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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 16.04.2007

Jenny Owen Youngs - Batten the hatches
Silvy Pommerenke

Folkpop von der Ostk√ľste Amerikas, der mit skurrilen Texten und eing√§ngigen Melodien sich schnell im Hirn verankert und dort Spuren hinterl√§sst. Die einstige B√§renj√§gerin, Felsspringerin und...



...Wasserfalltaucherin macht genau so bizarre Musik, wie es ihre Hobbys in der Kindheit waren.

Sinnigerweise ergeben die Initialen ihres Namens die Abk√ľrzung JOY. Das hat man auch, wenn man ihr Debutalbum h√∂rt. Das Vergn√ľgen ist eingebettet in tiefsinnige Texte und subtile Melodien. Auch bei der Instrumentierung gilt: weniger ist mehr. In Zeiten von lauten T√∂nen und orchestralen Inszenierungen konzentriert sich Owen Youngs auf die Akustik Gitarre, Schlagzeug und wenig anderes mehr. Hier wird das Singer-Songwriting auf ganz klassische Art und Weise umgesetzt.

Ihr Lebensmotto ist "Singing sweet and drinking hard since 1981" . Diese Widerspr√ľchlichkeit findet man auch in ihrem sonstigen Verhalten: "Wenn ich jemanden zum ersten Mal treffe [...], dann nehme ich den Begriff `eine Verbindung herstellen` gerne sprichw√∂rtlich und setze mich einfach auf den Scho√ü der Person." Ob sie damit immer zum gew√ľnschten Erfolg kommt ist fraglich, denn eine gewisse Grenz√ľberschreitung stellt dies schon dar. Aber sicherlich hat sie recht, wenn sie sagt, dass man sich aufgrund dessen sp√§ter immer an sie erinnern wird... Ihre Musik hingegen ist nicht grenz√ľberschreitend. Die ist sehr eing√§ngig, s√ľ√ü und verspielt. Ebenso klingt ihre Stimme, die mit Leichtigkeit √ľber Ex-Liebhaber, Herzensbrecher und Whiskeyflaschen singt. Wobei hier dann doch die zwei Seiten der Jenny Owen Youngs zum Vorschein kommen, da sie in ihren Texten flucht und s√§uft, ohne sich daf√ľr zu entschuldigen. Der Grund daf√ľr klingt sinnig: jeder, der sich auf das Wagnis der Liebe einl√§sst, landet irgendwann auf dem "schlampigen Spielfeld", wo man beim Durcheinander der Gef√ľhle versucht die Oberhand zu gewinnen.

Anspieltipps: "Drinking song" wartet mit einer wunderbar eing√§ngigen Hookline auf, die - wen wundert`s - von Gitarre und Co hergestellt wird. "Keys out lights on" ist ein ganz typisches Beispiel f√ľr Owen Youngs Bruch von Form und Inhalt. Das, was eigentlich wie ein Schlaflied klingt, bringt ihre widerspr√ľchlichen Freundschaftsgef√ľhle zum Ausdruck. "What the fuck" zielt in die gleiche Richtung: Selten hat man das Wort "fuck" so sensibel und z√§rtlich aus einem Mund geh√∂rt.

Weiterhören: Fiona Apple und Regina Spektor

Jenny Owen Youngs im Netz:www.jennyowenyoungs.com

AVIVA-Tipp: Eing√§ngige Melodien und Texte, die eher an eine Hardcoreband erinnern, die jedoch mit melodi√∂sen und ruhigen Kl√§ngen vorgetragen werden. Jenny Owen Youngs ist wohl doch eine Grenz(en)√ľberschreiterin. Folkpop aus New Jersey der zum Whiskey trinken einl√§dt.

Jenny Owen Youngs
Batten the hatches

Label: Nettwerk Music Group, V√Ė: Juni 2007.
EAN: 5037703064829

Music Beitrag vom 16.04.2007 Silvy Pommerenke 





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