Frauen in Kultur und Medien. Ein √úberblick √ľber aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und L√∂sungsvorschl√§ge. Ein Beitrag von Dr. Valeska Henze, B√ľcherFrauen e.V. - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 05.08.2016

Frauen in Kultur und Medien. Ein √úberblick √ľber aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und L√∂sungsvorschl√§ge. Ein Beitrag von Dr. Valeska Henze, B√ľcherFrauen e.V.
Valeska Henze

Kunst und Kultur wird die Freiheit zugesprochen, anders sein zu d√ľrfen, auch Abweichungen von der gesellschaftlichen Norm sind erlaubt. Viele glauben vielleicht, dass sie auch bei der Geschlechtergerechtigkeit eine Vorreiterrolle einnehmen. Diese Annahme ist irrig.



Ende Juni wurde von Kulturstaatssekret√§rin Monika Gr√ľtters die von ihrem Haus finanzierte Studie "Frauen in Kultur und Medien. Ein √úberblick √ľber aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und L√∂sungsvorschl√§ge" des Deutschen Kulturrats vorgestellt. In ihrer Begr√ľ√üungsrede zitierte Gr√ľtters das Selbstverst√§ndnis der Kultur, "gesellschaftliche Avantgarde" zu sein. Es wird allgemein angenommen, Kunst und Kultur √∂ffneten R√§ume und formten Bilder, in denen gesellschaftliche Ver√§nderungen und Neuerungen vorgedacht und experimentell-k√ľnstlerisch ausprobiert werden k√∂nnen.Es mag immer wieder Beispiele gegeben haben, die das best√§tigen. Bei der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern suchen wir allerdings vergeblich danach. Kunst und Kultur reproduzieren die althergebrachten patriarchalen Strukturen der Gesellschaft. Das zeigen die vom Kulturrat ausgewerteten Statistiken.

"So stammt gerade mal ein Viertel der in Galerien ausgestellten Werke aus dem Ňíuvre einer K√ľnstlerin. In deutschen Kunstmuseen liegt dieser Anteil sogar nur bei gesch√§tzten zehn bis 15 Prozent. 85 Prozent der Kino- und Fernsehfilme werden von M√§nnern inszeniert, obwohl 42 Prozent der Absolventinnen und Absolventen im Fach Regie Frauen sind. 73 Prozent der in Kulturorchestern Besch√§ftigten sind m√§nnlich, obwohl 51,5 Prozent der Absolventinnen und Absolventen im Fach Orchestermusik Frauen sind. An k√ľnstlerischen Hochschulen liegt der Anteil der Professorinnen bei nur 25,5 Prozent, obwohl √ľber 50 Prozent der Studierenden weiblich sind. Und sparten√ľbergreifend gilt: Frauen verdienen deutlich weniger als M√§nner und sind seltener in F√ľhrungs- und Leitungspositionen vertreten." (Monika Gr√ľtters, Politik&Kultur Nr. 4/2016, S. 1)

B√ľcherFrauen √ľberrascht das nicht. Sie haben schon 2010 in ihrer Studie festgestellt, dass die Arbeits- und Karrierebedingungen f√ľr Frauen und M√§nner in der Buchbranche nicht gleich sind. Diese Ergebnisse werden nun durch die Studie des Deutschen Kulturrats best√§tigt und zeigen dar√ľber hinaus, dass die Buchbranche im Kulturbereich kein Sonderfall ist. Bei der Gendergerechtigkeit ist die Kultur alles andere als gesellschaftliche Avantgarde. Sie ist banaler Durchschnitt. Ob nun Kunst, Musik oder Literatur ‚Äď alle ausgewerteten Daten zeigen eine deutliche Kluft zwischen den Geschlechtern. Die Werke von Frauen werden weniger rezipiert, z. B. in Buchrezensionen, bei Ausstellungsm√∂glichkeiten in Galerien oder der Besetzung von Rollen im Schauspiel oder im Orchester. Sie verdienen in der Regel weniger und haben geringere Chancen auf Preise, Stipendien und F√ľhrungspositionen. Die Kultur ist hier nur Abbild bestehender gesellschaftlicher Strukturen. Und formuliert dennoch den Anspruch mehr zu sein ‚Äď ein Ort, an dem Neues entsteht: neue Bilder und Erz√§hlungen, neue gesellschaftliche Ideale und Ideen.

