Mascha Kal├ęko ÔÇô Mein Heimweh hie├č Savignyplatz - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kultur
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Frauensommer 2018 - Mythos 68 WOHNE LIEBER UNGEW├ľHNLICH
AVIVA-Berlin > Kultur AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Kultur live
   Kino
   DVDs
   Veranstaltungen in Berlin
   J├╝disches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 14.10.2007

Mascha Kal├ęko ÔÇô Mein Heimweh hie├č Savignyplatz
Marietta Harder

Von 27. November 2007 bis 20. Januar 2008 finden im Literaturhaus Berlin Ausstellungen und Lesungen zu Ehren der j├╝dischen Dichterin statt. Konzipiert und realisiert von Jutta Rosenkranz.



Die Berliner Lyrikerin Mascha Kal├ęko wurde Ende der 20er Jahre mit ihren heiter-melancholischen Gro├čstadt-Gedichten bekannt. Sie stehen in der Tradition von Heine, Tucholsky und K├Ąstner, doch Mascha Kal├ęko hat einen eigenen Stil entwickelt und ist die einzige weibliche Stimme unter den LyrikerInnen der Neuen Sachlichkeit. Ihre beiden erfolgreichen Gedichtb├Ąnde wurden von den Nazis verboten, da die Autorin J├╝din war. 1938 emigrierte sie nach Amerika, 1959 nach Israel. In ihren Texten spiegeln sich pers├Ânliches Schicksal und zeitgeschichtlicher Hintergrund auf eindrucksvolle Weise.

In der Ausstellung "Mascha Kal├ęko ÔÇô Mein Heimweh hie├č Savignyplatz" werden Leben und Werk der Dichterin gezeigt - vor dem Hintergrund der drei wichtigsten Stationen ihres Lebens: Berlin, New York und Jerusalem. Dabei steht Berlin, wo die Lyrikerin zwanzig Jahre lang wohnte und das sie nach der Emigration wieder besuchte, im Mittelpunkt. Das wechselhafte Schicksal der Metropole w├Ąhrend der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit ist Thema vieler ihre Gedichte, Prosatexte und Briefe. Berlin war die einzige Stadt, in der sie sich heimisch f├╝hlte.

In diesem Jahr w├Ąre die Dichterin 100 Jahre alt geworden (sie wurde am 07. Juni 1907 geboren und starb 1975) und aus diesem Anlass w├╝rdigt das Literaturhaus Berlin erstmals Leben und Werk der Lyrikerin in einer Ausstellung.

Zu Mascha Kal├ęko 1907 in Chrzan├│w (Schidlow, Galizien) als Tochter j├╝discher Eltern geboren, ver├Âffentlichte sie 1930 erstmals Gedichte in der Vossischen Zeitung. "Das lyrische Stenogrammheft" (1933), das "Kleine Lesebuch f├╝r Gro├če" (1935), erscheinen bei Rowohlt. 1938 Emigration in die USA, New York. Sie ver├Âffentlicht in der j├╝dischen Exilzeitung "Aufbau" und schreibt Werbetexte. ("Verse f├╝r Zeitgenossen "1945), Nominierung f├╝r den Fontanepreis 1960 und ├ťbersiedlung nach Israel. "Verse f├╝r Dur und Moll" (1967), "Das himmelgraue Poesiealbum" (1968), "Wie┬┤s auf dem Mond zugeht" (1971), "Hat alles seine 2 Schattenseiten" (1973). Sie starb am 21. Januar 1975 in Z├╝rich.

Weiterlesen:
Mascha Kal├ęko zum 100. Geburtstag

Die paar leuchtenden Jahre. Das gro├če Mascha Kal├ęko Lesebuch

Weitere Informationen zu Mascha Kal├ęko:
www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/exil/kaleko

Zu Jutta Rosenkranz: Sie wurde 1957 in Berlin geboren, studierte Germanistik sowie Romanistik und lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Sie hat Gedichte, Prosa und literarische Essays ver├Âffentlicht sowie zahlreiche AutorInnen-Portraits und Features f├╝r den H├Ârfunk geschrieben. Als Herausgeberin mehrerer Lyrik-Anthologien erschien zuletzt "Mascha Kal├ęko. Biographie" (Mai 2007). (Quelle: dtv Verlagsinformation). www.juttarosenkranz.de


Veranstaltungsort:
Literaturhaus Berlin

Fasanenstr. 23
10719 Berlin
Fon: 030 - 887286-0
www.literaturhaus-berlin.de

Ausstellungsdauer: 27. November 2007 bis 20. Januar 2008, t├Ąglich (au├čer montags) 11 bis 19 Uhr

Er├Âffnung: Sonntag, 25. November 2007, 17.00 Uhr

Das Programm im Einzelnen:

Sonntag, 25. November 2007, 17.00 Uhr im Gro├čen Saal
Vernissage: Mascha Kal├ęko ÔÇô "Mein Heimweh hie├č Savignyplatz"
Zur Er├Âffnung begr├╝├čt Ernest Wichner und Jutta Rosenkranz spricht ├╝ber Mascha Kal├ęko und die Ausstellung

Sonntag, 25. November 2007, 20.00 Uhr im Gro├čen Saal
Filmvorf├╝hrung: Mascha Kal├ęko. Zur Heimat erkor ich mir die Liebe (ZDF 1985; 43 min)

Donnerstag, 29. November 2007, 20.00 Uhr im Gro├čen Saal
"Mein Lied geht weiter" - Gisela Zoch-Westphal liest Mascha Kal├ęko.

Samstag, 1. Dezember 2007, 14.00 Uhr in Charlottenburg und im Literaturhaus
Literarischer Spaziergang, F├╝hrung und Lesung
14 Uhr (Treffpunkt: Vor dem Literaturhaus) Literarischer Spaziergang mit Jutta Rosenkranz: Auf den Spuren von Mascha Kal├ęko, anschlie├čend F├╝hrung durch die Ausstellung und Lesung ausgew├Ąhlter Texte der Dichterin.

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 20.00 Uhr im Gro├čen Saal
Lesung: Jutta Rosenkranz: Mascha Kal├ęko. Eine Biographie

Freitag, 14. Dezember 2007, 19.00 Uhr im Gro├čen Saal
Filmvorf├╝hrung: Pourquoi Isra├źl / Warum Israel (F 1973; 195 min)
Es wird die deutsche Fassung gezeigt.

Freitag, 4. Januar 2008, 15.30 Uhr in Charlottenburg und im Literaturhaus
Literarischer Spaziergang, F├╝hrung & Lesung
15.30 Uhr (Treffpunkt: Vor dem Literaturhaus) Literarischer Spaziergang mit Jutta Rosenkranz: Auf den Spuren von Mascha Kal├ęko, anschlie├čend um F├╝hrung durch die Ausstellung und Lesung ausgew├Ąhlter Texte der Dichterin.

Montag, 21. Januar 2008, 20.00 Uhr im Gro├čen Saal
Finissage: Mascha. Chansons
Julia Kock sowie Rainer Bielfeldt pr├Ąsentieren ihr gemeinsames Chansonprogramm

Kultur Beitrag vom 14.10.2007 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken