Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. M√§rz 2011 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 14.03.2011

Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März 2011
AVIVA-Redaktion

Bis zu 160.000 BesucherInnen und √ľber 2000 AusstellerInnen werden auf der Buchmesse 2011 erwartet. AVIVA-Berlin weist auf einige interessante Schwerpunkte der diesj√§hrigen Veranstaltung hin.



Aus insgesamt 36 L√§ndern kommen die AusstellerInnen der diesj√§hrigen Messe. Besonders bei den jungen unabh√§ngigen Verlagen ist eine starke Beteiligung zu verzeichnen. Die BesucherInnen k√∂nnen sich auf mehr als 2.000 Veranstaltungen und √ľber 1.500 AutorInnen (davon rund 200 aus dem nicht-deutschsprachigen Raum) auf dem Messegel√§nde sowie in der Leipziger Innenstadt freuen. Auch aus Berlin kommen diverse Verlage, darunter
Hentrich & Hentrich mit vielen Publikationen zu Exilforschung und Nationalsozialismus und der Reihe "J√ľdische Miniaturen", des weiteren der AvivA-Verlag und der Querverlag.

Das zur Leipziger Buchmesse parallel stattfindende Lesefest "Leipzig liest" feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.

  • Fokus S√ľdosteuropa

    Die Leipziger Buchmesse pr√§sentiert im M√§rz das gr√∂√üte Literaturprogramm der s√ľdosteurop√§ischen L√§nder seit dem Zerfall Jugoslawiens. Schwerpunktland ist Serbien mit √ľber 30 Titeln in neuer √úbersetzung. Mehr als 70 AutorInnen aus elf s√ľdosteurop√§ischen L√§ndern stellen ihre B√ľcher vor und geben in Vortr√§gen Einblicke in das Leben und kulturelle Schaffen ihrer Heimatl√§nder. Erstmals ist Albanien mit einer Pr√§sentation und jungen SchriftstellerInnen wie Agron Tufa, Ledia Dushi und Luljeta Lleshanaku vertreten.

    Die Themen sind ebenso bunt und unterschiedlich wie die teilnehmenden Staaten: Kulturpolitische Probleme, Kriegserfahrungen, die Seele des Balkans oder das Belgrader Nachtleben werden in den Werken geschildert.


  • Serbien als Schwerpunktland 2011

    Obwohl Serbien AutorInnen von Weltrang wie den Nobelpreistr√§ger Ivo Andrić oder hervorgebracht hat, ist das Land deutschen LeserInnen heute noch weitgehend unbekannt. Dabei werden pro Jahr in Serbien zirka 14.000 Titel ver√∂ffentlicht und √ľber sechs Millionen B√ľcher verkauft - und das bei knapp sieben Millionen EinwohnerInnen. Das Schattendasein der serbischen LiteratInnen au√üerhalb des eigenen Landes soll sich nun √§ndern.

    Im serbischen Programm pr√§sentieren 40 AutorInnen rund 30 Titel. B√ľcher namhafter serbischer SchriftstellerInnen wie Svetlana Velmar-Janković werden vorgestellt. Bora Ćosić (Leipziger Buchpreis zur Europ√§ischen Verst√§ndigung 2002) und David Albahari sowie junge NachwuchsautorInnen lesen am serbischen Messestand und in der Leipziger Innenstadt.

    Barbi Markovićs experimenteller Pop-Roman Ausgehen, der das Belgrader Nachtleben schildert, ist laut der Internetseite "Leipzig liest" bereits zum "Kultbuch der jungen Szene" in Belgrad avanciert. Am 18. M√§rz um 14h stellt sie ihr Buch am serbischen Stand vor.

    Am 19. M√§rz diskutieren Ljubica Arsić, Jelena Lengold und Milena Marković in der Veranstaltung "Heute als Frau in Serbien schreiben" √ľber Arbeit und Arbeitsverh√§ltnisse in ihrem Land.

    Der serbisch-j√ľdische Schriftsteller David Albahari, der zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt und als bedeutender Gegenwartsschriftsteller gilt, wird mehrfach auf der diesj√§hrigen Buchmesse lesen, an Diskussionen teilnehmen sowie sein neuestes Buch Die Kuh ist ein einsames Tier vorstellen.