"Patriarchale Strukturen haben sich tief in das Bild von k√ľnstlerischer Arbeit eingegraben" (Frauen in Kultur und Medien, 2016, S. 19)

Der Kulturrat hat nach zwei Vorg√§ngerstudien zu einzelnen Aspekten, wie Repr√§sentanz (1995) und F√ľhrung und Partizipation (2002), nun in einer Herkulesarbeit Daten f√ľr alle Kultursparten und einen Zeitraum von 1994 bis 2014 ausgewertet, anhand deren die Strukturen der deutschen Kulturwelt blo√ügelegt werden: Die Daten geben Auskunft √ľber das Verh√§ltnis der Geschlechter bei Erwerbsformen, bei Ausbildungen und Studieng√§ngen, F√∂rderm√∂glichkeiten und Ehrungen, in Institutionen und Verb√§nden sowie √ľber Entgeltungleichheiten.

Die Kunst- und Kulturberufe sind breit gef√§chert. Sie bieten unterschiedliche Berufszug√§nge und Arbeitsbedingungen, und sie unterliegen unterschiedlichen Marktmechanismen. So stehen Studieng√§nge neben dualen Ausbildungen, freie Kunstm√§rkte neben √∂ffentlich gef√∂rderten und regulierten Bereichen wie Film, Funk und Fernsehen, Institutionen wie Museen und Bibliotheken neben kulturwirtschaftlichen Zweigen wie der Buchbranche. 2013 waren rund 1,2 Millionen Menschen in Kulturberufen t√§tig, das entspricht 3,1 % aller Erwerbst√§tigen, der Anteil der selbstst√§ndig T√§tigen liegt bei 40 %. Entsprechend dieser Vielfalt verteilen sich auch Frauen- und M√§nneranteile in den einzelnen Berufen breit, was bedeutet, dass auch die Bedingungen f√ľr bessere Karrierechancen und Entgeltgleichheit sehr unterschiedlich verteilt sind. Wir wissen allerdings nur allzu gut, dass auch Branchen und Berufsfelder, die von Frauen dominiert werden, keine Garanten f√ľr gleichberechtigte Chancen und Bedingungen sind. Die Studie des Kulturrats stellt trotz unterschiedlicher Datenlagen in den einzelnen Sparten f√ľr alle Bereiche und Berufe einen Gender Pay Gap sowie eine geringere Sichtbarkeit und eine geringere Pr√§senz von Frauen in F√ľhrungspositionen fest.

Ein besonderes Merkmal von Kunst- und Kulturberufen ist die √ľberproportionale Zunahme der Selbst√§ndigen, wodurch der ausf√ľhrlichen Auswertung der K√ľnstlersozialkasse (KSK) eine besondere Bedeutung zukommt. In der Berufsgruppe Wort sind mehr Frauen als M√§nner versichert, allerdings gibt es einige von M√§nnern dominierte T√§tigkeitsfelder (Kritiker, wissenschaftliche Autoren, Autoren f√ľr Film, B√ľhne und Bildjournalisten). Die KSK-Daten f√ľr die Berufsgruppe Wort weisen einen Gender Pay Gap von 24 % aus und zeigen, dass Frauen in allen T√§tigkeitsbereichen weniger verdienen als M√§nner.

