Amaree - Debutalbum - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 08.06.2007


Amaree - Debutalbum
Silvy Pommerenke

Die Londonerin hat mit ihrem Debutalbum ein zeitloses Soulrock-Album produziert, und ihre Stimme klingt nach einem Konglomerat aus Skin (von Skunk Anansie), Janis Joplin und Malia...




...Das gibt in der Endsumme ein erfrischendes, berauschendes und fetziges Album!

Amaree sieht in sich selbst "die Power einer Annie Lennox - verknüpft mit dem Soul einer Carole King, der stimmlichen Wut einer Janis Joplin und dem positiven Denken meiner Mutter" vereint. Einen hohen Anspruch versucht sie hier zu erfüllen. Was Lennox, King und Joplin betrifft, so kann man sagen, dass sie diese Hürde leichten Fußes genommen hat. Bleibt nur noch die Mutter übrig....

Das Konzept das Albums sieht relativ einfach aus: in perfektem Studiosound sind deftiger Soulrock mit Funkeinlagen und R`n`B Nummern durchmischt, die vor allem von der rauen und tiefen Stimme Amarees leben. Ihre Stimmbänder scheinen in der Tat ein wenig angekratzt zu sein, aber ihre Selbstwahrnehmung, nämlich dass sie sich anhören würde, "als hätte ich Dreck gefressen", ist nun doch etwas zu tief gegriffen. Ihre Songs handeln von den Schwierigkeiten in der Liebe, die eben nicht nur aus rosaroter Brille und Schmetterlingsgefühlen besteht, sondern "manchmal ist die Linie zwischen Liebe und Hass sehr schmal. Darüber möchte ich singen, das hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun." Wie wahr!

Mit sechs Jahren zog Amaree mit ihren Eltern von Jamaika nach England. Dort lebten bereits ihre Großeltern, die – wunderbarerweise – ein komplett eingerichtetes Tonstudio besaßen. Was lag da näher, als dass das Mädchen (damals schon mit dieser kraftvollen Stimme gesegnet) dort seine ersten Gesangsübungen absolvierte. Später gründete sie dann ihre erste Band namens "West Row", die "Rock mit hartem Soul-Einschlag" spielten, und in die Amaree die kulturelle und ethnische Vielfalt Londons - der Stadt, in der sie lebt - einbringen konnte. Den Stein zu ihrem Debutalbum brachte allerdings Franz Plasa in Hamburg zum Rollen. Der Mann, der unter anderem Echt und Selig produzierte, hat auch schon für Mariah Carey gearbeitet, so dass der Sprung zu Amaree gar nicht so weit ist. Aufgenommen in seinem Tonstudio im Hamburger Stadtteil Elmsbüttel klingt die Musik erfreulich wenig nach nordischer Kühle, sondern hat die Hitze des Südens.

Weiterhören: Malia und Joy Denalane

Amaree im Netz: www.amaree.de


AVIVA-Tipp: Amaree bietet kraftvollen R`n`B, mit ganz viel Soul, Funk und allem, was man auf Tanzflächen, Schnellstraßen und für einen richtig geilen Sommer braucht!

Amaree
Label: Groove Attack, VÖ: Juni 2007
EAN: 0673797501625


Kunst + Kultur

Beitrag vom 08.06.2007

Silvy Pommerenke 






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