    Weitere Informationen und Hintergr√ľnde zur serbischen Literatur finden Sie unter: literatur.rs


  • Starke Frauen auf der diesj√§hrigen Buchmesse

    Frigga Haug, Vorsitzende des Berliner Instituts f√ľr kritische Theorie, liest am 19. M√§rz aus ihrem 2010 im Argument Verlag erschienenen Buch Briefe aus der Ferne: Anforderungen an ein feministisches Projekt heute. Die Textsammlung entstand 2010 als Ergebnis eines von Haug initiierten Aufrufes an Frauen in aller Welt. 49 Feministinnen aus 13 L√§ndern auf sechs Kontinenten melden sich darin zu Wort.

    In der Frauenbibliothek MONAliesA e.V. lesen im Rahmen der Buchmesse unter anderem Bernadette Conrad, Silke Weniger, Karen Nölle, Christine Gräbe, Katharina Riese, Miriam Eberhard, Brigitte Bialojahn, Christina Seidel und Eva Baronsky.

    Am 19. M√§rz liest die Argentinierin Gladys Ambort aus ihrem im LAIKA-Verlag erschienenen Buch "Wenn die anderen verschwinden, sind wir nichts". Die Autorin erz√§hlt darin von ihrer zweij√§hrigen Haftzeit in Argentinien. Im Mai 1975 wurde sie, damals 17 Jahre alt, verhaftet. Ihr Buch ist ein eindringlicher und genauer Bericht dar√ľber, wie durch Gewalt, Erniedrigung und Folter das Ich zu zerbrechen droht.

    Adriana Stern, Schriftstellerin und AVIVA-Autorin, liest am 18. und am 20. M√§rz aus Ihrem 2004 erschienenen Jugendroman "Hannah und die Anderen" sowie aus ihrer bei Jacobi&Stuart erschienenen Neuerscheinung Jockels Schweigen, die einf√ľhlsam das Thema Missbrauch von Jugendlichen thematisiert.

    Am 18. M√§rz findet ab 20:30 in der Reihe "Leipzig liest QUEER" "Die Lesbische B√ľchernacht" statt, u.a. mit Elke Heinicke, Jule Blum, Anne Bax, Manuela Kuck und Tania Witte.


  • AutorInnenspecial "Zu Hause in der Fremde ‚Äď Versuche zur Integration"

    In diesem Jahr widmet sich das von der Leipziger Buchmesse und dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) organisierte AutorInnenspecial dem Thema "Zu Hause in der Fremde ‚Äď Versuche zur Integration". Sechs europ√§ische AutorInnen - Melinda Nadj Abonji (Schweiz, Deutscher Buchpreis 2010), Sreten Ugričić (Serbien), NataŇ°a Dragnić (Deutschland), Aris Fioretos (Schweden), Gy√∂rgi Dragom√°n (Ungarn) und Doron Rabinovici (√Ėsterreich) ‚Äď wurden eingeladen, je einen Essay √ľber das Leben fern der Heimat zu verfassen. Sie schildern darin Segen und Fluch der Auswanderung.


  • Comics und Mangas im Fokus

    Die Halle 2 wird auf der Leipziger Buchmesse wieder zum bunten Anlaufpunkt f√ľr Comic- und Mangafans. Insgesamt stellen 30 internationale ComicmacherInnen ihre Neuerscheinungen vor und signieren ihre B√ľcher.

    Unsichtbarer Comic

    Nicht nur BelletristInnen und LyrikerInnen sind zu Besuch. Die virtuelle Ausstellung "Unsichtbarer Comic - Der Alternative Comic in Serbien 1980, 1990, 2000, 2010..." zeigt auf inspirierende Weise, wie sich die serbische Comicszene in den letzten 30 Jahren entwickelt hat - vom heimlichen Vertrieb im Untergrund √ľber den Aufschwung in den 1990-er Jahren, bis hin zur Kulturplattform, auf der sich AutorInnen vernetzen, austauschen und inspirieren k√∂nnen.

    In Signierstunden und Interviews k√∂nnen die BesucherInnen dar√ľber hinaus Serban Cristescu, Art-Director der TV-Serie Die Simpsons treffen, sowie deutsche Mangakas wie Judith Park, Anne Delseit und Melanie Schober. Der bekannte japanische Anime-Regisseur Hara Keiichi erl√§utert, wie ein Anime-Film entsteht.

    Unter www.comicsinleipzig.de finden Sie ein eigens eingerichtetes Comic-Forum zur diesjährigen Buchmesse.


    Alle Tages- und Schwerpunkt-Programme lassen sich als PDF-Dateien herunterladen unter: www.leipzig-liest.de



    (Quellen: Presseinformationen der Leipziger Buchmesse sowie des LAIKA-Verlags, www.leipzig-liest.de)


  • Kultur Beitrag vom 14.03.2011 AVIVA-Redaktion 





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