Die Preise gehen an …

Die Studie nimmt auch individuelle F√∂rderungen und Ehrungen unter die Lupe, worunter auch Literaturpreise fallen. Vereinzelt haben Frauen bei den Literatur- und √úbersetzungsf√∂rderungen die Nase vorn, wie beim Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium oder bei der Vergabe von √úbersetzungsstipendien. Das Bild beim Deutschen Buchpreis ist nicht eindeutig ‚Äď waren auf Long- und Shortlist der von den Verlagen vorgeschlagenen Titel noch √ľberwiegend m√§nnliche Autoren vertreten (72 %), liegt der Anteil der Frauen bei den Preistr√§ger*innen bei 60 %. Doch auch wenn Frauen h√§ufiger mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurden, m√ľssen sich Verlage die Frage gefallen lassen, warum sie √ľberwiegend m√§nnliche Autoren f√ľr die Auswahllisten vorschlagen. Literatur ist eine marktvermittelte Kunst, die Medienaufmerksamkeit durch eine Nominierung zahlt sich f√ľr Autor*innen (und ihre Verlage) in barer M√ľnze aus. Frauen bekommen durch die Benachteiligung bei der Nominierung weniger M√∂glichkeiten, aus diesem Topf zu sch√∂pfen. Es w√ľrde sich lohnen, √ľber l√§ngere Zeitr√§ume genauer hinzuschauen, und das sollte nicht dem bewundernswerten Engagement einzelner Personen, wie der √úbersetzerin Katy Derbyshire, √ľberlassen bleiben, sondern Aufgabe f√ľr die gesamte Branche sein, um ein gemeinsames Bewusstsein f√ľr gleiche Chancen zu schaffen. Das h√∂rt nicht bei der Vergabe von Preisen und F√∂rdermitteln auf. Dazu geh√∂rt auch die Frage danach, welche B√ľcher (bzw. Autor*innen) rezensiert werden und welche Bedingungen an die Vergabe von Stipendien gekn√ľpft sind.

Im Interviewteil der Studie erw√§hnt die Schriftstellerin Julia Franck, dass sie als alleinerziehende K√ľnstlerin kaum in der Lage ist, Stipendien anzunehmen, die an eine Residenzpflicht gebunden sind, aber keinerlei M√∂glichkeit oder Mittel f√ľr die Betreuung von Kindern in Kitas oder Schulen bieten. Die Kategorien Familie und Kind werden bei der F√∂rderung von K√ľnstler*innen meist vollkommen ausgeblendet und gehen damit an der Lebenswirklichkeit vieler K√ľnstler*innen vorbei.

Die Studienergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit, √ľber die Repr√§sentation der Geschlechter in Kunst und Kultur zu diskutieren. Denn Repr√§sentation wird gepr√§gt von Pr√§senz und Sichtbarkeit, sie √∂ffnet und gestaltet Handlungsspielr√§ume und ist Ausdruck gesellschaftlicher Normen und Strukturen. Das bedeutet, dass √ľber Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gesprochen werden muss. Offene und versteckte Herabw√ľrdigungen von Autorinnen und ihrem Schaffen, von denen Julia Franck in der Studie oder Nina George im B√ľcherFrauen-Blog berichten, k√∂nnen nicht akzeptiert werden. Ein Aufbegehren gegen die "Rezeptionsignoranz von weiblicher Kunst und Literatur" (Frauen in Kultur und Medien. 2016, S. 457) muss m√∂glich sein, ohne dass es zum Eigentor f√ľr die K√ľnstlerin wird oder einen Shitstorm lostritt, wie gegen Dana Buchzik, die 2014 in der Welt √ľber die m√§nnlich dominierte Longlist des Deutschen Buchpreises geschrieben hat.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Repr√§sentanz, Sichtbarkeit und Marktwert von K√ľnstler*innen. Aber: "Der Kulturbetrieb selbst reflektiert seine geschlechtsspezifischen Traditionen und Wertigkeiten nur selten." (Frauen in Kultur und Medien, 2016, S. 367) Die Bewertung eines Kunstwerks findet im m√§nnlich gepr√§gten Rahmen von Kultur und Gesellschaft statt und erfolgt nicht auf der Grundlage universeller √§sthetischer Ma√üst√§be. Auch wenn es selten ausgesprochen wird: Das "Weibliche" in der Kunst ist h√§ufig gleichbedeutend mit dem "Anderen" und dadurch immer noch weniger wert, das hei√üt, klassische Instrumente der Gleichstellungspolitik, wie die Quote oder Gender Mainstreaming, greifen vor allem bei Institutionen und in √∂ffentlich gef√∂rderten Bereichen und weniger bei den Verwertungsstrukturen der freien K√ľnste. Dennoch k√∂nnen sie bestehende Strukturen aufbrechen. Und sie k√∂nnten in den kulturwirtschaftlichen Sparten eine Wirkung entfalten, wenn die Unternehmen dort sich nicht weiter hinter dem kurzsichtigen Kostenargument verstecken und anerkennen w√ľrden, dass sich Mitarbeiterzufriedenheit positiv auf die Bilanzen auswirkt, etwa. durch die Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen.

