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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 23.09.2009

Verblendung - Der Film
»Nana« Nicole Wenger

Stieg Larssons Polit-Thriller um die ErmittlerInnen Blomkvist und Salander brachte bereits Millionen von LeserInnen um den Schlaf. Nun kommt der erste Teil der Trilogie in die deutschen ...



... Kinos. Lisbeth Salander-Fans aufgepasst! Der schwedische Schauspielerin Noomi Raplace gelingt das (Un-)Mögliche. Sie erfüllt die neue Super-Heldin des Psycho-Polit-Thrillers mit Leben!

Der Industrielle Henrik Vanger (Sven-Bertil Taube) kommt einfach nicht zur Ruhe. Bereits vor Jahrzehnten verschwand seine Lieblingsenkelin und Ziehtochter Harriet unter mysteriösen Umständen. Der nun über Achtzigjährige ist sich sicher, sie kann nur einem (Kapital-) Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Als TäterInnen kommen dabei nur Familienmitglieder in Frage. Doch alle bisherigen Nachforschungen liefen immer ins Leere. Die Polizei hat den Fall schon lange zu den Akten gelegt, der ermittelnde Kommissar ist selbst schon ein Rentner. Doch alljährlich erhält Henrik Vanger makabre Geburtstags-Glückwünsche: eine gepresste, in Glas gerahmte, exotische Blume. Ein Ritual, das einst die junge Harriet für ihren geliebten Großvater einführte. Doch die AbsenderIn bleibt anonym und die Briefsendungen werden von unterschiedlichen Orten in aller Welt angeschickt.



Vangers letzte Hoffnung liegt nun auf dem renommierten und in die Kritik geratenen Wirtschaftsjournalisten Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), der in der Vergangenheit bereits kniffelige Kriminalgeschichten und (Wirtschafts-) Verbrechen aufklären konnte. Da dieser einer Haftstrafe wegen vermeintlicher Verleumdung entgegen sieht und sich von der "Millenium"-Zeitschrift distanzieren muss, nimmt er das Angebot des Industriellen an. Doch sehr schnell muss er erkennen, dass es sich bei einigen Familienmitglieder um unbeirrbare Frauenhasser und (Neo-) Nazis handelt. Aber auch seine Ermittlungen bleiben fast stecken.



Ungeahnte, aber dringend benötigte Hilfe bekommt Blomkvist von einer außergewöhnlich begabten und eigensinnigen Frau. Die Ausnahme-Ermittlerin und schlagkräftige Computer-Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace) kann einen verschlüsselten Code in Harriet Vangers Notizbuch knacken und dank ihres fotografischen Gedächtnisses etwas Licht in die Nachforschungen bringen. Lisbeth und Mikael sind schockiert. Sie stoßen auf ungeklärte Frauenmorde. Alle Opfer hatten jüdische Namen, die einst von Harriet entdeckt und verschlüsselt wurden. Damit nicht genug, denn Lisbeth Salander verfolgt nicht nur eine/n SerienmörderIn. Als frauen- wie männerliebendeNonkonformistin muss sie vielmehr um ihre eigene Sicherheit und Freiheit fürchten. Die smarte Kämpferin lässt sich nicht klein kriegen und bietet ihren VerfolgerInnen schlagkräftig und mutig die Stirn ...

Zur Hauptdarstellerin: Noomi Rapace machte 2007 mit ihrer mutigen Hauptrolle in Daisy Diamond auf sich aufmerksam und zeigte, dass sie mit ihrer mentalen Stärke und ihrem Talent genau die richtige Lisbeth Salander abgeben würde. Noomi Rapace hat nie eine Schauspielschule besucht und sich die Schauspielerei selbst beigebracht. Für die Rolle unterzog sie sich einem radikalen Wandel: Rapace ließ sich die Haare schneiden, nahm Box-Unterricht, ließ sich Piercings durch ihre Augenbrauen, Lippen, Ohren und Nase stechen und machte den Motorrad-Führerschein. (Presse-Informationen)

Zum Autor: Stieg Larsson, geboren 1954, starb am 9. November 2004 in Stockholm an den Folgen eines Herzinfarkts. Dabei stand seine literarische Karriere gerade erst am Anfang: Drei von einer Reihe von zehn geplanten Büchern waren fertiggestellt – die Millienium-Trilogie –, veröffentlicht waren sie jedoch noch nicht. Fünf Jahre später waren bereits weltweit 15 Millionen dieser Bücher verkauft.
Zeitlebens setzte sich Stieg Larsson mit dem Thema Rechtsradikalismus auseinander. So arbeitete er seit 1982 auch als Skandinavien-Korrespondent für die britische antifaschistische Zeitung "Searchlight-Magazine" und verfasste diverse Essays und Bücher, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Als 1995 in seinem Heimatland sieben Menschen von Rechtsextremisten getötet wurden, gründete Larsson die Stiftung "Expo", deren Ziel es werden sollte, rassistische und totalitäre Organisationen und Tendenzen in Schweden zu erforschen und publik zu machen. Bis zu seinem Tod galt Stieg Larsson als einer der weltweit führenden Experten für antidemokratische, rechtsextreme und (neo-) nazistische Organisationen.
www.stieglarsson

AVIVA-Tipp: Starke Frauen mit starken Nerven dürfen gespannt sein. Der Film-Crew ist eine grandiose Umsetzung der Romanvorlage gelungen. Auch wenn der Originaltitel "Männer die Frauen hassen" lautet und das eigentliche Sujet beängstigend, real und erschütternd sein mag – Film und Buch lieben die Frauen, wie sie sind und sein sollten: unabhängig, mutig und kämpferisch. Und das Beste zum Schluss, 2010 gibt es ein Wiedersehen mit der toughen Ermittlerin Salander. Nervenkitzel garantiert!

Verblendung
Originaltitel: Män Som Hatar Kvinnor
Schweden 2009
120 Minuten
Romanvorlage: Stieg Larsson
Regie: Niels Arden Oplev
Drehbuch: Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg
DarstellerInnen: Noomi Rapace, Michael Nyqvist, Sven-Bertil Taube, Lena Endre u.a.
Eine Produktion von: Yellow Bird Pictures, SVT, ZDF Enterprises und Nordisk Film
Verleih: NFP marketing & distribution in Kooperation mit "drei-freunde" Filmverleih
Kinostart: 01.10.2009
Weitere Informationen und Trailer im Netz:
http://www.verblendung-derfilm.de
Verblendung-Verdammnis-Vergebung auf Facebook
www.youtube.com/milleniumtrilogie
www.stieglarsson.com



Verblendung - Das Hörbuch
Gelesen von Dietmar Bär
Random House Audio: gekürzte Lesung, erschienen Februar 2009
ISBN: 978-3866049949
www.randomhouse.de

Stieg Larsson – Verblendung
Das Buch zum Film

Originaltitel: Män Som Hatar Kvinnor (Millennium 1)
Heyne Verlag, erschienen September 2009
Broschiert, 704 Seiten
ISBN: 978-3453503847
9,95 Euro

Kultur Beitrag vom 23.09.2009 AVIVA-Redaktion 





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