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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.01.2004

Laurel Canyon - der zweite Film von Lisa Cholodenko
Sabine Grunwald

Ein hinrei├čendes Musikdrama ├╝ber den ewigen Zwiespalt zwischen Monogamie und aufregendem Sex. Thematisiert wird die Beziehung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lebensentw├╝rfen und Einstellungen



Wer unbedingt zur Boheme von Los Angeles geh├Âren will, wohnt an der "Laurel Canyon".
So hei├čt die Stra├če, die in die Hills von L.A. f├╝hrt und ber├╝hmt ber├╝chtigt f├╝r seine hippen AnwohnerInnen ist. MusikerInnen und andere Kreative haben hier ihr bevorzugtes Domizil gefunden.

Ausgerechnet in diese Gegend verschl├Ągt es den spie├čigen Harvard-Absolventen Sam (Christian Bale) und seine brave Verlobte Alex (Kate Beckingsale).
Sam soll eine Stelle als Arzt in der Neurologie eines Krankenhauses antreten und Alex will ihre Dissertation ├╝ber das Fortpflanzungsverhalten von Fruchtfliegen abschlie├čen.
Die luxuri├Âse Wohnung, in der sich die beiden niederlassen, geh├Ârt Sams Mutter, der bekannten Plattenproduzentin Jane (Frances McDormand).

Doch welche Entt├Ąuschung f├╝r Sam, als sich herausstellt, dass sie nicht allein sind. Seine ausgeflippte Erzeugerin ist noch immer mit der Produktion einer Hit-Single f├╝r eine junge aufstrebende Rockband besch├Ąftigt. Sam, der den unkonventionellen Lebensstil von Jane noch nie akzeptieren konnte, muss zu seinem Missvergn├╝gen feststellen, dass sie auch noch eine Aff├Ąre mit dem erheblich j├╝ngeren S├Ąnger der Band, Ian (Alesandro Nivola) hat.

Als Alex sich immer mehr der aufregenden und unkonventionellen Welt von Jane und Ian ann├Ąhert und Sam sich in seine Kollegin Sara (Natascha McElhone) verliebt, kommt es zu einem Eklat und einer Bew├Ąhrungsprobe zwischen dem Paar, dessen gemeinsames Leben bisher auf intellektueller ├ťbereinkunft und Rationalit├Ąt beruhte.
Untermalt von coolen Brit-Pop-Sounds und vor der Kulisse des easy-living im ewig-sonnigen Kalifornien, sehen wir ein einf├╝hlsam gespieltes Drama, in dem eine gest├Ârte Mutter-Sohn-Beziehung aufgearbeitet wird.

"Laurel Canyon" ist nach "High Art" (der mehrere Nominierungen erhielt) der zweite gr├Â├čere Film von Lisa Cholodenko. Sie machte ihren Master of Fine Arts in den Sparten Drehbuch und Regie an der Columbia University.

Frances McDormand ist Jurypr├Ąsidentin der Berlinale 2004. Die begnadete Darstellerin wurde mit den Filmen der Regiebr├╝der Joel und Ethan Coen zum Star des Independentkinos. F├╝r ihre Rolle in "Fargo" erhielt sie 1997 einen Oscar.

Aviva-Tipp: Ein ernsthaft-vergn├╝glicher Film mit guter Musik und sonnigen Bildern!



Laurel Canyon
Regie: Lisa Cholodenko
DarstellerInnen: Frances McDormand, Christian Bale, Kate Beckingsale, Natascha McElhone und Alessandro Nivola
Dauer 103 Min.
Kinostart: 29.01.2004
Sony Pictures Classics 2003
FSK: ab 12 Jahren
www.laurel-canyon.de


Kultur Beitrag vom 27.01.2004 Sabine Grunwald 





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