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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 19.11.2008

Terre des Femmes Wanderausstellung - Sie versprachen mir ein herrliches Fest
AVIVA-Redaktion

Die Ausstellung der Terre des Femmes Kampagne "Kein Schnitt ins Leben" zu weiblicher Genitalverst├╝mmelung ist ab 2009 ausleihbar. Sie beinhaltet 22 Fahnen voller authentischer und ber├╝hrender Infos



Weltweit sind 150 Millionen M├Ądchen und Frauen von weiblicher Genitalverst├╝mmelung betroffen. Ihnen werden meist unter unhygienischen Bedingungen und ohne Narkose Teile der ├Ąu├čeren Genitalien entfernt. Trotz dieser Ausma├če stellt weibliche Genitalverst├╝mmelung bis heute ein Tabu dar. Das Thema l├Âst unterschiedliche Reaktionen aus. Sie reichen von der Meinung, es handle sich um Kultur, daher d├╝rften sich Au├čenstehende nicht einmischen, bis hin zu rassistischen Vorurteilen, die vor allem afrikanische Gesellschaften als barbarisch abwerten.

Das Anliegen der Ausstellung ist es, weibliche Genitalverst├╝mmelung als Ausdruck einer weltweit verbreiteten Diskriminierung und Gewalt gegen das weibliche Geschlecht darzustellen. Die Ausstellung soll dazu beitragen, dass die Betroffenen nicht ausschlie├člich als Opfer, sondern vielmehr als ├ťberlebende wahrgenommen werden. Immer mehr mutige Frauen und M├Ąnner begehren gegen die Praktik auf. Ihnen m├Âchte die Ausstellung eine Stimme und ein Gesicht verleihen.
Die Ausstellung ist daher auch eine authentische und ber├╝hrende Dokumentation dieses wichtigen Bereichs aktueller Frauenrechtsarbeit.

Auf 22 Fahnen informiert die Ausstellung in Bildern, Zitaten und Texten ├╝ber Fakten und Hintergr├╝nde weiblicher Genitalverst├╝mmelung und stellt afrikanische Aktivistinnen und ihre Initiativen vor.
Der erste Teil der Ausstellung gibt Informationen ├╝ber die Ausma├če, Verbreitung, Formen und Folgen von FGM (Female Genital Mutilation), sowie ├╝ber die Rechtslage. Der zweite Teil geht auf die Begr├╝ndung und soziokulturellen Hintergr├╝nde ein, denn Genitalverst├╝mmelung h├Ąngt stark mit traditionellen Vorstellungen ├╝ber Frauen- und M├Ąnnerrollen zusammen. Im dritten Teil der Ausstellung werden Ans├Ątze gegen FGM in Deutschland und verschiedene Initiativen in afrikanischen L├Ąndern vorgestellt.

Mit den Portraits engagierter MenschenrechtsaktivistInnen m├Âchten die VeranstalterInnen die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ermutigen, sich ebenfalls gegen Genitalverst├╝mmelung einzusetzen: Damit Familien in Zukunft nicht mehr die Verst├╝mmelung, sondern stolz die Unversehrtheit ihrer T├Âchter feiern!

Die Ausstellung wird am 24. November 2008 in Berlin er├Âffnet und ist ab 2009 entleihbar.
Informationen zu den Ausleihbedingungen sowie das Infopaket zur Ausstellung als PDF erhalten Sie unter: www.frauenrechte.de
Kontakt unter: ausstellung@frauenrechte.de

Kultur Beitrag vom 19.11.2008 AVIVA-Redaktion 





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