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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 10.03.2004

Spinnen ist Pflicht
Anne Winkel

Querdenken als Basis f├╝r Innovationen und erfolgreiche Unternehmen - Die bekennende Spinnerin Anke Meyer-Grashorn m├Âchte einf├╝hren in die hohe Kunst des Schaffens von Neuartigem



Anke Meyer-Grashorn m├Âchte mit ihrem Buch Mut machen. Sie m├Âchte die LeserInnen "verwirren" und "inspirieren". Spinner sorgen laut Meyer-Grashorn daf├╝r, "dass das Neue aktiv gef├Ârdert und gepflegt wird. Wer spinnt, gewinnt und hat mehr vom Leben." Wie aber gestaltet sich f├╝r die Autorin erfolgversprechendes "Spinnen" ? Was nutzt es Individuum und Gesellschaft zu spinnen und wie wird die Einzelne zur produktiven Spinnerin?

Die LeserInnen werden in "Spinnen ist Pflicht" aufgefordert, bisherige Denkstrukturen zu ├╝berdenken und aufzubrechen, sich regelrecht von Zeit zu Zeit des im Wege stehenden Gehirns zu entledigen. Zun├Ąchst wird (an Hand einer eigens durchgef├╝hrten Umfrage) eine Typologie der Spinner aufgestellt. Die Kategorisierung reicht vom "auff├Ąlligen Regelbrecher" ├╝ber den "Wahrnehmungs-Autisten" bis hin zum "unheimlich Ver-r├╝ckten". Das "pers├Ânliche Spinn-Potenzial" kann mit Hilfe eines Minitests ermittelt werden.

F├╝r Anke Meyer-Grashorm ist Spinnen ein "Handwerk", das erlernt werden kann.. In ihrem Buch gibt sie Tipps, wie man mittels Spinnen zukunftsrelevante L├Âsungen und Ideen findet. Die Tipps betreffen sowohl einfache Alltagsgegebenheiten als auch berufliche Situationen. Zum Beispiel sei es wichtig, neue Perspektiven zu gewinnen. Zu diesem Zweck k├Ânnte man einfach mal mit der Freundin die Wohnung tauschen oder jeden Tag mit einem fremden Menschen in der U-Bahn sprechen. In der beruflichen Routine kann es schon helfen, den Arbeitsplatz freundlicher zu gestalten, etwas Mutigere k├Ânnen sich ein Superman-Kost├╝m zulegen und damit durch die B├╝rokantine wandeln. Spinnw├╝tige LeserInnen d├╝rfen sich mit einem Abzeichen oder "gut-Marken" gegebenenfalls selbst belohnen.

Der Autorin ist klar, dass Arbeitsumfelder ein Spinnen oft nicht zulassen wollen. Im Wege steht das "schlechte Verh├Ąltnis zur Ver├Ąnderung". In solchen F├Ąllen empfehle es sich, einfach beherzt den ersten Schritt zum Querdenken zu unternehmen oder gegebenenfalls ├╝ber einen Arbeitsplatzwechsel nachzudenken - schlie├člich bleibe man in der Regel auch nicht mit einem (Ehe)Partner zusammen, wenn es keine gemeinsame (Kommunikations-)Basis gibt. "Kreativit├Ąt und Anke Meyer-Grashorn m├Âchte mit ihrem Buch Mut machen. Sie m├Âchte die LeserInnen "verwirren" und "inspirieren". Spinner sorgen laut Meyer-Grashorn daf├╝r, "dass das Neue aktiv gef├Ârdert und gepflegt wird. Wer spinnt, gewinnt und hat mehr vom Leben." Wie aber gestaltet sich f├╝r die Autorin erfolgversprechendes "Spinnen" ? Was nutzt es Individuum und Gesellschaft zu spinnen und wie wird die Einzelne zur produktiven Spinnerin?

Die LeserInnen werden in "Spinnen ist Pflicht" aufgefordert, bisherige Denkstrukturen zu ├╝berdenken und aufzubrechen, sich regelrecht von Zeit zu Zeit des im Wege stehenden Gehirns zu entledigen. Zun├Ąchst wird (an Hand einer eigens durchgef├╝hrten Umfrage) eine Typologie der Spinner aufgestellt. Die Kategorisierung reicht vom "auff├Ąlligen Regelbrecher" ├╝ber den "Wahrnehmungs-Autisten" bis hin zum "unheimlich Ver-r├╝ckten". Das "pers├Ânliche Spinn-Potenzial" kann mit Hilfe eines Minitests ermittelt werden.

F├╝r Anke Meyer-Grashorm ist Spinnen ein "Handwerk", das erlernt werden kann.. In ihrem Buch gibt sie Tipps, wie man mittels Spinnen zukunftsrelevante L├Âsungen und Ideen findet. Die Tipps betreffen sowohl einfache Alltagsgegebenheiten als auch berufliche Situationen. Zum Beispiel sei es wichtig, neue Perspektiven zu gewinnen. Zu diesem Zweck k├Ânnte man einfach mal mit der Freundin die Wohnung tauschen oder jeden Tag mit einem fremden Menschen in der U-Bahn sprechen. In der beruflichen Routine kann es schon helfen, den Arbeitsplatz freundlicher zu gestalten, etwas Mutigere k├Ânnen sich ein Superman-Kost├╝m zulegen und damit durch die B├╝rokantine wandeln. Spinnw├╝tige LeserInnen d├╝rfen sich mit einem Abzeichen oder "gut-Marken" gegebenenfalls selbst belohnen.

Der Autorin ist klar, dass Arbeitsumfelder ein Spinnen oft nicht zulassen wollen. Im Wege steht das "schlechte Verh├Ąltnis zur Ver├Ąnderung". In solchen F├Ąllen empfehle es sich, einfach beherzt den ersten Schritt zum Querdenken zu unternehmen oder gegebenenfalls ├╝ber einen Arbeitsplatzwechsel nachzudenken - schlie├člich bleibe man in der Regel auch nicht mit einem (Ehe)Partner zusammen, wenn es keine gemeinsame (Kommunikations-)Basis gibt. "Kreativit├Ąt und Konsequenz" lautet das Schlagwort einer zitierten Spinnerin (Helge Hetschel, Leiterin Personal und Soziales bei einer der international f├╝hrenden Technologiefirmen).

AVIVA-Tipp: Eine unterhaltsame Anleitung zum mehr Mut haben und zur Anerkennung des Spinnens f├╝r eine innovative Zukunft. Ob g├Ąnzlich Spinnabgeneigte tats├Ąchlich vom Spinnen ├╝berzeugt werden k├Ânnen, ist aber fraglich.

Zur Autorin:
Anke Meyer Grashorn ist Gr├╝nderin der Firma "gro├če freiheit GmbH f├╝r Innovationsmanagement und Vermarktung". Zuvor arbeitete die 1967 Geborene als Kundenberaterin und Konzeptionerin in verschiedenen Kommunikationsagenturen und Filmproduktionen. Mehr zu ihr auf ihrer Site:
www.spinnen-ist-pflicht.de



Spinnen ist Pflicht. Querdenken und Neues schaffen
Anke Meyer-Grashorn

Erschienen im mvg Verlag, Frankfurt/Landsberg 2004
248 Seiten (gebunden)
ISBN 3-478-73420-7
22,90 Euro
200228080975"






Literatur Beitrag vom 10.03.2004 AVIVA-Redaktion 





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