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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 20.04.2005

Kebab Connection
Christiane Sanaa

Diese schr├Ąge Cultur-Clash-Kom├Âdie z├╝ckt jedes Klischee, um den Zusammensto├č von t├╝rkischer, griechischer und deutscher Kultur liebevoll und lustig in Szene zu setzen.



Der Film erz├Ąhlt die ungew├Âhnliche Liebesgeschichte zwischen einem verr├╝ckten Bruce Lee-Fan und einer selbstbewussten, angehenden Schauspielsch├╝lerin.
Ibo, ein kreativer, chaotischer T├╝rke der zweiten Generation, lebt mit seiner Familie im Hamburger Schanzenviertel. Sein Traum ist es, den ersten deutschen Kung-Fu-Film zu drehen. Und so sieht dann auch sein erstes Filmprojekt aus, ein Werbespot f├╝r den Imbiss seines Onkels. Dieser ist ├╝ber das D├Âner-Kung-Fu-Ergebnis derart entsetzt, dass er seinen Neffen verst├Â├čt. Beim Publikum ist der Film aber ein voller Erfolg. Ibo wird umjubelt und der Onkel kann sich kaum noch retten vor KundInnen. Das freut ihn - wegen des Geldes, aber auch, weil die Taverne seines sch├Ąrfsten Konkurrenten, dem Griechen von der gegen├╝berliegenden Stra├čenseite, leer ausgeht.

Dann wird Ibos Freundin Titzi schwanger. Ab jetzt nehmen die Verwicklungen ihren Lauf: Sein Vater verst├Â├čt ihn, weil seine Freundin keine T├╝rkin ist, um ihm sp├Ąter Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen. Titzi wirft ihn raus, nachdem er wie ein dummer Junge reagiert und ihr die Entscheidung ├╝berl├Ąsst.
So st├╝rzt er sich in seine Arbeit und dreht den zweiten Werbespot f├╝r seinen Onkel, der nicht an den Erfolg des ersten anschlie├čen kann. Ibo merkt, dass er sein altes Leben wieder haben will. Er will seine Freundin zur├╝ckgewinnen und bereitet sich mit seinem Freund in Schwangerschaftskursen auf die Geburt vor. Er sucht wieder den Kontakt zu seiner Familie und vor allem zu seinem Vater. Bevor er aber die Lage im Griff hat, spielt ihm das Schicksal noch so manchen Streich.

Der Film ist durchgehend witzig und spart nicht mit lockeren Spr├╝chen. Besonders wirkungsvoll sind die kaum merkbaren ├ťberg├Ąnge zwischen dem "realem Leben" und Ibos Filmen und Tr├Ąumen, die die ZuschauerInnnen immer wieder ├╝berraschen. Es ist erstaunlich, was man aus einem Kebab-Imbiss so alles machen kann.

Die Idee zu dem Film stammt von Ralph Schwingel (Hamburger W├╝ste-Filmproduktion). Er wollte den ersten deutschen Kung-Fu-Film drehen. Fatih Akin ("Gegen die Wand") schrieb das Drehbuch, das von Ruth Toma (Drehb├╝cher f├╝r "Gloomy Sunday", "Solino") und Jan Berger ├╝berarbeitet wurde. F├╝r den Regisseur Anno Saul war es nach dem Jugend-Drama "Gr├╝ne W├╝ste" sein zweiter Kinofilm, den er mit Bravour gemeistert hat. In den Hauptrollen gl├Ąnzen die "MTV-Moderatorin" Nora Tschirner und Denis Moschitto, der Held aus "S├╝perseks". In der starken Rolle von Ibos-Vater ├╝berrascht der t├╝rkische Schauspieler G├╝ven Kira├ž, dem es nicht anzumerken ist, dass er eigentlich kein Wort deutsch spricht.


Kebab Connection
Regie: Anno Saul
Drehbuch: Fatih Akin, Ruth Thoma, Jan Berger
DarstellerInnen: Denis Moschitto, Nora Tschirner, G├╝ven Kira├ž, Hasan Ali Mete, Adnan Maral, Adam Bousdoukos, Cem Akin, Sibel Kekilli, u.a.
BRD 2004
Dauer: 96 Min., ab 12 Jahren
Kinostart: 21. April 2005
www.kebabconnection.de


Kultur Beitrag vom 20.04.2005 AVIVA-Redaktion 





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