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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 08.10.2018


Leona Berlin - LEONA BERLIN
Nora Rauschenbach

Mit ihrem selbstproduzierten Debütalbum widmet sich die studierte Sängerin und Pianistin Leona Berlin in einer Mischung aus Jazz und Pop emotionalen Tiefen und den Wegen, die aus diesen wieder herausführen.




Die Produktionsphase des Albums erstreckte sich dabei inklusive kleinerer Pausen von Sommer 2014 bis Winter 2017 und führte die Musikerin von Mainz über Berlin bis nach New York.
Geboren ist Leona Berlin, die mit bürgerlichem Namen tatsächlich so heißt, nicht in Berlin, sondern in Karlsruhe. Schon früh hatte sie durch ihre Musik-begeisterte Mutter erste Begegnungen mit der Musik: Von der US-amerikanischen Soul-Sängerin Aretha Franklin über den Orgelspieler, Pianisten, Gitarristen und Schlagzeuger James Brown bis hin zur Soul- und R&B-Sängerin Alicia Keys lernte sie einiges kennen:

"Ein prägendes Ereignis war, als sich meine Mutter das Alicia Keys-Album ´Songs In A Minor´ kaufte. Ich war restlos begeistert und konnte innerhalb kürzester Zeit die gesamte Platte mitsingen.", so die 1991-geborene Sängerin.

Leona Berlins eigene Musikerfahrungen begannen im Alter von dreizehn Jahren, als sie zum ersten Mal Klavierunterricht nahm. Drei Jahre später erhielt sie Gesangsstunden sowie Schlagzeugunterricht und experimentierte mit Studiotechnik. Seitdem sie sich entschied, die Musik zu ihrem Beruf zu machen, ist ihr bis heute eines besonders wichtig:

Authentizität.

Diese bedeutende Konstante in ihrem Leben ("Mein Ziel im Leben ist, authentisch zu sein, offen für alles. Ich möchte mich frei artikulieren, alle Schranken und Vorurteile abbauen.") spiegelt sich auch in den dreizehn Songs auf dem Album der Künstlerin wider: "In meinen Songs erzähle ich von mir, von meiner Sicht der Dinge, meinen Gefühlen und Erfahrungen.", so Leona Berlin.

In dem Track "Searching" etwa beschreibt die Musikerin das Gefühl, wie es ist, auf der Suche nach dem Unbekannten zu sein:

"We still keep searching
Moving on looking for something unknown
And we keep walking and searching
We still keep going on, moving on, looking for something unknown
And we keep walking and searching for something".


Dabei bewegt sich die Stimme der Sängerin im klassischen Neo-Soul-Sound durch die unbekannten unter anderem vom Piano begleitete Klanglandschaften und erzeugt eine träumerische Athmosphäre.

Auch in dem von Hip-Hop-Einflüssen geprägten Song "Thinking About You" beschäftigt sich Leona Berlin mit einem ganz persönlichen Thema: Die Verarbeitung von Schmerz nach der Trennung von ihrer Jugendliebe ("Thinking about those lonely nights / Trying to sleep so I wouldn´t cry / Took so long to understand / I just didn´t want us to die / Lie awake in so much pain / Love´s gone and won´t come back again").

Nothing Compares

Zu eigen macht sich die Sängerin den einzigen Coversong auf ihrem Album: "Nothing Compares 2 You". Ursprünglich geschrieben und auch performt vom Sänger, Komponisten, Songwriter und Musikproduzenten Prince, erlangte dieser seine große Bekanntheit erst durch die Neuinterpretation der irischen Sängerin Sinéad O´Connor.

Ebenso wie bei O´Connor finden wir bei Leona Berlin einen großen Wiedererkennungswert in ihrer Stimme. Diese transportiert uns in andere Welten, vergangene Zeiten, vielleicht sogar zu dem Zeitpunkt, an welchem wir den Track zum ersten Mal gehört haben.
Bei mir war das im Wohnzimmer meiner Mutter, die mir damals den Song vorspielte, der sie besonders berührte.

Berührt hat auch mich Leona Berlin mit ihrer so eigenen Version des Songs.
Sich selber treu bleibt die Sängerin einerseits in der Auswahl des Songs für ihr Album, fügt dieser sich doch nahtlos ein in ihre anderen von starken Emotionen bestimmten Tracks. Andererseits aber auch in der Umsetzung: Elektronische Sounds und Echos hinter der Stimme der Musikerin bestimmen die Komposition.

AVIVA-Tipp: Leona Berlin bringt es auf den Punkt: "We still keep looking for something unknown". Denn was für sie noch kommt, weiß keine/r. Ihr Debütalbum ist jedoch ein guter Start. Ihr besonderer Neo-Soul mit Einflüssen von Jazz, Pop, R&B und Hip-Hop ist genau das Richtige, um einfach mal abzuschalten, sich zu entspannen oder auch ein wenig nachdenklich zu werden.

Zur Musikerin: Leona Berlin wurde 1991 in Karlsruhe geboren. Aufgewachsen ist sie im Dorf Hügelsheim. Schon früh machte sie durch ihre Mutter erste musikalische Erfahrungen und lernte die Musik von Künstler*innen wie Aretha Franklin, James Brown und Alicia Keys kennen. Mit dreizehn Jahren nahm sie erstmals Klavierunterricht, mit sechzehn Gesangsstunden und fing an, mit Studiotechnik zu experimentieren. Sie erhielt Schlagzeugunterricht und lernte neue Stilrichtungen kennen. In dieser Phase festigte sich auch der Wunsch, Musik zu ihrem Beruf zu machen. Nach ihrem Abitur studierte sie Gesang und Klavier an der Universität Mainz.
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Leona Berlin
LEONA BERLIN

Warner Music
VÖ: 07. September 2018
Weitere Informationen unter: www.warnermusic.de

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Alicia Keys - The Element of Freedom
2009 endet mit einem Ruck quer durch die Soul-Gemeinde! Denn die Black-Music-Diva verabschiedet sich auf ihrem neusten Silberling ruckartig von den eher zarten Pianoklängen und holt sich dafür reichlich Popgetöse ins Haus - Immer mal wieder etwas Anderes, Neues auszuprobieren, ist schließlich auch ein wichtiges "Element of Freedom". (2010)


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Beitrag vom 08.10.2018

Nora Rauschenbach 






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Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
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Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

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Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

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Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

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