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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.05.2009

Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Gl├╝ck. Die DVD
Jana Muschick

Die MimInnen des Musiktheaters "Chansonia" versuchen unter h├Âchstem k├╝nstlerischem Einsatz, ihrem Schauspielhaus zu neuem Ruhm zu verhelfen. Paris, die Stadt der Verliebten...



...und der weltfremden Bohemiens, war in den 1930er Jahren von den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise gezeichnet.

Vor allen anderen k├Ąmpften K├╝nstlerInnen und Intellektuelle um ihr ├ťberleben. Auch in dem kleinen Musiktheater "Chansonia" ist die Geldknappheit zu einem Problem geworden. Der Intendant des Theaters hat sich das Leben genommen, das Haus soll geschlossen werden und die K├╝nstlerInnen ÔÇô vom B├╝hnenhandwerker bis zur Chanson-S├Ąngerin stehen pl├Âtzlich ÔÇô wie weitere 400.000 Menschen nach der Macht├╝bernahme Hitlers - auf der Stra├če.

F├╝r Pigoil (G├ęrard Jugnot) bedeutet die Schlie├čung des Theaters die Zerst├Ârung seines Lebensinhaltes. Zur gleichen Zeit verliert er das Sorgerecht f├╝r seinen Sohn Jojo (Maxence Perrin), da er als arbeitsloser Vater nicht f├╝r den Jungen aufkommen kann. Nach einigen Wochen der Resignation beschlie├čt Pigoil gemeinsam mit seinen Freunden Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad), ein neues Programm f├╝r das "Chansonia" zu entwerfen. Sie veranstalten ein Casting f├╝r talentierte SchauspielerInnen und treffen dort auf die Chanson-S├Ąngerin Douce (Nora Arnezeder), deren Talent sie zwar nicht sofort erkennen, die aber bei der Er├Âffnung des Schauspielshauses zum Star der Show avanciert.

Leider ist die arbeitslose SchauspielerInnencrew auf die finanzielle Unterst├╝tzung des Gangsterbosses Galapiat (Bernard-Pierre Donnadieu) angewiesen, der sich zu allem ├ťbel in Douce verliebt hat und sie damit erpresst, das Theater zu vernichten, sollte sie ihm nicht treu sein.

Obwohl die Show von Erfolg gekr├Ânt wird, die ZuschauerInnen trotz Weltwirtschaftskrise das Theater st├╝rmen und Pigoil fast soweit ist, das Sorgerecht f├╝r seinen Sohn zur├╝ck zu bekommen, zerst├Ârt die Eifersucht Galapiats die Tr├Ąume der SchauspielerInnen. Der Gangsterboss findet heraus, dass Douce ihm untreu geworden ist...

AVIVA-Tipp: Regisseur Christophe Barratier, der mit seinem Film Die Kinder des Monsieur Mathieu (2004) f├╝r einen Oscar nominiert wurde, beweist in "Paris, Paris" erneut sein Fingerspitzengef├╝hl f├╝r feine Charakterdarstellungen und die wahren Leidenschaften des K├╝nstlerInnentums.
Der Film "Paris, Paris" ist das wundervolle Portrait eines kleinen und mittellosen Theaters, dem nur mit Hilfe seiner SchauspielerInnen zu neuem Glanz verholfen werden kann. Es wird schnell deutlich, dass die B├╝hnenk├╝nstlerInnen nicht nur spielen, um sich am Leben zu erhalten, sondern sie mimen, weil das Theater ihr Leben ist. "Paris, Paris" vermittelt einen r├╝hrenden und zugleich glanzvollen Eindruck des Paris der 30er Jahre.

Paris, Paris ÔÇô Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Gl├╝ck
(Franz. Originaltitel: "Faubourg 36")
F 2008, L├Ąnge: 116 Min.
DarstellerInnen: G├ęrard Jugnot, Clovis Cornillac, Kad Merad, Nora Arnezeder, Bernard-Pierre Donnadieu
Regisseur: Christophe Barratier
Verkaufsstart: 28.05.2009
Im Verleih der Constantin Film
FSK. Ab 6 Jahren
www.paris.film.de
www.faubourg36-lefilm.com (offizielle franz├Âsische Seite)

(Quellen: Blicke auf das Paris der 30er Jahre. Kolloquium der Deutsch-Franz├Âsischen Gesellschaft zu Kiel. 21./22. November 1997)


Kultur Beitrag vom 27.05.2009 Jana Muschick 





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