Berlin Feminist Film Week 2018 vom 8.-14. M√§rz 2018 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 WOHNE LIEBER UNGEW√ĖHNLICH
AVIVA-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J√ľdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 20.02.2018

Berlin Feminist Film Week 2018 vom 8.-14. März 2018
AVIVA-Redaktion

Es ist das erste kleine Jubil√§um in der Festivalgeschichte der Berlin Feminist Film Week: die Berlin Feminist Film Week findet in diesem Jahr bereits zum f√ľnften Mal statt. Initiatorinnen und Filmemacherinnen sowie Film Addicts feiern das mit einer Woche voller feministischer Filme, Panels und Workshops.



2018 werden zwei Venues innerhalb des Festivals bespielt: Die Er√∂ffnung und weitere Screenings werden im ehrw√ľrdigen Babylon Kino am Rosa-Luxemburg-Platz stattfinden, das Festivalzentrum ist wie in jedem Jahr im ehemaligen AGORA Rollberg ‚Äď nur dieses Jahr unter neuem Namen ‚Äď im CRCLR House in Berlin-Neuk√∂lln.

Die Berlin Feminist Film Week, gegr√ľndet im Jahr 2014, ist ein Filmfestival, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, feministische Themen durch Filme zu erschlie√üen. Die Mission der Initiatorinnen ist es, patriarchales Storytelling zu hinterfragen und Charaktere in den Vordergrund zu stellen, die aus der gro√üen Mehrheit der wei√üen Cis-M√§nner hervorstechen. Weibliche, queere, non-bin√§re, trans und PoC Charaktere werden in der Filmindustrie derzeit oftmals nur als Randfiguren sichtbar und die Entwicklung hin zu einer gleichberechtigten Repr√§sentation geht nur langsam vonstatten. Deshalb wollen die Initiatorinnen eine Plattform schaffen f√ľr all diejenigen, die Filme abseits der Hollywood-Norm machen und f√ľr Kinog√§ngerInnen, die sich in den Darstellungen des Mainstream-Kinos nicht repr√§sentiert f√ľhlen. Die #metoo Debatte in der internationalen wie nationalen Filmindustrie, die es zu gesamtgesellschaftlicher Bedeutung gebracht hat, best√§rkt sie darin, ein Festival f√ľr Berlin auf die Beine zu stellen, das dem allgemeinen antifeministischen Backlash in der Gesellschaft wunderbare Filme von gro√üartigen Filmemacher*innen entgegenh√§lt.

In ihrem diesj√§hrigen Programm gezeigt wird u.a. der schwedische Spielfilm Tr√§um Weiter ("Beyond Dreams"), in dem die Protagonistin Mirja sich nach ihrer Zeit im Gef√§ngnis zwischen der Pflege ihrer kranken Mutter und ihrer eigentlichen Wahlfamilie, einer M√§dchen-Gang entscheiden muss. Der Coming-of-Age-Film ist das Deb√ľt der 27j√§hrigen Rojda Sekers√∂z, ein New-Comer-Talent aus Schweden. "Beyond Dreams" behandelt das Auswachsen in prek√§ren Milieus und die Verantwortung, die junge Frauen tragen m√ľssen, wenn sie mit Armut und Care-Arbeit konfrontiert sind.

Der Dokumentarfilm "Another Mountain" (Frankreich/2017/82min/T√ľrkisch & Kurdisch mit englischen Untertiteln (Deutschland Premiere) von No√©mi Aubry und Anouck Mangeat begleitet Burcu und Sinem in Istanbul und in einem Dorf am Schwarzen Meer. Erg√ľl war Teil der revolution√§ren Auseinandersetzungen der 1970er Jahre. Sie tauschen sich aus √ľber ihre Frauenorganisationen, trinken Tee und halten durch in einem nicht enden wollenden Kampf gegen den Krieg und das Patriarchat.

Der US-amerikanische Dokumentarfilm "Fattitude" (USA 2017/87 min./Englisch (Deutschlandpremiere) von Lindsey Averill und Viridiana Lieberman hinterfragt, wie unsere westliche Medienkultur Menschen mit so genanntem "√úbergewicht" darstellt und abwertet und bietet alternative Sichtweisen an, die K√∂rperakzeptanz und Body Positivity f√ľr alle Kleidergr√∂√üen zu erm√∂glichen. Vor dem Hintergrund der These, dass der Hass auf dicke Personen sich durch alle Intersektionen bewegt, werden postkoloniale, postmoderne und feministische Perspektiven auf K√∂rperbilder projiziert. Es kommen sowohl fat activists als auch Akademiker*innen, Hollywoodarbeiter*innen und Psycholog*innen zu Wort. Unter ihnen Rebecca Phul, Jackson Katz, Marilyn Wann, Sonya Renee Taylor, Virgie Tovar, Jen Posner, Lindy West, Ricki Lake, Winne Holzman, Guy Branum, Tess Munster und Andrew Walen.

Berlin Feminist Film Week 2018 vom 8.-14. März 2018

Das vollständige Programm wird in den kommenden Tagen veröffentlicht, und weitere Informationen unter:


und www.berlinfeministfilmweek.com und www.facebook.com/berlinfeministfilmweek


Kultur Beitrag vom 20.02.2018 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken