Ane Brun - Songs 2003-2013 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 14.06.2013


Ane Brun - Songs 2003-2013
Ann Jeanette Rupp

Sehnsucht und Melancholie aus Skandinavien: Die norwegische Singer-Songwriterin veröffentlicht zum zehnjährigen Jubiläum ihre erste Werkschau und nimmt uns mit auf eine musikalische Reise zwischen..




... tragischer Dramatik und hoffnungsvollem Chanson.

Vor zehn Jahren veröffentlichte Ane Brun ihr erstes Album "Spending Time With Morgan" auf ihrem eigenen Label. Inzwischen kann die Autodidaktin auf sechs erfolgreiche Alben und unzählige Touren zurückblicken. Zudem teilte sie die Bühnen mit Künstlerinnen wie PJ Harvey und Mary Gauthier. In den skandinavischen Charts belegt Brun regelmäßig Spitzenplätze und gewann zahlreiche Musik-Awards.

Zarte Melancholie

Die Vielseitigkeit der Künstlerin ist beachtenswert. Das verbindende Element ihrer Songs ist die immer wieder durchscheinende Melancholie, die sich vor allem in ihrer Stimme, mal laut, mal leise, dann wieder kraftvoll oder sirenengleich dahingehaucht, widerspiegelt. Aber die Liedermacherin versteht es durchaus, zu überraschen. So beginnt das aktuelle Album mit einem Song im Walzertakt, ein anderes Mal ergänzt die schon fast orchestrale Instrumentierung die wandlungsfähige Stimme. Auch Tracks, die Gospel- oder auch Countryanleihen haben, finden hier ihren Platz.
Auf dem Doppelalbum finden sich insgesamt 32 Songs, die einen wundervollen Querschnitt des musikalischen Ouevres aus dem vergangenen Jahrzehnt bereithalten. Von "Temporary dive" wählte Brun unter anderem "Song No. 6", zusammen mit Ron Sexsmith sowie "To let myself go". Von dem Album "It all starts with one" durfte das dynamische "One", das zart-fragile "Oh Love" sowie die norwegische Version "Du gråter sa store tara" nicht fehlen.

Coverversionen von PJ Harvey, Nina Simone und Cindy Lauper

Ein zusätzliches Schmankerl sind die für die Compilation ausgewählten Cover-Versionen. So findet sich eine wundervoll mitreißende Live-Version von "The Dancer", im Original von PJ Harvey, eine Interpretation des Nina Simone Klassikers "Feeling Good" sowie eine Brunsche Fassung des Cindy Lauper Songs "True Colors".

AVIVA-Tipp: Ane Brun zeigt mit ihrer Doppel-CD einen repräsentativen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens. Dabei beansprucht die Künstlerin für sich, eben nicht den einen Stil zu haben, sondern bedient sich bei den musikalischen Möglichkeiten, die für sie adäquat erscheinen. Ein Album für FreundInnen der bittersüßen Melancholie.

Ane Brun
Songs 2003-2013

Label Ballon Ranger / Cargo
VÖ 31.05.2013

Weitere Infos unter:

www.anebrun.com

Ane Brun bei Myspace und auf Facebook

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Ane Brun – Live in Scandinavia

Spending Time with Morgan

A Temporary Dive




Kunst + Kultur

Beitrag vom 14.06.2013

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

. . . . PR . . . .

Iris Schürmann-Mock - Frauen sind komisch
Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.aviva-verlag.de

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

. . . . PR . . . .

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de


Kooperationen

GEDOK-Berlin
Paula Panke
RuT - Rad und Tat e.V.
Begine