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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 23.11.2005

Merry Christmas
Maren Westensee

Am Weihnachtsabend 1914 verbr├╝derten sich die verfeindeten Soldaten des ersten Weltkrieges auf dem Schlachtfeld. Doch der bittere Ernst holte sie bald wieder ein. Unterhaltsam, lustig und traurig.



Weihnachten seid ihr wieder zu Hause, wurde es den Soldaten am Anfang des Ersten Weltkriegs versprochen. Doch schon bald zeichnete sich ab, dass dies unm├Âglich war. Die Verteidigung war den Angriffen ├╝berlegen, und es kam zum gegenseitigen Gemetzel, ohne das eine Partei gro├če strategische Gewinne erreichte. Die Soldaten waren demoralisiert, und der erste Weihnachtsabend des Krieges r├╝ckte n├Ąher.

Unter den Deutschen befindet sich der Star-Tenor der Berliner Oper, Nikolaus Sprink (Benno F├╝rmann). Anna S├Ârensen (Diane Kr├╝ger), seine gro├če Liebe und Gesangspartnerin, bleibt allein und voller Sehnsucht zur├╝ck. In ihrer Not organisiert sie einen Liederabend an der Front, zudem nur die Oberbefehlshaber eingeladen werden. Und nat├╝rlich ihr Gesangspartner Nikolaus. Doch der gemeinsame Abend wird ├╝berschattet von Nikolaus niedergeschlagener Stimmung. Er will in den Sch├╝tzengraben zur├╝ck zu seinen M├Ąnnern. Anna kommt kurzentschlossen mit.

Zwischen all den zerlumpten Soldaten wirkt sie wie ein Paradiesvogel, und Leutnant Horstmayer, erst auf den dritten Blick als Daniel Br├╝hl erkennbar, kritisiert den Startenor daf├╝r, dass er Anna mitgebracht hat. Mit seinem Bart und dem ├╝bergro├čen Armeemantel wirkt die Figur eher l├Ącherlich und kaum wie ein erwachsener durchsetzungsf├Ąhiger Leutnant. Anna l├Ą├čt sich jedoch nicht beirren und dr├Ąngt ihren Nikolaus, den Soldaten etwas vorzusingen. Nach einigem Z├Âgern gibt der Tenor nach. Sein Gesang verbreitet sich durch die stille Nacht und dringt bis zu den wenige Meter entfernt liegenden Gr├Ąben der Feinde. Als er endet, bekommt er auch von ihnen lauten Applaus.

Z├Âgernd und vorsichtig n├Ąhern sich die Soldaten aneinander an. Die Befehlshaber verlassen schlie├člich sogar ihre Gr├Ąben und vereinbaren einen Waffenstillstand f├╝r Weihnachten. Nun fangen die Soldaten an zu feiern, teilen ihre Essen, trinken zusammen Alkohol und nehmen alle gemeinsam an einem Gottesdienst teil, den ein schottischer Geistlicher h├Ąlt. Feierlich der Moment, indem Diane Kr├╝ger als Anna vor den versammelten Soldaten singt. Doch auch das Fest der Liebe geht vorbei.

Der Film wurde 2005 bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt.

AVIVA-Tipp: Unterhaltsam und spannend wird von verfeindeten Soldaten erz├Ąhlt, die gemeinsam aufh├Ârten zu k├Ąmpfen. Ihre langsame Ann├Ąherung ist humorvoll und sympathisch dargestellt und l├Ą├čt Raum f├╝r Liebe und Freundschaft der Personen. Eine sch├Âne und traurige Weihnachtsgeschichte.

Zur Geschichte: Es handelt sich um eine wahre Begebenheit. Michael J├╝rgs hat in seinem Buch "Der kleine Frieden im gro├čen Krieg" den Waffenstillstand Weihnachten 1914 aus deutscher Sicht nacherz├Ąhlt.


Merry Christmas
Internationale Koproduktion, 2005
115 Minuten
Regisseur: Christian Carion
DarstellerInnen: Benno F├╝rmann, Diane Kr├╝ger, Daniel Br├╝hl, Guillaume Canet u.a.
Senator Film Verleih
Kinostart: 24. November 2005



Kultur Beitrag vom 23.11.2005 AVIVA-Redaktion 





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