"Geschlechtergerechtigkeit im Kultur- und Medienbetrieb ist erreichbar" (Frauen in Kultur und Medien, 2016, S. 481)

Gl√ľcklicherweise endet die Studie nach 480 Seiten ern√ľchternden und deprimierenden Daten und Fakten mit Vorschl√§gen und Ans√§tzen f√ľr Kultur- und Bildungseinrichtungen, f√ľr Verb√§nde und Unternehmen und f√ľr den Staat, um mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kultur zu erreichen.

Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Kultursparten erfordert, dass sie differenziert betrachtet werden. Daf√ľr ist es allerdings notwendig, dass regelm√§√üig und gleicherma√üen in allen Sparten Daten √ľber die Besch√§ftigungs- und Ausbildungsbedingungen und die jeweiligen Verwertungslogiken erhoben werden. Die Datenlage ist in den einzelnen Sparten sehr unterschiedlich, sodass trotz der umfangreichen Auswertungen und Verdichtungen in einzelnen Bereichen und bei einigen Fragestellungen L√ľcken bestehen. Nur wenn kontinuierlich Daten erhoben und interpretiert werden, werden wir uns ein Bild von bestehenden Ungleichheiten machen und Ansatzpunkte identifizieren k√∂nnen, diese zu aufzuheben. Die Forderung nach regelm√§√üigen und genderspezifischen Datenerhebungen haben auch die B√ľcherFrauen 2010 an den B√∂rsenverein des Deutschen Buchhandels gestellt. Die Reaktionen darauf waren eindeutig abschl√§gig, ein Gespr√§ch dar√ľber war bisher nicht m√∂glich. Die kl√§gliche Datenlage der Buch- und Verlagsbranche spiegeln auch die entsprechenden Kapitel in der Kulturratsstudie wider.
Auf institutioneller Ebene bieten sich Ma√ünahmen an, wie die Koppelung von √∂ffentlichen F√∂rdergeldern und Ehrungen an Ma√üst√§be der Gendergerechtigkeit, die aktive F√∂rderung von Frauen in F√ľhrungspositionen in Unternehmen und Institutionen sowie eine Quote bei der Besetzung von Gremien und Jurys.

3 x V ‚ÄĒ Verg√ľtung, Vereinbarkeit, Vorbilder

Um zu verhindern, dass K√ľnstlerinnen und weibliche Kulturschaffende am Ende ihres Arbeitslebens in der Altersarmut landen, muss gegen die bestehende Entgeltungleichheit vorgegangen werden. Transparenz bei den Gehalts- und Honorarstrukturen sind daf√ľr unerl√§sslich. Junge K√ľnstler*innen m√ľssen beim Berufseinstieg unterst√ľtzt und auf die Besonderheiten ihres Marktes vorbereitet werden. Aber auch Umorientierungen und Neuanf√§nge, die insbesondere bei k√∂rperlichen K√ľnsten wie Tanz und Schauspiel kaum zu umgehen sind, m√ľssen m√∂glich sein und gegebenenfalls unterst√ľtzt werden. Entsprechende Ma√ünahmen m√ľssen sowohl individuelle K√ľnstler*innenf√∂rderungen als auch geschlechterpolitische Regulierungen umfassen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss auch in Kunst und Kultur zum Thema werden und sich den verschiedensten Arbeitsbedingungen stellen, die von konzertierenden Musikern, die viel auf Reisen sind, bis hin zu den geregelten Arbeitszeiten von Angestellten in Bibliotheken reichen können und jeweils unterschiedliche Lösungen erfordern.

