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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 03.09.2010

HomeBase Projekt V kommt nach Berlin. Ein multimediales, internationales Kunst- und Kulturprojekt ‚Äď initiiert von Anat Litwin
AVIVA-Redaktion

Nach vier Jahren erfolgreichen Bestehens in New York feiert das HomeBase Projekt das f√ľnfte Jahr mit einem Sprung √ľber den gro√üen Teich: Vom 21. September bis 12. Oktober ist das...



... interdisziplinäre Kunstprojekt in Berlin-Pankow zu Gast.

HomeBase ist ein Kunst- und Kulturprojekt, das sich mit den Begriffen "Heim" und "Zuhause" auseinandersetzt und im Jahr 2006 von der israelisch-amerikanischen K√ľnstlerin und Kuratorin Anat Litwin gegr√ľndet wurde.

Anat Litwin studierte Kunst und Design in Jerusalem und New York und leitete nach ihrem Abschluss das "Makor Artists-in-Residence program" und die "Makor Gallery". Nach diesen erfolgreichen Projekten wurde sie stellvertretende Direktorin des "LABA Kulturhauses" in New York. F√ľr ihre k√ľnstlerischen Arbeiten wurde sie mit dem Amerikanisch-Israelischen Preis f√ľr herausragende K√ľnstlerInnen und dem Mandel Preis f√ľr junge K√ľnstlerInnen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden regelm√§√üig in Europa, Israel und den USA ausgestellt.

Anat Litwin © HomeBase



Mit ihrem j√§hrlich statt findenden Projekt HomeBase verfolgt sie das Ziel, zeitgen√∂ssische Kunst in die urbane Alltagserfahrung zu integrieren sowie die Rolle von Kunst als vermittelndes Medium im interkulturellen Dialog, der Nachbarschaftsentwicklung und der sozialen Integration zu hinterfragen. Im Rahmen des Projektes werden im √∂ffentlichen Raum, in Geb√§uden und an Orten in vom Wandel begriffenen st√§dtischen Gegenden oder Vierteln, kulturelle Veranstaltungen, Vortr√§ge und Performances durchgef√ľhrt. In Berlin wird daf√ľr ein leer stehendes Busdepot und das angrenzende ehemalige FDJ-Heim im Stadtbezirk Pankow von internationalen K√ľnstlerInnen durch ihre Kunst neu interpretiert. Gleichzeitig findet ein Satelliten-Projekt in der HomeBase Heimat New York statt. Die n√§chste Station des Projektes wird im kommenden Jahr Tel Aviv (Israel) sein.

© HomeBase: Ausstellungsgebäude des Projektes in Berlin


Anat Litwin , die k√ľnstlerische Leiterin und Gr√ľnderin von HomeBase, erkl√§rt, warum das Projekt nach Berlin kommt:

"In vielerlei Hinsicht erinnert das heutige Berlin an die k√ľnstlerische und urbane Landschaft von New York in den 1980er Jahren. Es ist eine einzigartige urbane Kombination aus einer lebendigen zeitgen√∂ssischen Kulturszene, spannungsgeladener Geschichte und der immer noch sp√ľrbaren Grenze zwischen Ost und West. Das alles macht Berlin zu einem sehr anregenden Ort f√ľr die k√ľnstlerische Auseinandersetzung mit der Bedeutung von `Heimat¬ī."

© HomeBase: Das Berliner Ausstellungsgelände


Das Ziel des Projekts ist es, Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln zusammenzubringen und mit Hilfe der k√ľnstlerischen Vermittlung einen Beitrag zum gegenseitigen Verst√§ndnis und friedlichen Miteinander zu leisten. Es soll zudem auf andere Kulturen neugierig machen und die ZuschauerInnen inspirieren diese zu entdecken.

