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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 06.03.2003

Adriana Altaras - Ausgelesen
AVIVA Redaktion

Adriana Altaras - Schauspielerin, Regisseurin, k├╝nstlerische Leitung der J├╝dischen Kulturtage 2002 - im Interview



AVIVA-BERLIN: Was lesen Sie zur Zeit, und warum?
Adriana Altaras:
Ich habe gerade mit Jonathan Franzen angefangen. Ich empfinde den als extrem nervig. Aber man hat mir gesagt, wenn ich ├╝ber ein bestimmtes Kapitel dr├╝ber bin, wird alles gut. Nun bin ich so m├╝de abends, dass ich ├╝ber dieses bestimmte Kapitel nicht dr├╝berkomme...
Ich lese jetzt Maxim Billers neuestes Buch, "Esra.". Der hat eine wunderbare Sprache. Daneben noch "Carlas Schweigen", das liegt auf meinem Schreibtisch.

AVIVA-BERLIN: Und auf welche Neuerscheinung von welcher Autorin oder von welchem Autor sind Sie gespannt? Was w├╝rden Sie gerne als N├Ąchstes lesen?
Adriana Altaras:
De Winter ging mir auf die Nerven, aber dann habe ich den k├╝rzlich im Fernsehen gesehen und habe gedacht, da freue ich mich schon auf das n├Ąchste Buch.

AVIVA-BERLIN: Welches Buch w├╝rden Sie niemals verborgen?
Adriana Altaras:
"Die G├Ąrten der Finzi- Contini" von Giorgio Bassani. Ich w├╝rde es auf jeden Fall verborgen, weil es so toll ist. Und dann w├╝rde ich es mir noch mal kaufen. Und "Tohuwabohu", jede Zeit, immer wieder.

┬ę Peter Adamik
AVIVA-BERLIN: Stellen Sie sich vor, Sie bek├Ąmen heute 1 Million Euro f├╝r Berlin. Welches Projekt w├╝rden Sie sofort retten oder ins Leben rufen?
Adriana Altaras:
Da h├Ątte ich so viele! Da w├╝├čte ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
1 Million? Da kann man ja gar nichts mit machen!
Ich w├╝rde versuchen, dass die kleinen freien Gruppen, die sich jetzt nicht ├╝ber Wasser halten k├Ânnen, zu Geld kommen. Die Gro├čen haben noch ein bisschen was. Aber ich w├╝rde es auch den Gro├čen geben.
Ich w├╝rde daf├╝r sorgen, dass alle Zeitungen anst├Ąndige Feuilletonisten kriegen. Dann h├Ątten wir bessere Kritiken und die Leute k├Ąmen wieder ins Theater.

AVIVA-BERLIN: Wer ist f├╝r Sie der absolute Shooting-Star (im Kulturleben, weltweit) und wen halten Sie f├╝r untersch├Ątzt?
Adriana Altaras:
Das muss ja so etwas sein wie eine heimliche Liebe, die alle anderen nicht kennen! Das gibt┬┤s gar nicht... (Sie ├╝berlegt) Ich strenge mich gerade an...
Mein Mann! Der schreibt so gute Musicals.
Die Neuk├Âllner Oper. Das ist einer der angenehmsten Orte, wo ich gearbeitet habe. Die wird unglaublich unterst├╝tzt, aber, wie ich finde, noch nicht genug. Da singen die jungen Operns├Ąnger f├╝r 150 DM, f├╝r 75 Euro am Abend, und arbeiten wirklich wie die Tiere. Alle, die auf privater Basis arbeiten und so viel riskieren sind einfach absolut gef├Ąhrdet.
Aber die Liste ist endlos.

Kultur Beitrag vom 06.03.2003 AVIVA-Redaktion 





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