Kunst und Kultur m√ľssen Vorbilder schaffen. Von Avantgarde m√∂chte ich gar nicht reden, denn wie steht es um die Freiheit der Kunst, wenn sich ein Orchester weigert, von einer Frau dirigiert zu werden? Wie vertr√§gt sich eine solch engstirnige Haltung mit dem Anspruch, der Gesellschaft neue, vielf√§ltige R√§ume zu √∂ffnen, neue Denkweisen zu akzeptieren und Unbekanntes auszuprobieren? Es wird Zeit, dass Kunst und Kultur ‚Äď die K√ľnstler*innen und Kulturschaffenden, ihre Verb√§nde und Institutionen und auch die Politik ‚Äď sich die Freiheit nehmen, das Schaffen der Frauen und damit ihre Lebenswirklichkeiten gleichberechtigt zu integrieren und K√ľnstlerinnen als das anzuerkennen was sie sind ‚Äď K√ľnstlerinnen.

Die Studie bezeichnet die Kultur am Ende ihres Berichts als Seismografen vielfältiger gesellschaftlicher Veränderungen. Tragen wir dazu bei, dass dieser Seismograf auf der Skala der Geschlechtergerechtigkeit in naher Zukunft ein mittelschweres oder auch schweres Beben anzeigt. Wir hätten alle etwas davon!

Frauen in Kultur und Medien. Ein √úberblick √ľber aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und L√∂sungsvorschl√§ge. Von Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Br√ľheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler
Deutscher Kulturrat, erschienen Juni 2016
491 Seiten
24,80 Euro [D]
ISBN: 978-393-486841-0
www.kulturrat.de

Postskriptum

500 Seiten! Nach dem ersten Durchstreifen und Hineinlesen war ich etwas ratlos, wie ich dieser Masse an Daten und Fakten nur annähernd gerecht werden könnte. Eingeflossen ist nur ein Bruchteil, aber ich hoffe, dass dieser Schatz nach und nach in weiteren Beiträgen und Analysen an anderen Stellen gehoben wird.

Als B√ľcherFrau habe ich mich gefreut, dass unser Netzwerk in der Studie an verschiedenen Stellen erw√§hnt wird und die Ergebnisse unserer Studie "MehrWert. Arbeiten in der Buchbranche heute" ausf√ľhrlich vorgestellt werden.

Vorbildhaft finde ich die Selbstanalyse des Kulturrats, der nicht nur die Strukturen seiner Mitgliedsverb√§nde, sondern auch bei sich selbst genau untersucht und eigene Schwachstellen und Defizite offenlegt. √úbrigens sind unter den Mitgliedsverb√§nden des Deutschen Kulturrats nur zwei reine Frauenverb√§nde ‚Äď die B√ľcherFrauen und die GEDOK.

Der Beitrag ist erstmalig erschienen auf dem B√ľcherFrauen-Blog.



Weitere Informationen auf den Seiten der B√ľcherFrauen e.V. ‚Äď Women in Publishing unter:

www.buecherfrauen.de

Weiterlesen:

www.bundesregierung.de

Ergebnisse der B√ľcherFrauen-Studie "MehrWert": www.buecherfrauen.de

Nina George, Schriftstellerin und Journalistin, sprach bei der Präsentation der Studie "Frauen in Kultur und Medien" 2016 im Bundeskanzleramt am 28. Juni 2016 in Berlin: www.buecherfrauen.de

"Vorsicht Familie". Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist machbar und w√ľnschenswert. Das Whitepaper an die Mitglieder des B√∂rsenvereins des Deutschen Buchhandels, von Valeska Henze: www.buecherfrauen.de

Forderungen des B√ľcherFrauen e.V. an Unternehmen der Branche, an den B√∂rsenverein des deutschen Buchhandels e.V.
und an ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft): www.buecherfrauen.de

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Literatur Beitrag vom 05.08.2016 AVIVA-Redaktion 





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