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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 18.04.2006

Kurzfilmabend
AVIVA-Redaktion

Am 27.04.06 zeigt das Kino Arsenal in zwei Programmen 11 poetische Kurzfilme von Margaret Tait. Der Londoner Filmemacher und Kurator Peter Todd stellt die neu restaurierten Filme vor.



"The cinema I care about is at the level of poetry."
(Margaret Tait)

In den 1970er Jahren wurden die poetischen Filmerzählungen Margaret Taits von AvantgardistInnen entdeckt und aufgeführt. Ihre Kurzfilme, zwischen 1951 und 1998 entstandenen, zeigen einfache Bilder voller Achtung für das, was die Regisseurin in ihrem Leben umgab - die Bekanntschaften, die Landschaft, das alltägliche Leben. Die meiste Zeit verbrachte Margaret Taits in Schottland, wo sie filmte.
Schon in ihren frühen Arbeiten ließ sie sich von der Malerei, der Poesie und der Musik inspirieren. Mit der Kamera spiegelt sie die Geheimnisse von Menschen und Dingen wider.

Programm I, 27.04.06 um 19.30 Uhr

In "Three Portrait Sketches" (1951) und "Portrait of Ga" (1952) hat Margaret Tait Menschen, darunter ihre Mutter, voller Sympathie portraitiert.
"Ein sehr einfacher Film, wenn Du Dir erlaubst darauf einzugehen, anstatt zu versuchen, ihm intellektuell zu folgen." sagt die Filmemacherin über den folgenden
4-minütigen Film "Aerial" (1974).
Mit Musik, Gesang und Klavierbegleitung ergründet sie in "Hugh MacDiarmid A Portrait" (1964) die Lyrik des schottischen Dichters Hugh MacDiarmid.
Unter dem Titel "Colour Poems" (1974) sind neun zusammenhängende Kurzfilme vereint - Erinnerungen, zufällige Beobachtungen und das Unterordnen des einen unter das andere. Hingegen "Where I Am Is Here" (1964) erzählt in sieben Zwischentiteln mit Echos, Reimen und Vergleichen die Beobachtungen des Alltags in Edinburgh. Geige und Lilane begleiten das von Margaret Tait geschriebene Gedicht "hilltop piproch".

Programm II, 27.04.06 um 21.30 Uhr

Die zweite Filmreihe an diesem Abend beginnt mit "The Drift Back" (1951) - filmisch musikalische Aufzeichnungen über die Rückkehr zur Insel Wyre. Margaret Tait begegnet einem Farmer und seiner Familie und Fehlern, die das Leben begleiten.
Eine Kindheit im schottischen Orkney wird in "Happy Bees" (1955) heraufbeschworen. Dass die Kindheit vollkommen war, erweist allein die Erinnerung. Wiederum nach Orkney begibt sich die Filmemacherin in "Place of Work" (1976). Sie geht zurück an den Ort, wo sie mit ihrer Familie lange Zeit lebte und fängt Empfindungen ein, die Vergangenheit und Gegenwart auszulösen vermögen. "Tailpiece" (1976), eine Spurensuche im bereits leer geräumten elterlichen Haus, ist der Schlussakkord dieses 30-minütigen Kurzfilmes.
Poetische Bilder, animierte Sequenzen, eingekratzte und eingefärbte Bilder hat Margaret Tait in "Garden Pieces" (1998) integriert. Als ein Tryptichon ihres Gartens bildet der Kurzfilm den Abschluss des Abends.

Über die Filmemacherin:
Margaret Tait wurde 1919 in Schottland geboren. 1936 studierte sie in Edinburgh Medizin und erlebte den 2. Weltkrieg als Ärztin in Indien und Singapur. Anfang der 1950er Jahre entschloss sie sich, am "Centro Sperimentale di Cinematografia" in Rom Film zu studieren. Zurück in Edinburgh begann sie eigene Filme zu machen. Sie schrieb Gedichte und gab mehrere Bücher heraus. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie auf Orkney, im Norden Schottlands, wo viele ihrer 32 Filme entstanden sind. 1991 inszenierte sie im Alter von 74 Jahren ihren einzigen langen Spielfilm "Blue Black Permanent".

Die im Kino Arsenal vorgeführten Kurzfilme haben eine Spiellänge von
4 bis 33 Minuten.
Mit Unterstützung des British Council und LUX (London).

Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Eintritt:
Gäste 6,50 Euro
Mitglieder: 4,50 Euro
Kinder: 3,00 Euro
www.fdk-berlin.de

Kultur Beitrag vom 18.04.2006 AVIVA-Redaktion 





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