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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.01.2006

Das Digital Art Museum zeigt die Ausstellung nothing is real
Sabine Grunwald

Margret Eicher stellt vom 28.1.2006 - 15.3.2006 Gobelins und digital erstellte Aquarelle als virtuelle Montagen vor



Die Künstlerin arbeitet mit zahlreichen Bildvorlagen und lässt sich von den unterschiedlichsten Motiven anregen. Ihre Ideen holt sie sich aus der Kunstgeschichte, aber auch von der Werbung und vielen weiteren Kommunikationsmedien wie Zeitungen, Büchern, und Internet.
Ihre Kunstwerke wollen ironische Bezüge zur Gegenwart und Vergangenheit herstellen.

Nothing is real knüpft konzeptuell an ihre Ausstellungen Gefälschte Gobelins (2004) und Freche Kopie! (2003) an, doch ist die Ausstellung um ihre digital erstellten Aquarelle erweitert.

Anstelle der traditionellen Themen, die mit diesen Techniken in Verbindung gebracht werden, wird die Betrachterin mit einfallsreichen zeitgenössischen Darstellungen konfrontiert:

Ein Einkaufszentrum als Ort kommerzieller Hofhaltung ("Höfisches Interieur"), ein Neugeborenes im Brutkasten als moderner Mythos der Herrschaft über Leben und Tod ("Die Geburt der Venus"), eine professionelle, im Internet agierende Liebesdienerin ("Venus"), der Porsche-Chef als eleganter Recke, "reitend" auf dem Kotflügel eines Boliden ("Reiterbildnis"), eine Imbissbude als weihevoller Ort ("Abendmahl") und vieles mehr.

Nothing is real stellt zeitgenössisches triviales Bildmaterial traditionellen, inhaltlich stark besetzten Bildmedien gegenüber und hinterfragt dadurch unsere Rolle als Kommunikationspartnerinnen.
Welche Rolle spielen Medien heute, haben sie Unterhaltungscharakter, tragen sie zur Meinungsbildung oder Kontrolle bei?
Dies sind die zentralen Themen, die durch die Kunstwerke evoziert werden.

Margret Eicher gelingt es mit dieser Schau, historische wie gegenwärtige Pressebilder als Demonstrationsobjekte von Position und Macht, Tradition und Glaube einer global kommunizierenden Gesellschaft mit Prominenten aus Politik und Wirtschaft, Showbusiness und Sport zu entlarven.

Zur Künstlerin:
Margret Eicher, geboren in Viersen, lebt und arbeitet in Ladenburg.
1973-1979 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf


Margret Eicher
nothing is real
(Gobelins und Aquarelle)
Ausstellungsort:
[DAM] Berlin Digital Art Museum
Tucholskystr. 37
10117 Berlin
Öffnungszeiten:
Di - Fr 12-18 Uhr | Sa 12-16 Uhr
Ausstellungsdauer:
28.1.2006 - 15.3.2006

Weitere Informationen im Netz finden Sie unter:
www.dam.org/berlin
www.dam.org
www.ddaa-online.org


Kultur Beitrag vom 27.01.2006 Sabine Grunwald 





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