HomeBase findet in drei Phasen statt: In der ersten Phase kommen die internationalen K√ľnstlerInnen zu einer dreiw√∂chigen so genannten K√ľnstlerInnenresidenz zusammen, um sich auszutauschen sowie in je einem Raum ihr individuelles Kunstwerk zum Thema "Heim" zu entwickeln. In der zweiten Phase folgt eine dreiw√∂chige Ausstellungszeit, in der das Projekt der √Ėffentlichkeit zug√§nglich sein wird. Ein kulturelles Begleitprogramm mit Vortr√§gen, Performances, interaktiven Workshops und einer Live-Videoschaltung zwischen den beiden HomeBase Veranstaltungsorten wird die Ausstellung vervollst√§ndigen. Die letzte Phase ist der Aufbereitung und der Dokumentation gewidmet, die mit einer Katalogpublikation sowie einer Filmdokumentation abschlie√üen wird.

© HomeBase: Das Projekt in New York


Erstmalig hat eine Jury die K√ľnstlerInnen f√ľr HomeBase in einem offenen internationalen Ausschreibungsverfahren ausgew√§hlt. An dem diesj√§hrigen Projekt nehmen folgende K√ľnstlerInnen teil:

Ella Littwitz (Israel) ‚Äď in Berlin lebende Fotografin
Antonia Low (Deutschland/ UK) ‚Äď Installationsk√ľnstlerin, die derzeit in Berlin lebt
Nati-Shamia Opher (Israel) ‚Äď multidisziplin√§re K√ľnstlerin und Industriedesignerin, die im Kibbuz Gan Shlomo, Israel, lebt
Edouard Steinhauer (Haiti) ‚Äď Bildhauer und Installationsk√ľnstler aus Brooklyn
Philine Sollmann (Deutschland) ‚Äď Video- und darstellende K√ľnstlerin aus Berlin
Christoph Balzar (Deutschland) ‚Äď in Berlin lebender Installationsk√ľnstler
Sami Ben Larbi (Frankreich/ Tunesien) ‚Äď in Berlin lebender Bildhauer und Videok√ľnstler
Asuka Springen (USA/Japan) ‚Äď in Brooklyn lebende K√ľnstlerin f√ľr Mischtechniken und ortspezifische Installationen
Nayari Castillio (Venezuela/USA) ‚Äď in London lebende K√ľnstlerin f√ľr Kunst im √∂ffentlichen Raum und ortspezifische Installationen
Zachary Fabri (USA) ‚Äď Performance-, Video- und Installationsk√ľnstler aus Brooklyn
Mahmoud Case (Israel/Pal√§stina) ‚Äď multidisziplin√§rer Installationsk√ľnstler aus Nahaf Village in Israel
Olga Koroleva (Russland) ‚Äď Video-, Sound- und Theaterk√ľnstlerin aus London

HomeBase Guest Artists sind:

Mo Asumang (Deutschland) ‚Äď in Berlin lebende Filmemacherin, Schauspielerin und Moderatorin
Venera Kastrati (Albanien/ Italien) ‚Äď Multimedia-K√ľnstlerin aus Mailand
Shiri-Chaia Sandler (USA/ Israel) ‚Äď multidisziplin√§re K√ľnstlerin, lebt in Israel
SOUNDFAIR ‚Äď ein Berliner Ausstellungsprojekt, das Musik als auditives Kunstwerk pr√§sentiert

¬© HomeBase: Ausstellungst√ľck in New York



Veranstaltungsort: HomeBase-Projekt V
Thulestraße 54
13189 Berlin

Weitere Infos √ľber HomeBase V, die InitiatorInnen, die K√ľnstlerInnen und das Programm finden Sie unter:

www.homebaseberlin.com, www.anatlitwin.com

Der Eintritt ist frei.

Das Projekt sucht noch nach Unterst√ľtzerInnen und SponsorInnen.

Das HomeBase Projekt wird von FJC (Forest Stewardship Council), einer gemeinn√ľtzigen Gesellschaft unterst√ľtzt und finanziert sich ausschlie√ülich durch F√∂rdergelder und Spenden.


Kultur Beitrag vom 03.09.2010 AVIVA-Redaktion 





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