Nathalie - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur



AVIVA-BERLIN.de im August 2022 - Beitrag vom 30.07.2004


Nathalie
Julia Rohrbeck

Ein Star-Ensemble macht diesen Film so aufregend: Fanny Ardant, Emmanuelle Béart und Gérard Depardieu rauschen durch Liebe, Lüge und Leidenschaft. Voller Spannung, mit einem überraschenden Ende




Catherine (Fanny Ardant), eine verheiratete, bürgerliche und erfolgreiche Frau findet heraus, dass ihr Mann Bernard (Gérard Depardieu) sie betrogen hat.
Vollkommen vor den Kopf gestoßen stellt sie Bernard zur Rede. Er gibt den Seitensprung zu und betont, dass die Liebesnacht mit der Frau nichts zu bedeuten habe.

Catherine kann dies nicht akzeptieren, noch dazu klagt sie über ihre mittlerweile etwas lau gewordene Beziehung.

In einem Privatclub trifft Catherine auf die Hostess Marlène (Emmanuelle Béart) und geht mit ihr einen Vertrag ein: Catherine gibt der Prostituierten den Namen "Nathalie" und beauftragt sie, mit ihrem Mann zu schlafen, um anschließend detailliert davon zu berichten.

Bei ihren gemeinsamen Treffen schildert Nathalie Catherine die erotischen Erlebnisse, sie sie mit Bernard erlebt, bis ins Detail. Durch die intimen Gespräche wird das Verhältnis der beiden Frauen allmählich enger.
Catherine wird sich bewusst, dass ihr Leben in sexueller Hinsicht an einem Tiefpunkt angelangt ist. Auch sie stürzt sich in ein Abenteuer...

Um endlich Klarheit zu schaffen und Bernard zurückzugewinnen, führt sie ein Treffen zwischen allen drei Beteiligten herbei...

AVIVA-Tipp:
Besonders Fanny Ardant und Emmanuelle Béart überzeugen in der französischen Geschichte von Regisseurin Anne Fontaine. Hautnah erleben die ZuschauerInnen den Teufelskreis aus Verletzung und Eifersucht, sowie eine tolle Hauptdarstellerin, die die Affäre ihres Mannes zum Prüfstein eigener Wünsche und Begierden macht.




Nathalie
Regisseurin: Anne Fontaine
DarstellerInnen: Fanny Ardant, Emmanuelle Béart, Gérard Depardieu
Frankreich 2004
105 Minuten
Kinostart: 05.08.04



Kultur

Beitrag vom 30.07.2004

AVIVA-Redaktion