2016, 19:00 Uhr

Film als Experiment. Experimental- und Avantgardefilm von Frauen ‚Äď
Einblicke in eine besondere Sammlung
Vortrag, Gespräch und Filmpräsentationen von und mit Prof. Dr. Annette Brauerhoch

8.6.2016, 20:00 Uhr

Wikipedia-Seminare f√ľr Frauen* in Kunst und Kultur// Art and Feminism
Workshops mit Wikimedia e.V. und Anett Vietzke
Einf√ľhrungsworkshop: 18.6.2016, 11:00-18:00 Uhr
Edit-A-Thon: 9.7.2016, 6.8.2016 und 20.8.2016

Feministische Manifeste: Eine Anleitung zur utopischen Spekulation
Lese- und Diskussionsabende, kuratiert von Felicita Reuschling: 30.6.2016, 7.7.2016 und 14.7.2016, 19:00 Uhr, Workshop: 14.8.2016, 15:00 Uhr.

Blick zur√ľck am K√ľchentisch
Präsentation des 30jährigen Archivs
Gespr√§ch mit K√ľnstlerinnen und Akteurinnen der alpha nova & galerie futura und Barbara Straka (Schirmfrau "Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura")16.7.2016, 16:00 Uhr

Welcome to Futuristan. 30 Jahre galerie futura
Ausstellung und Rahmenprogramm im Kunstquartier Bethanien


Ausstellung: 7.8.-27.8.2016, tägl. 14:00-19:00 Uhr
Eröffnung: 6.8.2016, 19:00 Uhr

Schirmfrau: Barbara Straka, Kunsthistorikerin, ehem. Direktorin des Hauses am Waldsee Berlin und Pr√§sidentin a.D. der Hochschule f√ľr Bildende K√ľnste Braunschweig

Projektraum im Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Verena Kyselka, Territory of Beauties, 2012


Die Ausstellung bringt K√ľnstlerinnen verschiedener Generationen zusammen und befragt sie nach ihren einstigen wie gegenw√§rtigen Verst√§ndnissen und W√ľnschen eines selbstbestimmten k√ľnstlerischen Schaffens. Dabei werden ihre Vorstellungen von Arbeits- und Lebensbedingungen jenseits von Ungleichheit, Diskriminierung und Prekarit√§t sowie von gesellschaftlichen (Gegen)Entw√ľrfen thematisiert ‚Äď letztendlich ihre Visionen vom "idealen Leben". In der Auseinandersetzung mit emanzipativen Utopien, die von Feminist_innen und K√ľnstler_innen in den letzten Jahrzehnten entwickelt wurden, zielt die Ausstellung auch darauf zu ergr√ľnden, welche unterschiedlichen Verst√§ndnisse der Begriff "Utopie" im Rahmen k√ľnstlerischen Produzierens heutzutage ‚Äď noch ‚Äď erf√§hrt und was eventuell an seine Stelle tritt. Mit den Medien Video, Sound, Installation, Objektkunst, Fotografie und Performance entwerfen die K√ľnstlerinnen ihre jeweiligen Perspektiven auf Futuristan.

K√ľnstlerinnen:
Nathalie Aguenzo Mba Bikoro, Anna von Holleben, annette hollywood, Verena Kyselka, Katharina L√ľdicke, Dorothea Nold, Raha Rastifard, Elianna Renner, Gisela Weimann

Nathalie Mba Bikoro, Future Monuments, 2015


Vernissage Welcome to Futuristan
Grußwort Barbara Straka (Schirmfrau)
Gru√üwort Dr. Gabriele K√§mper (Senatsverwaltung f√ľr Arbeit, Integration und Frauen, Leiterin Gesch√§ftsstelle Gleichstellung)
Einf√ľhrung durch die Kuratorinnen
6.8.2016, 19:00 Uhr

BAU_DEINE_ZUKUNFTS(T)R√ĄUME
K√ľnstlerischer Workshop mit M√§dchen und jungen Frauen zu Utopien und Zukunftsvorstellungen, angeleitet von annette hollywood und Marisa Maza
08.08.-13.08.2016

Rundgang durch die Ausstellung
Die Kuratorinnen und K√ľnstlerinnen f√ľhren durch die Ausstellung und laden zum Gespr√§ch ein.
13.8.2016, 16:00 Uhr

If You Fail To Cross The Rubicon
Performance von Nathalie Aguenzo Mba Bikoro

18.8.2016, 18:00 Uhr

Feministische R√§ume in Kunst und Politik. Ein generations√ľbergreifendes Gespr√§ch (AT)
25.8.2016, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit:
Sharon Adler, Gr√ľnderin und Herausgeberin von AVIVA-Berlin ‚Äď Online Magazin f√ľr Frauen, Fotografin, Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZUR√úCKGEBEN ‚Äď F√∂rderung j√ľdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft
Madeleine Bernstorff, Filmkuratorin, Filmemacherin, Autorin, Dozentin
Teena Lange, Projektraumleiterin Gr√ľntaler9, Berlin
Sandrine Micoss√©-Aikins, Kuratorin, Kunstwissenschaftlerin, Aktivistin, Gesch√§ftsleitung Kubinaut ‚Äď Berliner Projektfonds kulturelle Bildung
Moderatorin: Dr. Marie-Anne Kohl (Gesch√§ftsf√ľhrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f√ľr Musik- und Theaterwissenschaften, Universit√§t Bayreuth, Co-Leiterin alpha nova & galerie futura 2012-2015)

In Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

Katharina L√ľdicke, Utopische Behausung, Bernauer Stra√üe, 2009


Hintergrund

Das Projekt FUTURA ‚Äď Weibliche Visionen in Kultur, Politik und Kunst wurde 1986 in einer politischen Umbruchsituation, dem Jahr der Umweltkatastrophe von Tschernobyl, als experimenteller Ort f√ľr gesellschaftliche Gegenentw√ľrfe gegr√ľndet. Im Rahmen des Projektes FUTURA bildete die galerie futura einen besonderen Schwerpunkt. Sie wurde zum Laboratorium, um herrschenden Kunstbetriebslogiken eigene Strukturen, R√§ume und (Re)Pr√§sentationsm√∂glichkeiten explizit f√ľr K√ľnstlerinnen entgegenzusetzen. Die Gr√ľnderinnen geh√∂rten vorwiegend der 68er Generation an. Sie waren Repr√§sentantinnen der zweiten Frauenbewegung und ihrem internationalen Engagement im Kontext der Frauen-Friedens-Bewegung. Zum Symbol f√ľr den Widerstand der Frauen nach Tschernobyl in Berlin wurde die Dr√§chin FUTURA, die als Kunstobjekt vielen Demonstrationen vorangetragen und zur Namensgeberin des Projektes und der Galerie gew√§hlt wurde. Das Motto des Jubil√§umsjahrs greift unter dem Titel "Welcome to Futuristan" dieses Thema wieder auf, schl√§gt den Bogen zu heute und verweist implizit auf die Zukunft.

Kuratorinnen

Uta Koch-Götze
(*1943), verh., eine Tochter, Studium: Germanistik, Publizistik, Kunstgeschichte und Theologie in Frankfurt am Main, Berlin und Bremen, Magisterexamen, politisch engagiert in der Frauen-Friedens-Bewegung, seit 1986 Gr√ľndung und K√ľnstlerische Leitung des Projektes FUTURA‚Äď seit 2001 alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura ‚Äď in Berlin bis 2011.

Katharina Koch (*1977), seit 2012 Co-Leiterin der alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura in Berlin. Studium (M.A.) der Europ√§ischen Ethnologie und der Gender Studies in Berlin, Promotion zum Thema "Herstellung und Verhandlung von Raum und √Ėffentlichkeiten durch Kunstprojekte in Rum√§nien" am Institut f√ľr Europ√§ische Ethnologie der Humboldt-Universit√§t zu Berlin. Ihre T√§tigkeitsfelder umfassen sowohl kuratorische als auch wissenschaftliche Arbeitsans√§tze. Ferner hat sie als Filmemacherin diverse Dokumentarfilme realisiert.

Dorothea Nold (*1981), seit Oktober 2015 Co-Leiterin der alpha nova-kulturwerkstatt & galerie futura in Berlin. Sie studierte Bildhauerei an der √Čcole nationale sup√©rieure des beaux-arts Paris bei Vincent Barr√© und Richard Deacon. Als freischaffende K√ľnstlerin promoviert sie an der HfbK Hamburg. In ihrer k√ľnstlerischen Arbeit besch√§ftigt sie sich mit Fragen nach der Repr√§sentierbarkeit von physischen und sozialen R√§umen, deren Aneignungen und Transformationen, ihren Grenzen und Grenzlinien, Zwischenr√§umen und Schnittstellen.

Das vollständige Programm ist online unter: www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de/projekte

Kontakt
alpha nova & galerie futura
Am Flutgraben 3, 12435 Berlin
mail@alpha-nova-kulturwerkstatt.de
Tel: 030 ‚Äď 370 05 547
www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de

Mehr Infos zu den K√ľnstlerinnen unter:

Nathalie Aguenzo Mba Bikoro: www.nbikoro.com
Anna von Holleben: www.artfacts.net
annette hollywood: www.annettehollywood.com
Verena Kyselka: www.verena-kyselka.de
Katharina L√ľdicke: www.katharina-luedicke.de
Dorothea Nold: www.aussenwelt.net
Raha Rastifard: raharastifard.com
Elianna Renner: artemanagement.wordpress.com
Gisela Weimann: www.giselaweimann.de

"Welcome to Futuristan" wird gef√∂rdert von der Senatsverwaltung f√ľr Arbeit, Integration und Frauen ‚Äď Gesch√§ftsstelle Gleichstellung, unterst√ľtzt mit Mitteln aus dem Bezirkskulturfonds des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin sowie der Gerda-Weiler-Stiftung.

AVIVA ist Medienpartnerin.

Die Veranstaltung "Feministische Positionen in Kunst und Politik. Ein generations√ľbergreifendes Gespr√§ch" findet in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien statt.


Die Copyrights an den Abbildungen liegen bei den K√ľnstlerinnen.

Kultur Beitrag vom 24.04.2016 AVIVA-Redaktion 





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