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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 05.03.2005

BAUEN - J├╝dische Identit├Ąt in der zeitgen├Âssischen Architektur
Sarah Ross

Das J├╝dische Museum Berlin geht vom 4. M├Ąrz bis 29. Mai 2005 in einer Sonderausstellung der Frage nach, ob Bauwerke der j├╝dischen Identit├Ąt eine Form verleihen k├Ânnen.



Milos
In einem geographisch geordneten ├ťberblick ├╝ber internationale Architekturprojekte zu j├╝dischen Einrichtungen am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts, zeigt das J├╝dische Museum Berlin in einer Sonderausstellung 17 Bauwerke, die der j├╝dischen Identit├Ąt eine physische Erscheinungsform verleihen. Durch die Pr├Ąsentation von Modellen, Fotografien, Skizzen und pr├Ązisen Textinformationen in farbig gestalteten Kabinetten wird sichergestellt, dass die Ausstellung "BAUEN!" nicht nur das Fachpublikum bedient, sondern jeden interessierten BesucherIn. Erstmals wird in dieser Ausstellung Daniel Libeskinds Entwurf "Sukkah" f├╝r die ├ťberdachung des Innenhofes des J├╝dischen Museums Berlin zu sehen sein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Museen, Synagogen, Gemeindezentren und Schulen in Europa, Israel und den USA. In Kombination mit einer chronologischen ├ťbersicht der bedeutendsten historischen Bauten - vom Jerusalemer Tempel bis zum Washingtoner Holocaust Museum - k├Ânnen die Besucher und Besucherinnen erfahren, wie Architektur eine sich im Wandel befindende j├╝dische Identit├Ąt reflektiert, und aus welchen Quellen sich ArchitektInnen heute inspirieren lassen. Dabei haben die j├╝dische Religion und Kultur ebenso einen Einfluss auf die Gestaltung der Bauten gehabt, wie die Erfahrungen von Vertreibung und Vernichtung des j├╝dischen Volkes und dessen Kultur durch den Holocaust.

60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren in Westeuropa zahlreiche j├╝dische Gemeinden eine Revitalisierung, vor allem durch die Zuwanderung russischer J├╝dinnen und Juden. Diese Entwicklung, die das neue Selbstbewusstsein j├╝discher Gemeinden in Europa, und vor allem in Deutschland best├Ąrkt, schl├Ągt sich besonders in den zukunftsweisenden architektonischen Projekten und in deren Standortwahl nieder. So stehen das f├Ącherf├Ârmige Gemeindezentrum in Duisburg von Zvi Hecker und das noch im Bau befindliche J├╝dische Zentrum in M├╝nchen an bekannten Stellen in der Stadt. Durch den Bau j├╝discher Einrichtungen wird diesem Selbstbewusstsein nach au├čen hin Ausdruck verliehen.

Die Wanderausstellung "BAUEN!" geht ebenfalls den Fragen nach, ob es eine "j├╝disch Avantgarde" in der Architektur gibt, und inwiefern auch nicht-j├╝dische Architekten wie Mario Botta und Will Bruder den Bauten eine j├╝dische Identit├Ąt verleihen k├Ânnen.
Organisiert wurde die Ausstellung vom J├╝dischen Museum in Amsterdam und von Angeli Sachs und Edward van Voolen kuratiert. Die Wanderausstellung wird im Rahmen der Tournee durch Europa und Israel noch in M├╝nchen, Wien, London und Tel Aviv zu sehen sein.

Zus├Ątzlich zur Sonderausstellung bietet das J├╝dische Museum auch ein Begleitprogramm an, bestehend aus Vortr├Ągen und einer Podiumsdiskussion. Weitere Informationen hierzu entnehmen sie bitte der offiziellen Website des Museums.


"BAUEN!" - J├╝dische Identit├Ąt in der zeitgen├Âssischen Architektur
J├╝dische Museum Berlin
Lindenstra├če 9-14
10969 Berlin
Altbau, 1. OG
├ľffnungszeiten: T├Ąglich 10-20 Uhr, montags bis 22 Uhr.
F├╝hrungen durch die Sonderausstellung: Immer sonntags um 14 Uhr und montags um 19 Uhr. Gruppen werden gebeten sich im Voraus anzumelden:
030-25993305 oder fuehrungen@jmberlin.de.
Wann: 4. M├Ąrz bis 29. Mai 2005
Eintritt: 4 Euro/ erm. 2 Euro, Kombiticket (inklusive Dauerausstellung):
7 Euro/ erm. 3,50 Euro.
Weitere Infos unter: www.jmberlin.de


Kultur Beitrag vom 05.03.2005 Sarah Ross 





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